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    Sechs Projekte stehen an: Blankenrath steckt viel Geld in seine Straßen

    Blankenrath. Gut 1,2 Millionen Euro will die Gemeinde Blankenrath bis zum Jahr 2020 in den Ausbau von sechs Gemeindestraßen stecken. „Wir wollen die Zukunft unseres Dorfes gestalten. Und dazu gehören auch gute Gemeindestraßen als wichtiger Bestandteil der örtlichen Infrastruktur“, macht Ortsbürgermeister Jochen Hansen deutlich. Bereits im Dezember 2015 hatte der Gemeinderat ein Straßenausbauprogramm für das Hunsrückdorf beschlossen.

    Auftakt des Straßenprogrammes in der Hunsrückgemeinde Blankenrath: In der Hasericher Straße wird bereits seit einigen Wochen gebaut.
    Auftakt des Straßenprogrammes in der Hunsrückgemeinde Blankenrath: In der Hasericher Straße wird bereits seit einigen Wochen gebaut.
    Foto: Dieter Junker

    Die erste Gemeindestraße wird bereits erneuert, es ist die Hasericher Straße. „Hier hoffen wir, dass, wenn das Wetter mitspielt, die Bauarbeiten im Spätsommer abgeschlossen werden können“, sagt der Ortsbürgermeister. Im Anschluss daran sollen dann die weiteren Gemeindestraßen folgen. Allerdings wird dieser Ausbau auch abhängig davon sein, wann seitens des Landes mit der Sanierung der Ortsdurchfahrt, der Landesstraße 202, begonnen wird. Hier hofft Blankenrath schon seit einigen Jahren darauf, dass diese Straße in das Landesstraßenausbauprogramm aufgenommen wird.

    Mehrmals ist die Gemeinde schon beim Land und beim Landesbetrieb Mobilität (LBM) vorstellig geworden, erste positive Signale gibt es. „Und wenn dieses Projekt losgeht, werden wir schauen, dass wir dann auch den Ausbau der fahrbahnbegleitenden Gehwege der L 202 vorziehen. Aber so flexibel sind wir auch beim Straßenausbau“, betont Hansen.

    Erstmals gibt es bei den Baumaßnahmen für die Gemeindestraßen wiederkehrende Ausbaubeiträge. Der Gemeinderat hatte sich dafür ausgesprochen und damit den Abschied vom bisherigen System mit einmaligen Beiträgen für die jeweiligen Straßenanlieger eingeläutet. In einer Einwohnerversammlung wurden auch die Blankenrather Bürger darüber unterrichtet, weil es den Verantwortlichen der Gemeinde, so Hansen, wichtig war, dass die Bevölkerung das auch mitträgt und eingebunden ist. „Ich bin stolz darauf und froh, dass sich die Bürger sehr aufgeschlossen gezeigt haben und sich solidarisch üben“, betont Bürgermeister Hansen.

    Schon in der Einwohnerversammlung habe es eine große Akzeptanz gegeben, auch jetzt spüre er, dass die Blankenrather das Vorhaben weiter mittragen. Und das, obwohl sie sich mit zwei Dritteln an den Kosten für den Gemeindestraßenausbau beteiligen müssen. „Aber eine solche Solidarität zeigt auch das Gemeinschaftsgefühl und den Zusammenhalt hier bei uns im Ort“, sagt Jochen Hansen erfreut.

    Von unserem Mitarbeiter Dieter Junker

    Online regional
    Nina Borowski

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