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    Kreis BirkenfeldBBS-Lehrer sind sich sicher: Eine Kooperation wäre komplizierter als eine Fusion

    Vieles spricht für eine Fusion der beiden Berufsbildenden Schulen Technik und Wirtschaft, die sich in der Idar-Obersteiner Vollmersbachstraße unmittelbar gegenüberliegen, bereits zu Beginn des kommenden Schuljahres.

    Foto: Stefan. Conradt

    Foto: Stefan. Conradt

     

    Von unserem Reporter Jörg Staiber

    Vor allem für das an der BBS Technik angesiedelte Technische Gymnasium, das die 11. bis 13. Klassestufe umfasst, ist diese Fusion überlebenswichtig, sind sich alle Beteiligten einig. Der Zusammenschluss biete aber noch eine Reihe von weiteren Vorteilen, so der Tenor eines Gesprächs mit der Schulleitung der BBS Technik Harald-Fissler-Schule.

    „Im derzeitigen 11. Schuljahr des Technischen Gymnasiums haben wir noch 30 Schüler und erfahrungsgemäß gehen am Ende der Klasse immer noch einige ab“, erläutert Schulleiter Gerd Zimmermann. „Es ist aber als Minimum Zweizügigkeit vorgeschrieben, ansonsten lässt sich ja auch gar kein vernünftiges Kurssystem, das den Klassenverband von der 12. Klasse an ablöst, mehr realisieren.“ Bereits jetzt bestehe in einigen Kursen eine Kooperation, so gebe es etwa gemeinsame Kurse in der zweiten Fremdsprache, bei der zwischen Französisch und Spanisch gewählt werden kann.

    „Allerdings sind die praktischen Probleme bei einer Kooperation deutlich komplizierter als bei einer Fusion, da man immer zwei unterschiedliche Organisationen aufeinander abstimmen muss“, erläutert Jens Hallmann, der gemeinsam mit seinem Kollegen Christian Cloß die komplizierte Aufgabe der Ausarbeitung der Stundenpläne zu bewältigen hat.

    „Das Technische Gymnasium mit seiner starken Berufsorientierung ist für den Wirtschaftsstandort ein wichtiger Faktor, den man unbedingt erhalten sollte“, betont Christoph Ruppenthal, der als Studiendirektor bei der Schulleitung für Informationsverarbeitung, Mathematik, Physik und Technik zuständig ist. „Das Technische Gymnasium mit seinem Schwerpunkt auf Umwelttechnik stellt eine ideale Ergänzung zum Umweltcampus Birkenfeld dar.“ Eine Fusion der Schulen verbessere die Aussichten, wertvolle Arbeitskräfte für die Zukunft in der Region zu halten, sind sich die Lehrer mit vielen Politikern einig.

    „Die beiden Schulen mit ihren ganz speziellen Profilen ergänzen sich sehr gut“, findet auch Gabriele Deveaux, Abteilungsleiterin für die Berufsschule und die Berufsfachschule, zwei weitere der insgesamt sieben Schulformen, die die Harald-Fissler-Schule unter ihrem Dach vereint und die zum großen Teil aufeinander aufbauen.

    Als weiteres Angebot soll vom Schuljahr 2018/19 an ein Gymnasium für Gesundheit und Soziales mit dem Schwerpunkt Soziales hinzukommen. „Wir hätten dann ein Gymnasium mit drei Zweigen, wodurch man allen Schülern speziell im Grundkursbereich ein wesentlich differenzierteres Kursangebot machen könnte“, ist auch Melanie Groberg, die Koordinatorin für das Technische Gymnasium, von den Vorzügen der gerade auch vom Kreistag auf den Weg gebrachten Weichenstellung überzeugt.

    Hinter den Kulissen ist die Fusion mit einem großen organisatorischen Aufwand verbunden, so müssen die beiden Sekretariate, die bislang beispielsweise mit unterschiedlichen Computersystemen arbeiten, zu einer Einheit zusammengeführt werden. Auch wird der Lehrkörper, 54 Lehrer sind an der BBS Wirtschaft und 70 an der BBS Technik tätig, eine ganz andere Dimension erhalten. „Für die dann zusammen knapp 2000 Schüler wird die Zusammenführung aber weitgehend unbemerkt bleiben“, erläutert Markus Müller, stellvertretender Schulleiter BBS Technik. „Und auch für die Lehrer wird sich in ihrem unmittelbaren Schulalltag kaum etwas verändern.“

     

     

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