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    RinzenbergErste Absolventen: 16 Ranger sind die Gesichter des Nationalparks

    Eine verschworene Gemeinschaft sind die ersten 16 Ranger für den neuen Nationalpark Hunsrück-Hochwald, die am Donnerstagabend im Gemeinschaftshaus in Rinzenberg nach bestandener Prüfung ihre Urkunden in Empfang nehmen konnten.

    Den Lehrgang absolvierten überwiegend Forstwirte, die in der Region ansässig sind. "Sie können die Faszination ihres Nationalparks besonders authentisch vermitteln", ist Staatssekretär Thomas Griese überzeugt.  Foto: Reiner Drumm
    Den Lehrgang absolvierten überwiegend Forstwirte, die in der Region ansässig sind. "Sie können die Faszination ihres Nationalparks besonders authentisch vermitteln", ist Staatssekretär Thomas Griese überzeugt.
    Foto: Reiner Drumm

    Von Kurt Knaudt

    Die persönlichen Worte von Absolventin Alexandra Bloch am Ende der Feier verdeutlichten, dass der Zusammenhalt in dieser Gruppe außergewöhnlich ist. Sie machte auch gleich noch der Region ein besonderes Kompliment: "Die Hunsrücker sind prima", fasst sie ihre ersten Erfahrungen in der neuen Wahlheimat zusammen. Anders als in der Eifel und noch mehr im Westerwald, wo die Einheimischen ihr zunächst sehr reserviert begegneten, sei sie in Muhl, dem kleinen Ortsteil von Börfink, gleich überaus freundlich und mit offenen Armen empfangen worden. "Ich glaube, dass das mein Traumberuf werden kann", antwortete die 25-Jährige auf die Frage, warum sie Rangerin werden wollte.

    Das Altersspektrum der "Geprüften Natur- und Landschaftspfleger", wie die Ranger offiziell heißen, reicht von 23 bis 59 Jahren. "Sie bringen damit einen bunten Strauß an Erfahrungen und Kompetenzen mit", meinte Jens Jacob, Leiter von Landesforsten Rheinland-Pfalz, der gemeinsam mit seinem saarländischen Kollegen Hans-Albert Letter die Urkunden überreichte. Das Saarland stellt mit Gabriel Wern (33) und Christoph Bettinger (31) zwei Ranger. Sie schlossen die einjährige Ausbildung als Lehrgangsbeste ab.

    "Sie werden das Gesicht des Nationalparks prägen. Sie überwachen und sichern schützenswerte Bereiche, aber sie werden täglich auch Besucher beraten, informieren und führen", betonte der rheinland-pfälzische Umwelt-Staatssekretär Thomas Griese, als er den Rangern gestern bei einem Besuch im Hochwald persönlich gratulierte. Offiziell werden sie dem neu eingerichteten Nationalparkamt erst nach der formalen Ausweisung des Schutzgebietes zugeordnet. Voraussetzung dafür ist das Ja des Mainzer Landtags, der voraussichtlich Ende Januar darüber abstimmt. Bis dahin werden sie aber schon zu Arbeiten im Nationalpark wie beispielsweise bei der Renaturierung von Mooren eingesetzt.

    Sie sollen auch einen eigenen Stützpunkt mit einer Werkstatt erhalten. Der Standort im Herzen des Parks steht bereits fest, ist aber noch nicht spruchreif, weil der Vertrag dafür noch nicht unterzeichnet ist. Das gilt auch für das Nationalpark-Amt, von wo aus zukünftig die Einsätze der Ranger koordiniert werden. Einer von ihnen ist Oliver Groß aus Mörschied, der nach eigener Aussage schon während der Ausbildung ein ganz neues Gefühl für die Natur entwickelt hat. Für den 41-Jährigen, der vom Forstamt Idarwald in Rhaunen kommt, war zunächst entscheidend, dass die Arbeit körperlich nicht mehr so anstrengend ist wie bisher. Inzwischen aber hat sich seine Einstellung komplett geändert und er ist voller Überzeugung dabei.

    Sven Becker, der Ortsbürgermeister von Rinzenberg, wies darauf hin, dass man als Gemeinde mit dem nach Allenbach größten Waldanteil von Anfang an für den Nationalpark war. Zu den vom Land geförderten 15 Starterprojekten gehört auch die inzwischen abgeschlossene Sanierung der drei historischen Dorfbrunnen der zukünftigen Nationalparkgemeinde.

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