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  • Musik verbindet: Gut 3000 Euro kommen Flüchtlingshilfe zugute

    Cochem. Einen Spendenscheck über 3204 Euro hat Cochems Stadtbürgermeister Wolfgang Lambertz jetzt im Kapuzinerkloster an Elisabeth Rechtsteiner, die Vorsitzende des Kaisersesch Vereins "durchblick", und Heidi Wagener übergeben. Beide Frauen engagieren sich ehrenamtlich im Mehrgenerationenhaus in Kaisersesch.

    Heidi Wagener (links) und Elisabeth Rechtsteiner freuen sich über den Scheck, der von Stadtchef Wolfgang Lambertz überreicht wurde. Foto: Ditzer
    Heidi Wagener (links) und Elisabeth Rechtsteiner freuen sich über den Scheck, der von Stadtchef Wolfgang Lambertz überreicht wurde.
    Foto: Ditzer - DavidDitzer

    Bei dem Geld handelt es sich um den Erlös eines Benefizkonzerts, das die Musiker Anna Piechotta und Mario Dunkel Mitte Dezember gegeben haben (die RZ berichtete). Es wird der Flüchtlingshilfe des Vereins "durchblick" dienen.

    Lambertz lobte die Künstler für ihre Benefizaktion: "Es war die optimale Verbindung von Kunst und Charity", urteilte er. Ausverkauftes und vorweihnachtlicher Musikgenuss vom Feinsten - dank zweier herausragender Musiker, die auf Gagen verzichteten, damit letztlich ein möglichst ansehnlicher Geldbetrag für die Flüchtlingsarbeit in Kaisersesch übrig bleibt. Lambertz ist sich sicher, dass die Musikfreunde seinerzeit auch ihren Weg in die Kreisstadt gefunden hatten, "weil sie gewusst haben, sie unterstützen damit eine gute Sache".

    Das Benefizkonzert war zustande gekommen, nachdem Elisabeth Rechtsteiner zufällig ihrer früheren Schülerin Anna Piechotta begegnet war. Die Pianistin und Sängerin, die in Brauheck aufwuchs und in Cochem die Schule besucht hatte, trug schon den Gedanken an ein Konzert zugunsten der in Deutschland lebenden Flüchtlinge mit sich herum. Nach ihrer Begegnung mit Rechtsteiner ging alles schnell.

    Und mit gut 3000 Euro kann sich der Erlös sehen lassen. Der Verein "durchblick" kümmert sich vor allem um die sprachliche Integration von Flüchtlingen, eröffnet ihnen die Möglichkeit zur Teilnahme an Deutschkursen. Diese Kursteilnahme kostet 300 Euro pro Flüchtling und Monat, erläutert Rechtsteiner. Zurzeit abvolvieren vier Migranten über "durchblick" einen Kurs. Unter ihnen ist eine junge Frau aus dem Iran, die dort Medizin studiert hat. Sie hat nun einen medizinisch-technischen Ausbildungsplatz in Aussicht - und vertieft fleißig ihre Deutschkenntnisse. dad

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