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    Moselufer Zell: Räte stellen wichtige Weichen

    Zell. Die weitere Umgestaltung des Zeller Moselufers zwischen der Fußgängerbrücke und dem Corray steht im Mittelpunkt gleich zweier öffentlicher Ratssitzungen. Heute Abend (Beginn: 18 Uhr, Sitzungssaal des Rathauses) befasst sich der Stadtrat unter anderem mit dem Entwicklungskonzept und einem ersten Bebauungsplanentwurf für das Ufergelände. Morgen Nachmittag (Beginn: 17 Uhr, Sitzungssaal VG-Verwaltung) will der Verbandsgemeinderat Zell den Planungswettbewerb zum Bau eines neuen Dienstgebäudes für die Verwaltung auf die Schiene setzen.

    Autostellplätze prägen derzeit noch das Bild am Zeller Moselufer, von der Fußgängerbrücke an flussabwärts bis zum Corray. Zum Verweilen lädt es nicht gerade ein. Ein Umbauprogramm, mit dessen Fortgang sich der Stadtrat heute befasst, soll unter anderem daran etwas ändern. Auch soll gegenüber dem Finanzamt eine neue VG-Verwaltung entstehen.
    Autostellplätze prägen derzeit noch das Bild am Zeller Moselufer, von der Fußgängerbrücke an flussabwärts bis zum Corray. Zum Verweilen lädt es nicht gerade ein. Ein Umbauprogramm, mit dessen Fortgang sich der Stadtrat heute befasst, soll unter anderem daran etwas ändern. Auch soll gegenüber dem Finanzamt eine neue VG-Verwaltung entstehen.
    Foto: Kevin Rühle

    Das sogenannte Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept (Isek) wird die Grundlagen für die weitere Umgestaltung des Moselufers liefern. Das luxemburgische Büro Gap Architectes und das Kaiserslauterner Büro Werkplan haben einen Zwischenbericht zum Isek sowie eine erste Kosten- und Finanzierungsübersicht erstellt. Beides wird den Stadtratsmitgliedern am Abend vorgestellt. In der Kosten- und Finanzierungsübersicht summieren sich sämtliche Ausgaben auf 5,4 Millionen Euro.

    Wobei der Stadtrat noch keine Entscheidung darüber treffen wird, welche Umbauprojekte am Zeller Moselufer letztlich in Angriff genommen werden. Diese konkreten Schritte werden aus dem Isek heraus entwickelt. „Das Isek verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz“, erläutert Andreas Schorn, der Büroleiter der VG Zell. Es berücksichtigt Ergebnisse einer Bürgerbefragung, in der es nicht zuletzt darum ging, was sich die Zeller wünschen, um ihre Stadt noch liebens- und lebenswerter zu machen. Im November war ein Parkraumkonzept in Auftrag gegeben worden. Hier gibt es schon einen Entwurf für einen Endbericht. Allerdings soll in diesem Frühjahr und Sommer eine weitere Erhebung erfolgen. Grund: Während der Tourismussaison stellt sich die Parkplatzsituation anders dar als außerhalb derselben. Einen Entwurf für den Bebauungsplan „Festplatz“ will der Stadtrat erst einmal in das Verfahren zur frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit geben.

    Weitere Anpassungen werden also folgen. Schorn: „Zeitlich ist es so vorgesehen, dass wir den Planungswettbewerb zum Bau eines neuen Verwaltungsgebäudes zwischenschalten.“ Schließlich sollen gute Vorschläge aus dem Wettbewerb in weiteren Planungen zur Moselufer-Erneuerung einfließen. Stadt und VG arbeiten Hand in Hand. Über die Unterlagen zur Ausloben des Hochbauwettbewerbs zum Bau einer neuen VG-Verwaltung soll der VG-Rat morgen entscheiden.

    Nach dem gegenwärtigen Zeitplan soll der Wettbewerb in der ersten Aprilwoche öffentlich bekannt gemacht werden, so Büroleiter Schorn, und zweitstufig ablaufen. Nach einem Interessenbekundungsverfahren werden 20 bis 25 ausgewählte Büros in den Wettbewerb einsteigen. Im August sollen schließlich die Sieger gekürt werden. Ende September/Anfang Oktober soll mithin Klarheit darüber herrschen, mit welchem Planer die VG den Neubau des Verwaltungsgebäudes dann angeht. Wie schnell es mit dem angestrebten Neubau letztlich vorangeht, hängt auch davon ab, wann Fördermittel beantragt und schließlich bewilligt werden können. Fest steht aber wohl: Mit einer Bewilligung wird es vor dem Frühjahr nächsten Jahres eher nichts.

    Von unserem Redakteur David Ditzer

    Förderprogramm für Kommunen und Privatleute

    Aus dem Bund-Länder-Förderprogramm „Historische Stadtbereiche“ (Laufzeit: zehn Jahre) fließen der Moselstadt Zell insgesamt 3 Millionen Euro zu. Hinzu kommt der städtische Anteil an den Kosten, die für Umbauarbeiten fällig werden. Von dem Programm, das der Sicherung erhaltenswerter Gebäude in Stadtkernen dient, sollen nicht zuletzt Privatleute profitieren, die Sanierungen an Altbauten angehen.

    Außer Zell nimmt etwa auch Cochem an dem Programm teil. dad

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    Nina Borowski

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