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  • 4000 Besucher beim Green-Hill-Festival auf dem Umweltcampus

    Hoppstädten-Weiersbach - War das die Geburt eines neuen Festival-Klassikers der Region? Rund 4000 Besucher, so schätzen die Veranstalter, waren am Samstag auf den Umweltcampus Birkenfeld gekommen, um „umsonst & draußen“ das erste Green-Hill-Festival zu erleben. Entstanden ist es aus einer vom Asta organisierten Semesterparty mit Livemusik, in diesem Jahr wurde die erstmals groß aufgezogen und über den UCB hinaus beworben. Zum Erfolg trug sicher auch bei, dass man mit Jupiter Jones schon frühzeitig einen Top-Act verpflichtet hatte, mit dem es in den vergangenen Monaten steil nach oben ging – so war, dessen aktueller Titel „Still“ im April das meistgespielte deutschsprachige Lied im Radio war.

    Hoppstädten-Weiersbach - War das die Geburt eines neuen Festival-Klassikers der Region? Rund 4000 Besucher, so schätzen die Veranstalter, waren am Samstag auf den Umweltcampus Birkenfeld gekommen, um „umsonst & draußen“ das erste Green-Hill-Festival zu erleben. Entstanden ist es aus einer vom Asta organisierten Semesterparty mit Livemusik, in diesem Jahr wurde die erstmals groß aufgezogen und über den UCB hinaus beworben. Zum Erfolg trug sicher auch bei, dass man mit Jupiter Jones schon frühzeitig einen Top-Act verpflichtet hatte, mit dem es in den vergangenen Monaten steil nach oben ging – so war, dessen aktueller Titel „Still“ im April das meistgespielte deutschsprachige Lied im Radio war.

    Bereits um 10 Uhr morgens ging es auf der professionell ausgestatteten Bühne mit der Blaskapelle Hoppstädten los, die im Rahmen des Tages der offenen Tür zum Frühschoppen aufspielten. Danach folgten härtere Töne, insgesamt neun Bands spielten bis weit nach Mitternacht am Fuße des sanft ansteigenden Hügels auf, der sich als ideales Festivalgelände bewährte. „Das war fett, die Stimmung war durchweg großartig, und es ist auch alles sehr friedlich verlaufen“, freute sich Philipp Keikert, Mitorganisator und Referent für Verkehr beim Asta.

    Auch bei der Musikauswahl habe man sehr gut den Geschmack des Publikums getroffen. Allerdings wird die Überraschung beim Headliner Jupiter Jones bei denjenigen groß geworden sein, die von der Band nur den melancholischen Gitarrenpop aus dem Radio kennen – auf der Bühne spielte das Quartett aus der Eifel weitgehend fetzenden Punk. Schwerstarbeit mussten die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer leisten, die man durchgehend aus der Studentenschaft rekrutiert hatte. „Mit so vielen Leuten haben wir nicht gerechnet, und logistisch war das für uns gerade noch so zu stemmen, aber 4000 Besucher sind die absolute Schmerzgrenze“, analysiert Stefan Rüffler, der beim Asta für Umweltfragen zuständig ist.

    Ein kleiner Wermutstropfen für die Organisatoren: Die mit viel Aufwand bereit gestellten Sonderbusse wurden kaum genutzt „Der letzte Bus nach Kirn-Sulzbach war gerade mal zu einem Viertel voll, ansonsten sind die Leute lieber im eigenen Auto gekommen“, bedauert Keikert. Auch die ausgewiesenen Parkplätze wurden nur selten angesteuert, die meisten Besucher stellten ihre Wagen lieber „wild“ in der Gegend ab. Auf jeden Fall soll es das Festival auch in den kommenden Jahren geben. „Das wird zwar bei den total verschulten Bachelor- und Masterstudiengängen immer schwieriger, aber wir sind überzeugt, dass es wichtig ist, dass es solche selbst organisierten Events gibt“, unterstreicht Rüffler.


    Schließlich seien solche Veranstaltungen auch Lernfelder, bei denen sogenannte „soft skills“ entwickelt und eingeübt werden. „Man schafft eine Ausnahmesituation, bei der dann Teamfähigkeit, Planungskompetenz, Fantasie und Flexibilität gefordert sind“, nennt Keikert die erwünschten „Nebenwirkungen“ für den weiteren Lebensweg.

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