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  • Stadt kann nicht alles richten: Keine Lösung für Sonnensegel am Zentralplatz und Parkplatzprobleme

    Kaisersesch. Der Bau-, Planungs- und Umweltausschuss, der die Entscheidungen des Stadtrates Kaisersesch vorbereitet, ist unmittelbar mit den Anliegen und Nöten der Bürger konfrontiert. An zwei Themen der jüngsten öffentlichen Sitzung wird jedoch deutlich, dass die Ausschussmitglieder nicht immer Lösungen finden können, die alle Bürger zufriedenstellen.

    Ein Sonnensegel für den umgestalteten Zentralplatz? Das ist nur kurz in der Debatte der Kaisersescher Kommunalpolitik gewesen, im Bauausschuss hat man davon Abstand genommen. Zumal bei Sonnenschein am frühen Nachmittag der Platz teilweise im Schatten liegt.
    Ein Sonnensegel für den umgestalteten Zentralplatz? Das ist nur kurz in der Debatte der Kaisersescher Kommunalpolitik gewesen, im Bauausschuss hat man davon Abstand genommen. Zumal bei Sonnenschein am frühen Nachmittag der Platz teilweise im Schatten liegt.
    Foto: Kevin Rühle

    Pommerbachstraße: Einige Hausbesitzer beklagen sich über vermeintlich falsch parkende Autos, die das Durchfahren der Straße erschweren. Insbesondere an frostigen Wintertagen sei das Manövrieren auf der nahezu zugestellten, steil abfallenden Straße, die zudem durch ihren ungünstigen Belag mit Verbundsteinpflaster extrem glatt sein kann, abenteuerlich.

    Beim Ortstermin stellt sich heraus, dass die Bedeutung von grau markierten Streifen am Straßenrand unklar ist. Entgegen der Meinung der Anlieger sind dies laut Stadtbürgermeister Gerhard Weber keine "verpflichtenden Parkstreifen", sodass auch außerhalb dieser Markierung geparkt werden könnte. Eine Lösung ist nicht in Sicht. Auch das Entfernen der Pflanzbeete, die seinerzeit auf Wunsch der Anlieger zur Verkehrsberuhigung angelegt wurden, ist nach Meinung des Stadtbürgermeisters nicht möglich.

    Zentralplatz: Der Springbrunnenplatz in der Stadtmitte hat sich im Sommer zum beliebten Wasserspielplatz für Kleinkinder entwickelt. Nun haben Erwachsene, die mit Handtüchern, trockenen Höschen und Keksen auf den Bänken sitzen, um ihre planschenden Kleinen im Auge zu haben, die Stadt gebeten, einen Sonnenschutz über dem Platz anzubringen.

    Viel Fantasie lassen die Ausschussmitglieder walten, um diesem Wunsch nachzukommen. Die Vorschläge reichen von mobilen Sonnenschirmen über befestigte Sonnenblenden an den Sitzbänken bis hin zum Sonnendach über dem Pavillon und Windnetzen über dem Platz. Der Stand der Sonne im Tagesverlauf wird ebenso erörtert wie die Frage, ob der für alle Bürger gestaltete Zentralplatz nicht "verunstaltet" werden könnte.

    Am Ende siegt der gesunde Menschenverstand: keine Sonnensegel auf dem Zentralplatz. Niemand ist gezwungen, in der prallen Mittagsonne dort zu sitzen. Ab 15 Uhr liegt der Platz zumindest teilweise im Schatten.

    Brigitte Meier

     

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    Nina Borowski

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