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  • Mütter beziehen neues Domizil Anfang Juni

    Rhaunen. Nach mehr als einem Jahr Verzögerung steht nun fest, dass Anfang Juni die ersten Appartements des neuen Mutter-Kind-Wohnheims an der Hauptstraße bezogen werden können. Das bestätigt Rudi Weber, Geschäftsführer der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe (KJF) der Kreuznacher Diakonie.

    Foto: Reiner Drumm

    Von unserem Redakteur Andreas Nitsch

    Ursprünglich sollte das neue Wohnangebot für ledige Mütter und ihre Kinder schon im vergangenen Sommer an den Start gehen. Doch der Umbau des ehemaligen Hunsrücker Hofs gestaltete sich schwieriger als angenommen. Immer wieder neue Genehmigungen mussten vorgelegt werden. Zudem galt es, alle Vorgaben des Brandschutzes zu erfüllen. Weitere Probleme bereiteten laut Investor Dag Stein der Denkmalschutz und das marode Fachwerk des Gebäudes.

    In jüngster Vergangenheit machten die Bauarbeiten allerdings enorme Fortschritte. Der Rohbau wurde fertiggestellt, noch in dieser Woche werden wohl die Fenster gesetzt. "Anschließend soll der Innenausbau beginnen", sagt Geschäftsführer Weber. Ein kleiner Kinderspielplatz ist außerdem vorgesehen. "Wenn das Wetter mitspielt und die Arbeiten weiter so gut voranschreiten, könnte das Spielgelände ebenfalls bis zum Juni fertiggestellt sein", hofft Weber.

    Die Kinder-, Jugend- und Familienhilfe Niederwörresbach wird als Mieter für das neue Gebäude auftreten. Zunächst werden fünf Mütter - theoretisch könnten auch alleinstehende Väter von dem Angebot Gebrauch machen - von Niederwörresbach nach Rhaunen in den Neubau umziehen. Platz ist für sieben Personen und ihre Kinder. "Jede Mutter und ihr Kind haben ein eigenes Appartement, damit sie Selbstständigkeit und Eigenverantwortung lernen können", berichtet Rudi Weber.

    Noch hat die Mutter-Kind-Gruppe ihr Domizil im Kinder- und Jugendheim Niederwörresbach. Dort reiche der Platz allerdings nicht mehr aus, da die Anzahl der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge enorm gestiegen sei. Aus diesem Grund soll auch eine weitere Gruppe von Niederwörresbach nach Rhaunen umziehen. In der Ringstraße hat die KJF eine Doppelhaushälfte angemietet, um ihr Vorhaben umzusetzen. "Wir fühlen uns in Rhaunen sehr wohl", betont KJF-Geschäftsführer Rudi Weber. "Wir sind dort sehr gut aufgenommen worden." Geplanter Einzugstermin ist April.

    Die Kinder-, Jugend- und Familienhilfe bietet verschieden Leistungen in acht stationären Gruppen, inklusive dreier Mutter-Kind-Gruppen, sowie im teilstationären und ambulanten Bereich an. Inobhutnahmeplätze, sozialpädagogische Pflegestellen, pädagogische Angebote und Schulsozialarbeit in Schulen des Landkreises Birkenfeld sowie berufsvorbereitende Maßnahmen gehören ebenfalls zum Gesamtkonzept.

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