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  • Amtsgericht verzeichnet mehr Nachfrage nach Eigentumswohnungen

    Idar-Oberstein. Während in ganz Rheinland-Pfalz die Zahl der Zwangsversteigerungstermine an den Amtsgerichten im Vorjahr deutlich gesunken ist, gab es im Kreis Birkenfeld im Vergleich zu 2014 einen weiteren Anstieg um gut 160 Termine, was satten 16 Prozent entspricht. Diese Ausnahmestellung spiegelt nach Meinung vieler die Lage auf dem Immobilienmarkt an der Oberen Nahe wider, der vor allem auf dem Land am Boden liegt: großes Angebot, kaum Nachfrage, Preise im Sinkflug, immer mehr Leerstände in den Innenstädten und den Dorfzentren.

    Zwangsversteigerung
    Foto: DPA

    Von unserem Redaktionsleiter Stefan Conradt

    Allerdings gibt es auch Lichtblicke: So ist die Zahl der neu gemeldeten Zwangsversteigerungen - ganz im Landestrend - nach Angaben des Amtsgerichts Idar-Oberstein von 129 im Jahre 2014 auf 86 im Vorjahr gesunken. Dass die Zahl der Versteigerungstermine weiterhin sehr hoch war, hängt an der mangelnden Nachfrage: "Wir müssen manche Objekte zwei- oder gar dreimal im Jahr aufrufen", erläutert Justizamtsrätin Carola Bachofner, die am Amtsgericht den Bereich Rechtspflege Insolvenz betreut: "Wir brauchen bei 80, 90 Prozent der Objekte endlos, um sie zu veräußern."

    Doch es gibt auch Hoffnung für eine Trendwende: Durch den anhaltenden Flüchtlingszuzug sei seit ein paar Wochen mehr Nachfrage etwa bei Eigentumswohnungen auch in bislang als "problematisch" eingestuften Wohngebieten in Birkenfeld zu verzeichnen: "Da ist das Interesse an Bestandsobjekten in der Tat spürbar größer geworden", berichtet Bachofner.

    Dass der Immobilienmarkt im Raum Idar-Oberstein am Boden liege, will der ortsansässige Makler Jakob Mekle so nicht gelten lassen: "Im Gegenteil: Wir verzeichnen für unsere städtischen Objekte eine große Nachfrage. Ich habe im Augenblick eher zu wenige Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen im Angebot. Wenn der Preis und die Qualität stimmen, gibt es sehr schnell Interessenten", hat er festgestellt. Mekle glaubt eher, dass die vor einer Zwangsversteigerung angefertigten Gutachten oft zu hoch ausfallen - kein Wunder, dass es dann schwierig wird, solche Objekte an den Mann zu bekommen: "Manche Käufer glauben dann nur, ein Schnäppchen gemacht zu haben."

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