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  • Lehrerwohnhaus in Auderath wird abgerissen

    Auderath. Das an das Bürgerhaus angrenzende Lehrerwohnhaus in Auderath soll abgerissen werden. Das hat der Gemeinderat des Eifeldorfes nach mehreren Gesprächen mit der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) beschlossen.

    Das Lehrerwohnhaus in Auderath (Gebäude rechts) soll im kommenden Jahr abgerissen werden. Dort entsteht ein Anbau, den viele neue Gruppen in Zukunft nutzen können. Das Projekt kostet 240 000 Euro.
    Das Lehrerwohnhaus in Auderath (Gebäude rechts) soll im kommenden Jahr abgerissen werden. Dort entsteht ein Anbau, den viele neue Gruppen in Zukunft nutzen können. Das Projekt kostet 240 000 Euro.
    Foto: Kevin Rühle

    Die ADD hat nun während eines abschließenden Ortstermins einem neuen Konzept zugestimmt. Die Dorfgemeinschaft kann für ihre Aktivitäten in Zukunft Räume in einem zu errichtenden Anbau nutzen. Allerdings ist diese Lösung etwa 80 000 Euro teurer als der von der Gemeinde ursprünglich favorisierte Umbau des Lehrerwohnhauses.

    Viele engagierte Auderather haben in den vergangenen Jahren das Ziel klar vorgegeben: Das Mit- und Füreinander in der Gemeinde soll gestärkt werden. Viele Projekte wurden aus der Taufe gehoben - das leer stehende Lehrerwohnhaus war für die Eifler der ideale Ort, diese Ideen umzusetzen. Doch die Pläne der Gemeinde Auderath liefen zuletzt ins Leere. Weder das Land sah den Umbau des Hauses als förderwürdig an, noch waren europäische Fördermittel zu erwarten. Die ADD schlug einen "bedarfgerechten Anbau" vor, die Gemeinde ging, offenbar mangels Alternativen, auf die Idee ein.

    Für den Umbau des Lehrerwohnhauses hatte die Gemeinde etwa 160 000 Euro veranschlagt. Zu teuer, befanden die Experten. Der jetzt wohl abgesegnete Anbau wird 240 000 Euro kosten, 60 bis 65 Prozent sind förderfähig. Nach derzeitigem Stand wird die Gemeinde selbst 75 000 Euro für den Anbau ausgeben, 18 000 werden durch Eigenleistung eingespart, die VG Ulmen fördert den Abriss mit 3000 Euro. Die Zuwendung des Landes beläuft sich voraussichtlich auf 144 000 Euro.

    Der neue Anbau wird den Vereinen und den Bürgern aus Auderath auf 72,5 Quadratmetern und einer Terrasse Platz für ihre Aktivitäten bieten. Der Anbau besteht aus zwei Räumen, die von einer mobilen Wand getrennt werden. Das Gebäude soll einen eigenen Eingang bekommen und zusätzlich mit dem Bürgerhaus verbunden werden. So spart man sich weitere Toilettenanlagen. Aus dem bisherigen Sitzungssaal wird ein Lagerraum. Zwischen Anbau und Bürgerhaus wird ein Flur entstehen, das neue einstöckige Gebäude bekommt ein Satteldach.

    Dass die Auderather die neuen Räumlichkeiten auch nutzen werden, zeigt der vorläufige Belegungsplan für Bürgerhaus samt Erweiterung. Demnach sind die beiden Räume weitgehend täglich in der Zeit zwischen 15 und 22 Uhr verplant, am Wochenende bis 18 Uhr. Derzeit 42 Gruppen wollen den Bürgersaal beziehungsweise den Anbau nutzen, darunter sind viele Sportangebote, der Karnevalsverein oder auch der Stricktreff.

    Laut der Verbandsgemeindeverwaltung Ulmen kann mit dem Abriss sowie dem geplanten Neubau im kommenden Jahr begonnen werden, sobald die beantragte Zuwendung bewilligt wurde. Dies scheint gesichert, da auch Vertreter des Innenministeriums das Projekt vor Ort begutachtet haben und ihre Zustimmung signalisierten.

    Kevin Rühle

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    Nina Borowski

    Nina Borowski

    Chef v. Dienst

     

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