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  • Arbeiten am Friedhof: Alsfasser wehrt sich gegen Kritik

    Heimbach. Mit Verärgerung hat Ortsbürgermeister Bernd Alsfasser auf die Kritik der Heimbacher CDU reagiert, die die Partei in einer Pressmitteilung geäußert hat (siehe NZ vom Montag). Unter anderem warf man dem Bürgermeister vor, dass die Bauarbeiten am Friedhof stillstünden. "Statt einen Brief zu schreiben, sollte man lieber mal selbst mit anpacken" kontert jetzt Alsfasser.

    Die neue Urnenwand auf dem Heimbacher Friedhof wurde im laufenden Jahr aufgestellt und ist noch nicht belegt. Die Kritik der CDU, dass sich die Bauarbeiten in die Länge zögen, weist Bürgermeister Bernd Alsfasser zurück. Foto: Peter Bleyer
    Die neue Urnenwand auf dem Heimbacher Friedhof wurde im laufenden Jahr aufgestellt und ist noch nicht belegt. Die Kritik der CDU, dass sich die Bauarbeiten in die Länge zögen, weist Bürgermeister Bernd Alsfasser zurück.
    Foto: Peter Bleyer

    Von unserem Redakteur Peter Bleyer

    Am Friedhof sei in der Vergangenheit einiges gemacht worden. Beispielsweise gab es im laufenden Jahr eine neue Urnenwand, und alte Gräber wurden abgebaut. Viele der Arbeiten seien - auch wegen der finanziellen Situation der Gemeinde - in Eigenleistung umgesetzt worden, berichtet Alsfasser. "Von der CDU waren immer nur zwei Leute da, der Rest hat durch Abwesenheit geglänzt." Damit meint er auch den Fraktionssprecher Hans Nolde, der in der Pressemitteilung mehrfach zitiert wurde. "Wenn man etwas in Eigenleistung macht, dann dauert es eben länger", betont Alsfasser. "Ich lasse mir nicht nachsagen, dass ich nichts arbeite."

    Davon abgesehen, verfüge der Friedhof derzeit über ausreichend freie Grabflächen, erklärt der neue VG-Bürgermeister weiter. "Es sah zeitweise schon eng aus, aber deswegen haben wir ja das neue Grabfeld angelegt." Es erstreckt sich auf der zweiten Ebene linker Hand der Treppe und ist durch eine Mauer abgegrenzt. Diese Maßnahme wurde 2015 als Alternativoption umgesetzt. Ursprünglich hatte man Reihengräber mit Winkelelementen anlegen wollen. "Da gingen die Kosten allerdings durch die Decke", räumt Alsfasser ein. Dass die CDU dies nun kritisiert, kann er nicht nachvollziehen: "Alle Beschlüsse wurden einstimmig getroffen."

    Darauf weist auch die Kommunalaufsicht hin, bei der sich Hans Nolde ebenfalls beschwert hat. Die Behörde kommt zu dem Ergebnis, dass die Planung nach ausführlicher Beratung beschlossen worden sei. "Die CDU hätte doch die Gelegenheit gehabt, in der jüngsten Sitzung etwas zu sagen", sagt Bernd Alsfasser. Diese war übrigens im September und nicht, wie in der Mitteilung behauptet, im Mai. "Aber an mich sind keine Beschwerden herangetragen worden."

    Auch zur Kritik an der Idee, das Ehrenmal zwei Trassen tiefer zu setzen, nimmt Alsfasser Stellung. "So könnten wir weitere Urnengräber anschließen und hätten ein einheitliches Bild. 1300 Euro sind für diese Maßnahme nicht viel Geld. Außerdem ist da noch nichts beschlossen, es ist lediglich ein Plan."

    In Sachen Friedhof soll nun noch das Feld, auf dem der Bagger steht, eben gemacht werden: "Diese Fläche lassen wir dann erst einmal grün." Der Bürgermeister verwies auch auf die Haushaltslage. "Wir mussten im laufenden Jahr 55 000 Euro an Gewerbesteuern zurückzahlen. Da muss man hier und da auf die Bremse treten." Und wenn sich mehr Leute an den Arbeiten beteiligten, dann ginge es auch schneller.

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