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  • Hertiehaus: Lösung lässt noch auf sich warten

    Kreis Birkenfeld. Was hat die Globus-Gruppe mit dem ehemaligen Hertie-Gebäude am Platz "Auf der Idar" vor? Auf diese Frage gibt es auch neun Monate nach dem bejubelten Kauf, der seinerzeit eine regelrechte Euphorie in der kommunalpolitischen Szene ausgelöst hatte, noch keine Antwort. Inzwischen machen stattdessen Spekulationen und Gerüchte die Runde.

    Etwas freundlicher und ansehnlicher präsentiert sich das frühere, seit August 2009 verwaiste Hertiehaus mit den Schaufensterbildern, die Sehenswürdigkeiten und Ansichten von Idar-Oberstein zeigen. Dafür hat die Stadt gemeinsam mit dem neuen Eigentümer Globus gesorgt. Foto: Hosser
    Etwas freundlicher und ansehnlicher präsentiert sich das frühere, seit August 2009 verwaiste Hertiehaus mit den Schaufensterbildern, die Sehenswürdigkeiten und Ansichten von Idar-Oberstein zeigen. Dafür hat die Stadt gemeinsam mit dem neuen Eigentümer Globus gesorgt.
    Foto: Hosser

    Von Kurt Knaudt

    Genährt werden sie durch Zweifel, ob Globus das Projekt irgendwann tatsächlich in Angriff nimmt. Jüngst wurden die Schaufenster der seit August 2009 verwaisten Immobilie mit Folien beklebt, auf denen Sehenswürdigkeiten und Bilder von Idar-Oberstein zu sehen sind - eine gemeinsame Aktion von Stadt und Globus, die das trostlose Erscheinungsbild des Gebäudes zumindest etwas abschwächt.

    Oberbürgermeister Frank Frühauf hat trotz der andauernden Hängepartie volles Vertrauen in das Unternehmen. "Ich bin absolut zuversichtlich, dass es eine vernünftige Lösung gibt." Aber das brauche eben seine Zeit. Seinen Optimismus gründet er auch darauf, dass "hinter den Kulissen viel Bewegung drin ist". In knapp drei Wochen gibt es nach Angaben des OB das nächste Gespräch mit Vertretern des Globus. Das Unternehmen verfolge die Strategie, sich öffentlich zurückzuhalten und vorsichtig zu agieren und sich erst zu äußern, wenn alles klar ist. Es werde sich dabei nicht unter Zeitdruck setzen lassen.

    Dazu passt die Antwort auf eine Anfrage der Nahe-Zeitung: Man bitte um Verständnis, "dass Globus die aktuell laufenden Abstimmungen über mögliche Nutzungen nicht durch eine Berichterstattung stören möchte". Zuletzt hatte sich das Unternehmen Anfang Dezember in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit der Stadt zu Wort gemeldet. Darin wurde angekündigt, dass der neue Eigentümer seine Pläne für das Hertie-Gebäude im Lauf dieses Jahres konkretisieren und ein Nutzungskonzept vorstellen werde. Zunächst seien aufgrund des Zustands der Immobilie aufwendige Untersuchungen und bauliche Maßnahmen notwendig. Vorgesehen sind laut Globus umfangreiche Investitionen, die eine neue Nutzung ermöglichen sollen.

    "Ich gehe nach wie vor davon aus, dass noch dieses Jahr etwas passiert", betont der Oberbürgermeister. Mehr kann und will auch er zurzeit nicht sagen. Unklar bleibt somit vorerst auch, ob weiter eine übergreifende Lösung mit dem Nahehaus und dem früheren C&A-Gebäude geplant ist. Die Stadt befinde sich mit Globus und einem Projektentwickler in Gesprächen, um eine bestmögliche Wiederbelebung des gesamten Areals zu ermöglichen, hieß es im Dezember. "Es gibt einen gewissen Hoffnungs- und Erwartungsdruck", weiß Jörg Wagner, Vorsitzender der Interessengemeinschaft Idar-Oberstein und Mitinitiator der Standortoffensive "Gemeinsam für Idar-Oberstein". Am besten wäre nach seinen Worten natürlich eine zeitnahe Lösung - "lieber gestern als morgen", meint er mit Blick auf die gedrückte Stimmung bei den Einzelhändlern. Wagner verweist darauf, dass einige von ihnen die Stellung nur noch halten, weil sie sich von der Wiederbelebung des Hertiehauses, das manche inzwischen bereits Globus-Gebäude nennen, Impulse für ganz Oberstein versprechen. "Wir haben volles Vertrauen in den Globus. Er wird aus der Immobilie das Richtige machen", zeigt sich der IG-Vorsitzende überzeugt. Und fügt hinzu: "Das ist immer noch ein Standort mit Potenzial."

    Handlungsbedarf sieht er unabhängig davon beim dem Hertie-Gebäude angegliederten Parkhaus. Der OB kündigt an, dass es gestrichen werden und eine neue Beschilderung erhalten soll. Auch kleinere Reparaturen seien vorgesehen. Ein Dorn im Auge sind Wagner generell die Parkgebühren. Ein Euro pro Stunde: Das sei im Vergleich mit anderen viel zu teuer und nicht mehr zu rechtfertigen. In Kirn beispielsweise koste das Parken in der ersten Stunde nur 5 Cent.

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