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  • Taktisches Luftwaffengeschwader 33 Büchel: Kommodore Radmann übernimmt Kommando gegen IS

    Büchel. 30 Soldaten und zwei Tornados des Taktischen Luftwaffengeschwaders 33 aus Büchel sind im Beobachtungseinsatz über Syrien und dem Irak. Der neue Kommodore Holger Radmann kann sich vorstellen, dass Büchel weitere Kampfflugzeuge für diese Mission gegen den Islamischen Staat (IS) stellen wird. Nach 100 Tagen im Fliegerhorst zieht der Oberst eine erste Bilanz.

    Gerade mal etwas mehr als 100 Tage im Amt - schon steht er vor einigen Herausforderungen, nicht zuletzt im Zusammenhang mit dem Syrieneinsatz: Holger Radmann, Kommodore des Taktischen Luftwaffengeschwaders 33 in Büchel.
    Gerade mal etwas mehr als 100 Tage im Amt - schon steht er vor einigen Herausforderungen, nicht zuletzt im Zusammenhang mit dem Syrieneinsatz: Holger Radmann, Kommodore des Taktischen Luftwaffengeschwaders 33 in Büchel.
    Foto: Thomas Brost

    Von unserem Redaktionsleiter Thomas Brost

    Er sei im Geschwader und in der Region gut aufgenommen worden und fühle sich "sehr wohl". Die Aktionen der Friedensbewegung - sie will von Ostern an in 20 Wochen die Arbeit in den Kasernen in Brauheck und Büchel behindern - bereiten Radmann kein Kopfzerbrechen.

    Zurzeit sind sechs Tornados im Einsatz gegen den IS, vier kommen derzeit vom Geschwader 51 Immelmann. Es könne sein, so Radmann, dass sich das Verhältnis ändert. "Eventuell müssen wir ein oder zwei Maschinen mehr stellen", betont er. Von April an wird er die Aufgabe des Kommodore auf dem Fliegerhorst in Incirlik/Türkei übernehmen, wo zurzeit 300 Soldaten und Zivilkräfte arbeiten. Von dort starten die Flugzeuge der Allianz. "Ich werde wohl viereinhalb Monate in Incirlik sein, und es kann durchaus sein, dass auch ich über Syrien fliegen werde", erläutert Radmann. Nicht sein erster Auslandseinsatz: Bereits während der Isaf-Mission in Afghanistan war der Offizier dabei.

    Besatzungen werden alle zwei Monaten ausgewechselt

    Im Syrieneinsatz werden alle Besatzungen im zweimonatigen Turnus ausgewechselt. Sollte etwas Gravierendes zu Hause passieren, könne dies früher der Fall sein. Die Einsatzzeiten der Tornados wirken sich auch auf das Flugstundenkontingent in der Heimat aus - es kommt wohl zu weniger Flugbewegungen über der Eifel als geplant. Derzeit stellt die Luftwaffe Pläne auf, wie die Flugstunden verteilt werden.

    In Büchel selbst stehen größere Bauprojekte an. Der "Dauerbrenner": die Unterkünfte der Soldaten. Im Schulterschluss der Bundeswehr mit Bund, Land und dem Landesbetrieb setzt sich Radmann dafür ein, dass sich "schnellstmöglich" etwas bewegt. In zwei Jahren beginnt planerisch das größte Projekt: die Erneuerung der Start- und Landebahn, die wohl mehr als 15 Millionen Euro kosten wird. Auch der Zaun, der das Militärgelände begrenzt, wird ersetzt - was angesichts dessen Zustandes dringend nötig ist. Mit Blick auf die Friedensdemonstrationen sei jedoch der Zaun "kein Sicherheitsrisiko", betont Radmann. Er sieht den Demos gelassen entgegen. "Es ist uns wichtig, dass alles friedlich bleibt."

    Kommodore Radmann: Bücheler Piloten bestens gerüstet (Interview)
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    Nina Borowski

    Nina Borowski

    Chef v. Dienst

     

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