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  • Musik Festival ist auf Buttonverkauf und Sponsoren angewiesen

    21. Jazztage in Idar-Oberstein: 19 Bands auf fünf Bühnen

    Kreis Birkenfeld. Wegen des späten Pfingstfestes wurde der Termin für die Idar-Obersteiner Jazztage in diesem Jahr vorgezogen: Bereits vom 19. bis 21. Mai wird rund um den Schleiferplatz wieder geswingt, geschwoft und gegrooved. Insgesamt 19 Bands werden an drei Tagen die fünf Bühnen auf dem Schleiferplatz und dem Maler-Wild-Platz, in der oberen Fußgängerzone, vor dem Café Eckstein sowie im Hof Müller bespielen. Geboten wird wie gewohnt ein breites musikalisches Spektrum, das von Oldtime Jazz über Swing, Modern und Free Jazz bis hin zu Rock, Pop, Funk und Salsa reicht.

    Die Unterbiberger Hofmusik​
    Die Unterbiberger Hofmusik​

    Von unserem Reporter Jörg Staiber

    Sponsoren und Organisatoren wollen die Jazztage weiterhin hochhalten (von links): Walter Deyer (Kirner Brauerei), Hans-Walter Frühauf (Schwollener Sprudel), Jutta D'Orazio (OIE), Oberbürgermeister Frank Frühauf, Jürgen Schmidt (Volksbank Hunsrück-Nahe), Annette Strohm und Timo Fewinger (Kulturamt Idar-Oberstein).  Foto: Hosser
    Sponsoren und Organisatoren wollen die Jazztage weiterhin hochhalten (von links): Walter Deyer (Kirner Brauerei), Hans-Walter Frühauf (Schwollener Sprudel), Jutta D'Orazio (OIE), Oberbürgermeister Frank Frühauf, Jürgen Schmidt (Volksbank Hunsrück-Nahe), Annette Strohm und Timo Fewinger (Kulturamt Idar-Oberstein).
    Foto: Hosser

    „Eine Stadt lebt auch von ihrem Kulturangebot, wobei die Jazztage aber mit ihrer Ausstrahlung weit über den Bereich der oberen Nahe hinaus wahrgenommen werden“, betonte Oberbürgermeister Frank Frühauf auf der Pressekonferenz, mit der das Programm vorgestellt wurde. „Das Festival ist ein wichtiges kulturelles Event, das Aufmerksamkeit weit über die Kreisgrenzen hinaus weckt“, bestätigte auch Jürgen Schmidt, Vorstand der Volksbank Hunsrück-Nahe, die das Festival wie auch die OIE, die Kirner Brauerei und Schwollener Sprudel von Anfang an unterstützt.

    Finanzierung wird schwieriger

    Allerdings sei es aufgrund der städtischen Haushaltslage immer schwieriger, das Festival, das ja zu den freiwilligen Leistungen der Kommune gehört, finanziell ausreichend auszustatten, erklärte Frühauf. Daher gewinne der Verkauf der Förderbuttons zur Reduzierung des Defizits immer mehr an Bedeutung. „Der Button-Verkauf ist auch ein wichtiger Indikator für das Land, inwieweit das Festival von den Bürgern angenommen wird“, unterstrich auch die städtische Kulturreferentin Annette Strohm. Neu in diesem Jahr ist ein Förderbändchen für Jugendliche, Schüler und Studenten, das nur die Hälfte des Buttons kostet.

    Hinsichtlich des Ablaufs gibt es nur geringe Veränderungen. Nachdem frühere Versuche, mit dem Samstagsprogramm bereits am Nachmittag zu beginnen, alle mangels Publikumsresonanz wieder eingestellt wurden, wird man es in diesem Jahr ab 16 Uhr mit einer Capoeira-Gruppe versuchen. Die Tänzer und Trommler werden den brasilianischen Kampftanz aber nicht auf einer Bühne präsentieren, sondern an verschiedenen Stellen in der Fußgängerzone. Außerdem wird erstmalig mit einer zwei Jahrzehnte alten Tradition gebrochen: Die Lokalmatadoren von der Golden Swing Big Band aus Algenrodt treten nicht am Samstag, sondern erst zum Abschluss des Festivals am Sonntag auf. Das liege allerdings allein an Terminproblemen bei den Musikern, versicherte Annette Strohm, 2018 kehre man wieder zum gewohnten Ablauf zurück.

    Von Blasmusik bis zur Jazzlegende

    Trotz der Sparzwänge ist es wieder gelungen, ein interessantes, teilweise auch sehr originelles Programm zusammenzustellen, dass etliche Höhepunkte bereithält. Für ein Jazzfestival zunächst ungewohnte Klänge bietet etwa die Unterbiberger Hofmusik, die ganz so klingt wie sich der Name der Gruppe anhört: wie bayrische Blasmusik. Daraus entwickelt sich dann aber ein alle musikalischen Grenzen überwindender Sound, der von Asien bis Amerika reicht.

    Einen ebenso ungewöhnlichen Mix bietet das Trio Chris Kramer Beatbox 'n' Blues, dass auf dem mit Mund, Nase und Rachen erzeugten Rhythmusteppich ganz klassisch mit Gitarre, Gesang und Mundharmonika den Blues in seinen Spielarten legt. Weitere vielversprechende Acts sind die niederländische Band The Tibbs mit ihrem Retro-Soul, Three Fall & Melane mit einer rasanten Mischung aus Hip-Hop, Afrobeat und Reggae, der Akustik-Pop der als Newcomer des Jahres ausgezeichneten Eva Kleese, der wie ein Grammofon scheppernde Swing von Whiskydenker oder der A-cappella-Swing von Les Brunettes. Mit dem 87-jährigen Rolf Kühn wird zudem ein Urgestein des Jazz gemeinsam mit drei blutjungen Jazzmusiker in Idar-Oberstein auftreten.

    Förderbuttons und Bändchen für die Jugend sind ab sofort erhältlich

    Um den Fortbestand des Festivals zu sichern, wird auch dieses Jahr wieder ein Förderbutton angeboten, der als wichtigste Einnahmequelle zur Refinanzierung der Jazztage dient. Mit dem Kauf des Buttons können die Besucher dazu beitragen, dass das Festival auch zukünftig für die Stadt finanzierbar bleibt. Damit jugendlichen Besuchern die Unterstützung leichter fällt, gibt es für sie hübsche Förderbändchen zu einem geringeren Preis.

    Oberbürgermeister Frank Frühauf ruft alle Freunde der Jazztage dazu auf, mit dem Kauf eines Buttons oder Bändchens das Festival zu unterstützen und dessen Fortbestand zu sichern. Der Button, der in diesem Jahr den Berliner Saxofonisten Stephan-Max Wirth zeigt, kann zum Vorverkaufspreis von 6 Euro bei der Tourist-Information Idar-Oberstein oder in den Buchhandlungen Schulz-Ebrecht und Carl Schmidt & Co. erworben werden. An den Veranstaltungstagen kostet er dann 8 Euro. Das Bändchen für Jugendliche bis 18 Jahre, Schüler, Studenten und Auszubildende ist im Vorverkauf für 3 Euro und an den Veranstaltungstagen für 4 Euro erhältlich.

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