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    Kommunalreform: Hunsrücker Bürgermeister legen Ratsmandate nieder

    Mörsdorf/Lahr - Franz-Josef Petry, der Ortsbürgermeister von Mörsdorf, hat gestern nach 32 Jahren Parteizugehörigkeit seinen Austritt aus der CDU erklärt. Ebenso legte er sein Mandat im Lenkungsausschuss des VG-Rats Treis-Karden nieder. Sein Lahrer Kollege Hans-Peter Färber erklärte gestern seinen Rücktritt von allen CDU-Parteiämtern und legte sein Mandat im VG-Rat Treis-Karden nieder.

    Hans-Peter Färber, Franz-Josef Petry und Robert Etges: Die Bürgermeister der Treis-Kardener Hunsrückgemeinden sind tief enttäuscht, dass eine Fusion mit der VG Kastellaun in weite Ferne gerückt ist. Färber und Petry ziehen erste Konsequenzen: Sie legen Mandate im VG-Rat nieder.
    Hans-Peter Färber, Franz-Josef Petry und Robert Etges: Die Bürgermeister der Treis-Kardener Hunsrückgemeinden sind tief enttäuscht, dass eine Fusion mit der VG Kastellaun in weite Ferne gerückt ist. Färber und Petry ziehen erste Konsequenzen: Sie legen Mandate im VG-Rat nieder.
    Foto: David Ditzer

    Mörsdorf/Lahr - Franz-Josef Petry, der Ortsbürgermeister von Mörsdorf, hat gestern nach 32 Jahren Parteizugehörigkeit seinen Austritt aus der CDU erklärt. Ebenso legte er sein Mandat im Lenkungsausschuss des VG-Rats Treis-Karden nieder. Sein Lahrer Kollege Hans-Peter Färber erklärte gestern seinen Rücktritt von allen CDU-Parteiämtern und legte sein Mandat im VG-Rat Treis-Karden nieder.
    Petry erklärte seine Reaktion damit, dass er sich von allen Parteien mehr Unterstützung erwartet hätte. „Ich habe die Nase voll von Parteipolitik“, sagte er. Beide reagierten damit auch auf das Schreiben von Innenminister Roger Lewentz, wonach eine Ausgliederung der drei Hunsrückgemeinden aus dem Kreis nicht unterstützt wird. „Ich bin bitter enttäuscht“, meinte Franz-Josef Petry. In dem Schreiben des Innenministers würde nichts Neues stehen, auch würde darin nach wie vor betont, dass es Ausnahmen geben könnte. Doch dieses Schreiben würde nun als Grundlage dafür genommen, den klaren Bürgerwunsch aus dem Hunsrück beiseitezuschieben. „Ich finde es auch nicht fair, dass wir hier nur einseitig informiert werden, ein Gespräch des Ministers aber mit uns nicht möglich war“, so Petry. Ähnlich reagiert Hans-Peter Färber: „Ich freue mich, dass die Mosel- und die Eifel-Gemeinden entsprechend ihres Bürgervotums erfolgreich sind, aber die Hunsrückgemeinden sind hier der Verlierer“, sagte er. Und meint: „Ich bin entsetzt darüber.“
    „Hier in Mörsdorf haben heute auch andere ihren CDU-Parteiaustritt erklärt“, berichtet Franz-Josef Petry. Andere hätten das zudem angekündigt. „Die Menschen hier im Hunsrück sind zutiefst enttäuscht“, erzählt er. dj

    Cochem Zell
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