40.000
  • Startseite
  • » Region
  • » Aus den Lokalredaktionen
  • » RZ Mittelmosel
  • » Kreisstraße bei Brauheck für Verkehr freigegeben
  • Kreisstraße bei Brauheck für Verkehr freigegeben

    Cochem. Die Kreisstraße 22 gehört zu den wichtigsten Cochem-Zeller Verkehrsverbindungen. Sie erschließt das Gewerbegebiet Brauheck und die Fliegerkaserne, sind bindet den Stadtteil Brauheck und das Golfresort an den überörtlichen Verkehr an und sie ist eine wichtige Verbindungsachse des Mosel- und Hunsrückraums zur Eifel und zur Bundesautobahn 48.

    Staatssekretär Günter Kern (Mitte), flankiert von Anke Beilstein und Heike Raab, war einer von vielen, die bei der Verkehrsfreigabe der K 22 das Band durchschnitten.  Foto: Dieter Junker
    Staatssekretär Günter Kern (Mitte), flankiert von Anke Beilstein und Heike Raab, war einer von vielen, die bei der Verkehrsfreigabe der K 22 das Band durchschnitten.
    Foto: Dieter Junker - Dieter Junker

    Von Dieter Junker

    Im Bereich von Brauheck wurde sie neu ausgebaut, nun war die Einweihung und offizielle Verkehrsfreigabe dieser Strecke. "Diese Kreisstraße bietet für viele Menschen einen wichtigen Vorteil und sie hat für den Kreis eine hohe Bedeutung", hob Verkehrs-Staatssekretär Günter Kern bei der Feierstunde hervor. Mehr als 5000 Fahrzeuge täglich würden dies eindrücklich unter Beweis stellen, meinte er. "Dies hier ist eine wichtige Verkehrsachse, darum war auch dieser Ausbau wichtig", betonte der SPD-Politiker.

    "Ich bin überzeugt, dass wir hier etwas Gutes getan haben", pflichtete Cochem-Zells Landrat Manfred Schnur dem Staatssekretär bei. Straßen würden zum Leben dazu gehören, sie seien für die Menschen wichtig, aber auch für die Wirtschaft einer Region. Und die K 22 sei nicht zuletzt durch diesen Ausbau nun auch eine leistungsfähige Verkehrsanbindung.

    Ein gutes Jahr wurde hier gearbeitet, 3,65 Millionen Euro wurden investiert. 75 Prozent dieser Summe, rund 2,66 Millionen Euro, gab das Land als Zuschuss dazu. Bei dem Ausbau wurde die Straße verbreitert, außerdem wurde parallel ein Rad- und Fußweg angelegt. "Den etwas gestiegenen Kosten steht am Ende ein großer Mehrwert gegenüber, und wir sind stolz über das gelungene Werk", betonte Bernd Cornely, der Leiter des Landesbetriebes Mobilität Cochem-Koblenz. Und Cochems VG-Bürgermeister Helmut Probst unterstrich: "Das, was hier geleistet wurde, kann sich sehen lassen."

    Es sei die Aufgabe von Bund, Land und Kommunen, für eine gute Verkehrsinfrastruktur zu sorgen, machte Landrat Manfred Schnur deutlich. Der Kreis habe in diesem Bereich viel getan. "Seit 2010 haben wir rund elf Millionen Euro in unsere Kreisstraßen investiert, und 8,5 Millionen Euro kamen dabei vom Land", meinte er in Richtung Staatssekretär. Der betonte, dass das Land jährlich rund 30 Millionen Euro in den Kreisstraßenausbau stecke. "Hier sind Land und Kommunen Partner", gab er zurück. Und Landrat Schnur ließ es sich nicht nehmen, auch darauf hinzuweisen, dass der Kreis noch auf einen Zuwendungsbescheid für ein sehr großes Straßenbauprojekt in Cochem, unweit der K 22, warte. Doch außer einem Schmunzeln ließ sich der Staatssekretär nichts entlocken. Viel Prominenz - Staatssekretäre, Abgeordnete, Kommunalpolitiker, der Kommodore, Vertreter der beteiligten Firmen und Unternehmen - waren zu dieser Feierstunde gekommen. Und von Cochems Pastor Markus Arndt gab es den Segen für die fertig ausgebaute Kreisstraße.

    Online regional
    Nina Borowski

    Nina Borowski

    Chef v. Dienst

     

    Mail

    Anzeige
    epaper-startseite
    Rhein-Zeitung Cochem/Zell bei Facebook
    Regionalwetter
    Montag

    16°C - 27°C
    Dienstag

    14°C - 26°C
    Mittwoch

    14°C - 25°C
    Donnerstag

    15°C - 26°C
    News aus Ihrer Region - Lokalteil wählen
    wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach
    Anzeige