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  • Presbyteriumswahlen sind schon gelaufen

    Cochem-Zell. Am kommenden Sonntag werden in der Evangelischen Kirche im Rheinland die Leitungsgremien, die Presbyterien, der Kirchengemeinden für die kommenden vier Jahre gewählt. Doch im Kreis Cochem-Zell sind die Wahlen bereits gelaufen, denn in der Kirchengemeinde Cochem, zu der das nördliche Kreisgebiet gehört, gibt es nur so viele Kandidaten, wie auch zu wählen sind, sodass diese bereits als gewählt gelten. Und in den Kirchengemeinden Zell-Bad Bertrich-Blankenrath und Würrich wurden die Presbyteriumswahlen auf das nächste Jahr verschoben.

    Von Dieter Junker

    "Natürlich ist es schade, wenn die Gemeinde ihr Recht, das Leitungsgremium zu wählen, nicht ausüben kann", bedauert der Cochemer Pfarrer Steffen Tiemann. Auf der anderen Seite sei man aber auch den Menschen, die sich zu einer Kandidatur bereit erklärt hätten, dafür dankbar. Denn sie hätten sich verpflichtet, in den nächsten vier Jahren die Gemeinde zu leiten und dafür Zeit, Kompetenz und Energie einzusetzen, betont Tiemann.

    Cochem liegt damit im Trend, was Presbyteriumswahlen angeht. In vielen Gemeinden in der Evangelischen Kirche im Rheinland wird es am Sonntag keine Wahl geben, da sich nur so viele Kandidaten fanden wie auch zu wählen sind. Im Kirchenkreis Simmern-Trarbach beispielsweise wird nur in drei Gemeinden gewählt, in elf Kirchengemeinden gab es so viele Kandidaten wie Sitze im Presbyterium, und in zwei Gemeinden musste die Wahl verschoben werden, weil sich zu wenig Kandidaten fanden.

    In Cochem hatte es zunächst auch nur zehn Kandidaten für die zwölf Sitze im Presbyterium gegeben, dazu eine Kandidatin für die Mitarbeiter-Presbyterstelle. Auf der Gemeindeversammlung fanden sich dann aber noch zwei weitere Gemeindemitglieder, die bereit waren, sich zur Wahl zu stellen. Eine Wahl war damit nicht mehr erforderlich, die Kandidaten galten als gewählt, nachdem auch der Kreissynodalvorstand des Kirchenkreises Koblenz dem zustimmte. Fünf der neuen Presbyter gehören dem Leitungsgremium zum ersten Mal an. Die Presbyter werden am 6. März in einem Gottesdienst offiziell in ihr Amt eingeführt. Und Pfarrer Steffen Tiemann kündigt jetzt schon an: "Wir werden daran arbeiten, dass es in vier Jahren wieder zu einer echten Wahl kommen wird."

    In den Kirchengemeinden Zell-Bad Bertrich-Blankenrath und Würrich sind die Presbyteriumswahlen, anders als in Cochem, um ein Jahr verschoben. Grund dafür sind die derzeit laufenden Gespräche zwischen den evangelischen Kirchengemeinden im Mosel- und Hunsrückraum des Kirchenkreises Simmern-Trarbach über die künftige Kooperation. "Bei den Gesprächen wurde deutlich, dass wir noch etwas Zeit brauchen. Die Zusammenarbeit läuft gut und soll ausgebaut werden", erläutert der Zeller Pfarrer Thomas Werner. Zur Kirchengemeinde Zell-Bad Bertrich-Blankenrath gehören im südlichen Kreis Cochem-Zell 21 Dörfer sowie die Stadt Zell, zur Kirchengemeinde Würrich, die pfarramtlich mit Zell verbunden ist, gehören aus dem Kreis Cochem-Zell die Dörfer Altlay und Peterswald-Löffelscheid.

    In Zell und Würrich werden nun am 5. März 2017 die Leitungsgremien neu gewählt. Diesen Termin hat der Kreissynodalvorstand des Kirchenkreises Simmern-Trarbach festgelegt, da auch 20 weitere Kirchengemeinden des Kirchenkreises aufgrund der Strukturveränderungen ihre Presbyteriumswahlen um ein Jahr verschoben haben.

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