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    Cochem-ZellMehr Arbeitslose zum neuen Jahr

    Das neue Jahr beginnt mit einem kräftigen Anstieg der Arbeitslosenzahlen. Wie die Agentur für Arbeit mitteilt, waren im Januar im Kreis Cochem-Zell 1834 Menschen ohne Job, das sind 352 mehr als im Dezember. Die Arbeitslosenquote stieg im Kreis gegenüber dem Vormonat um 1,1 Prozentpunkte auf 5,5 Prozent und entspricht damit exakt der Arbeitslosenquote vom Januar 2013.

    Von unserem Mitarbeiter Dieter Junker

    Dennoch sieht die Agentur für Arbeit in den aktuellen Zahlen keine dramatische Entwicklung. "Hier schlägt die Saison voll zu", betont Jutta Velten, die Leiterin der Geschäftsstelle Cochem der Agentur für Arbeit Koblenz-Mayen. Die Hotels und Gaststätten hätten derzeit saisonbedingt geschlossen, dies spüre man auf dem Arbeitsmarkt. "Auch ein milder Winter ändert daran nichts, die Hotels und Gaststätten gehen auch so in die Winterpause", erläutert Jutta Velten. Nach Angaben von Ulrike Mohrs, der Leiterin der Arbeitsagentur Koblenz-Mayen, machen sich zudem das Quartals- und Jahresende in der Statistik bemerkbar. "Dann laufen viele befristete Beschäftigungen aus, was sich stets auf die Zahl der Arbeitslosen auswirkt", so Mohrs.

    In Cochem meldeten sich im Januar 665 Personen neu oder erneut arbeitslos, 93 weniger als vor einem Jahr. Gleichzeitig beendeten 314 Personen ihre Arbeitslosigkeit, 18 mehr als vor einem Jahr. Der Bestand an Arbeitsstellen ist im Januar um eine auf 190 gestiegen. Das sind im Vergleich zum Vorjahresmonat 32 Arbeitsstellen weniger. Arbeitgeber meldeten im Januar 61 neue Arbeitsstellen, sieben weniger als vor einem Jahr.

    Deutlich stärker ist im Januar der Rechtskreis des Sozialgesetzbuches (SGB) III von der Zunahme der Arbeitslosigkeit betroffen. Das heißt, die meisten Frauen und Männer, die sich im Januar arbeitslos meldeten, sind über die Arbeitslosenversicherung abgesichert. In der Grundsicherung, bei den sogenannten Hartz-IV-Empfängern, stieg die Arbeitslosigkeit nur leicht an.

    Ob die Arbeitslosenzahlen weiter steigen, ist ungewiss. Dies hänge auch davon ab, ob es noch einmal frostig kalt werde oder nicht. Ulrike Mohrs meint: "Branchen wie die Gastronomie werden ohnehin erst mit dem Ostergeschäft wieder anlaufen." Und da in diesem Jahr Ostern sehr spät ist, werden die Zahlen auch erst später wieder sinken. "Das wird auf dem Arbeitsmarkt durchaus ein langer Winter", sagt Jutta Velten.

    Cochem Zell
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