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  • Nach Explosion in Bank: Wer es war, ist weiter unklar - Forster Filiale wird wiederaufgebaut

    Forst/Eifel. Noch keine entscheidenden Fortschritte hat die Polizei auf der Suche nach den Dieben gemacht, die Anfang Juni vergangenen Jahres den Geldautomaten einer Bankfiliale im Eifeldorf Forst gesprengt hatten. "Leider", sagt Achim Rosenberg, Sprecher der Kriminalpolizei Mayen. Nun hoffe man darauf, dass man irgendwann einen "Spurentreffer lande". Derweil arbeiten Handwerker fleißig am Wiederaufbau der Räumlichkeiten der Raiffeisenbank Eifeltor.

    Nachdem Unbekannt dort im Sommer einen Geldautomaten in die Luft gejagt hatten, ist die Filiale der Raiffeisenbank Eifeltor in Forst noch geschlossen. Aber die Vorbereitungen für den Wiederaufbau laufen. Im Sommer soll alles fertig sein. Die Identität der Diebe bleibt weiterhin unklar.
    Nachdem Unbekannt dort im Sommer einen Geldautomaten in die Luft gejagt hatten, ist die Filiale der Raiffeisenbank Eifeltor in Forst noch geschlossen. Aber die Vorbereitungen für den Wiederaufbau laufen. Im Sommer soll alles fertig sein. Die Identität der Diebe bleibt weiterhin unklar.
    Foto: David Ditzer

    Von unserem Redakteur David Ditzer

    Gegen halb drei am Morgen des 3. Juni explodierte der Geldautomat der Raiffeisenbank Eifeltor an der Binninger Straße 10 in Forst (die RZ berichtete). Die Wucht der Sprengstoffdetonation ließ die Glastüren zum Foyer der kleinen Bankfiliale bersten und verwandelte den Vorraum in ein Trümmerfeld. Die Diebe, die die Überwachungskamera der Bank mit schwarzer Farbe besprüht hatten, entwendeten die Geldkassetten des Automaten und erbeuteten der Polizei zufolge eine hohe Summe Bargeld.

    Die Täter flüchteten vom Tatort zunächst mit einem VW Touran, den sie unverschlossen am Ortsrand stehen ließen und den die Ermittler wenig später fanden. Sie setzten ihre Flucht mit einem weiteren - bislang unbekannten - Fahrzeug fort. Die Täter flohen über einen asphaltierten Wirtschaftsweg in Richtung Roes auf die Landesstraße (L) 109. Das zurückgelassene Fluchtfahrzeug war zwei Wochen zuvor im nur 30 Kilometer entfernt gelegenen Beltheim entwendet worden. Waren anfangs noch einige Hinweise zur Tat bei der Polizei eingegangen, so dürfen die Ermittler darauf nun nicht mehr hoffen. Allein schon deshalb, weil der spektakuläre Diebstahl nun schon so lange zurückliegt. Nun hoffen die Kriminalbeamten Rosenberg zufolge, dass "die am Tatort gesammelten Spuren irgendwann zu einem Treffer führen".

    Thomas Welter: "Forst ist der Mittelpunkt des Kirchspiels"

    Gestern, am frühen Nachmittag, waren hinter den Kulissen der zerstörten Forstbankfiliale an der Binninger Straße Hammerschläge zu hören. Ein sicheres Indiz dafür, dass der Wiederaufbau der Räumlichkeiten läuft. 300 000 Euro will die Raiffeisenbank (Raiba) Eifeltor dafür investieren und "insbesondere Handwerker aus der Region" damit auftragen. Raiba-Vorstand Thomas Welter sagte gegenüber der RZ: "Forst ist der Mittelpunkt des Kirchspiels, deswegen setzen wir auf diesen Standort." Zurzeit liefen noch die vorbereitenden Maßnahmen, so Welter. "Ein Teil des Gebäudes muss abgerissen werden, auch das Dach ist teils defekt." Die Gebäudehülle sei noch in Ordnung. Die Entscheidung für den Wiederaufbau habe deswegen so lange gedauert, weil man ein Gutachten der Versicherung wegen der Statik habe abwarten müssen.

    In den nächsten Monaten soll nun eine helle und moderne Filiale mit Beratungszimmer, Servicepoint und Selbstbedienungsbereich entstehen. Mit der Modernisierung könne man "die gestiegenen Ansprüche unserer Mitglieder und Kunden nach qualifizierter Beratung und technischem Service erfüllen", halten Thomas Welter und sein Vorstandskollege Elmar Franzen fest.

    Im Sommer sollen der Forster Filialleiter Arnold Oster und seine Mitarbeiterin Claudia Steffes dann ihre wiederaufgebauten und runderneuten Arbeitsplätze nutzen können. Bis dahin steht den Kunden weiter die Raiba-Filiale Kaifenheim zur Verfügung. In diesem Jahr will die Raiba Eifeltor zudem für 200 000 Euro für neue Kundenschließfächer in der Filiale Lutzerath ausgeben.

    Online regional
    Nina Borowski

    Nina Borowski

    Chef v. Dienst

     

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