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  • AllenbachGelände am Allenbacher Weiher soll ein Paradies werden

    Schon seit fünf Jahren geistert in Allenbach in den Köpfen der Bürger die Idee herum, das Gelände rund um den idyllisch am Ortsrand gelegenen Weiher umzugestalten und für alle Generationen attraktiv zu machen. Nun nimmt die Umsetzung dieser Idee konkrete Formen an.

    Foto: Hosser

    „Ein Platz für Jung und Alt“ – so könnte der Arbeitstitel für das ambitionierte Projekt heißen. Ambitioniert deshalb, weil die Allenbacher ihr Vorhaben ganz ohne Fördergelder, dafür aber mit umso mehr Unterstützung heimischer Firmen und Betriebe sowie viel Eigenleistung stemmen wollen. Entstehen soll eine naturnahe Mehrgenerationenfläche. Ortsbürgermeister Siggi Burmann spricht auch gern von einer Begegnungsstätte.

    Wie dem auch sei, die Elemente Wasser, Stein und Holz sollen bei den Überlegungen im Mittelpunkt stehen. Unterschiedliche Spiel- und Trimmgeräte für jedermann könnten auf circa 16 000 Quadratmetern (1,6 Hektar) verteilt werden und für Kurzweil sorgen. Die Mitglieder des Ortsgemeinderates und zahlreiche Bürger haben schon jetzt viele Vorschläge gemacht. Grillhütte, Sitzecken, Bouleplatz, Toilettenhäuschen, Baumreihen und Stromanschluss - all dies wurde genannt und soll in die weitere Planung einfließen.

    Ortsbürgermeister Burmann denkt zudem besonders an die Kinder. Ein riesiger Sandhaufen, auf dem die Mädchen und Jungen buddeln und Burgen bauen können, mannigfaltige Versteckmöglichkeiten sowie ein rund 40 Quadratmeter kleiner Tümpel mit einer maximalen Wassertiefe von drei bis fünf Zentimetern schweben Burmann vor. "Damit sich die Kinder richtig austoben und auch mal schön dreckig machen können", erklärt er. Die Versorgung mit dem Element Wasser ist durch den Mühlengraben gewährleistet, und das ist ja schon einmal wichtig.

    Das Element Stein soll ebenfalls berücksichtigt werden. Allenbacher Steine, Schiefer und das Steinwerk der Juchem-Gruppe sollen das Grundgerüst bilden. "Dabei reicht es aber nicht, zwei Steine nebeneinander aufzustellen", sagt der Ortsbürgermeister. "Das soll etwas Großes werden." Burmann denkt da an Aktionsräume, in denen die Besucher nicht nur schauen, sondern auch mitmachen dürfen beziehungsweise sogar sollen.

    Holz ist der dritte Eckpfeiler. Heimische Bäume könnten in einer Baumreihe angepflanzt und präsentiert werden. Aber auch an Hecken und Wiesen soll es keineswegs mangeln. Das Gelände ist schließlich groß genug und birgt allerlei Möglichkeiten.

    Schon im nächsten Jahr - so wünschen es sich Burmann und seine Mitstreiter - könnten die Arbeiten anlaufen. Zuvor sollen einheimische Betriebe, Firmen und Institutionen angesprochen und um Unterstützung gebeten werden. Auf stattliche Förderung wollen sich die Allenbacher nicht verlassen. So müsse man nicht warten, bis Anträge bearbeitet und genehmigt sind. Zudem könnten sich etwaige Auflagen der Behörden als Hemmschuh erweisen. "Es wäre doch gelacht, wenn man in Deutschland ein solches Projekt nicht auch ohne staatliche Förderung realisieren könnte", glaubt Burmann.

    Eine erste Hürde wurde bereits genommen. Das ins Auge gefasste Gelände - ein schmales, langes Dreieck zwischen Weiher und Ortschaft - befand sich bislang nicht in Allenbacher Besitz. Verhandlungen in der Vergangenheit erwiesen sich als schwierig. Doch nun wurde das Areal im Zuge der Flurbereinigung der Ortsgemeinde vorläufig zugeteilt. Somit kann jetzt in die nächste Phase eingestiegen werden. Bürgerbeteiligung wird hierbei großgeschrieben. Im Gemeinderat hat sich bereits ein offener Ausschuss gebildet. Dort kann jeder Interessierte mitarbeiten. "Das Mitwirken der Bevölkerung ist ausdrücklich erwünscht", sagt Burmann. Das positive Meinungsbild aus der Bürgerversammlung vor einer Woche - dort wurden erste Gedanken vorgestellt - hat gezeigt, dass seitens der Bürger großer Zuspruch zu erwarten ist. Das erste Treffen findet morgen, Donnerstag, ab 18.30 Uhr im Gemeindehaus statt. Jedermann ist eingeladen. Es werden Vorstellungen gesammelt und diskutiert. "Gemeinsam planen, gemeinsam bauen und gemeinsam nutzen", so lautete die Devise, die Ortsbürgermeister Burmann ausgibt.

    Von unserem Redakteur Andreas Nitsch

     

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