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    KrövGut gewirtschaftet: Geldinstitut schüttet fast 400 000 Euro an Mitglieder aus

    Fast 400.000 Euro zweigt die Vereinigte Volksbank Raiffeisenbank ab, um eine Dividende an ihre Mitglieder für das vergangenen Jahre auszuschütten. Sie kommen in den Genuss von 5,5 Prozent als Gewinnbeteiligung.

    Vorstand Michael Hoeck erläutert die Bilanz.	 Foto: Bank
    Vorstand Michael Hoeck erläutert die Bilanz.
    Foto: Bank

    Das ist jetzt bei der Vertreterversammlung des Geldinstitutes in Kröv bekannt gegeben worden. Vorstand und Aufsichtsrat informierten über den 2016er Geschäftsverlauf und führten notwendige Beschlüsse herbei.

    Der für die Mitglieder wohl erfreulichste Beschluss war der über die Verwendung des Bilanzgewinns. Einstimmig beschloss die unter Leitung des Aufsichtsratsvorsitzenden Gottfried Fischer tagende Vertreterversammlung, aus dem Bilanzgewinn von 1,87 Millionen Euro 369.000 Euro als Dividende an die Mitglieder auszuschütten. Der übrige Teil fließt über die Rücklagen ins Eigenkapital der Bank, das damit einen Stand von 84,5 Millionen Euro erreicht. Mit dieser Ausstattung fühlt sich das Institut nach den Worten von Vorstandsmitglied Dr. Michael Wilkes gut gerüstet für den immer härteren Wettbewerb unter den Finanzdienstleistern. In seinem Bericht über das Jahr 2016 hatte der Bankleiter zuvor von enormen Herausforderungen für die Branche gesprochen.

    Vorstandssprecher Michael Hoeck berichtete zuvor über „die sehr erfolgreiche Entwicklung bei der Mitgliedschaft“. Seit Jahren hat die Bank überdurchschnittlich viele Menschen von den Vorteilen einer Mitgliedschaft überzeugt. Seit dem Jahr 2008 stieg die Zahl der Bankteilhaber um mehr als 40 Prozent auf 20.529 Personen. Bundesweit lag dieser Wert bei 13,6 Prozent.

    Seit Ende des Jahres 2016 genießen die Mitglieder eine ganze Reihe weiterer Vorteile. Mit Einführung der neuen Mitgliederkarte VR-BankCard Plus können sie bei mittlerweile rund 60 Kooperationspartnern der Bank spezielle Vorteile genießen. Die Karte ist darüber hinaus in ein bundesweites System eingebunden. Für die Karteninhaber bedeutet dies, dass sie aktuell bei mehr als 15.500 Partnerunternehmen Vergünstigungen in ganz Deutschland in Anspruch nehmen können. Besonders praktisch: die dazugehörige Applikation (App) fürs Smartphone, die dem Karteninhaber ganz genau sagt, wo er welche Einkaufsvorteile in Anspruch nehmen darf.

    Insgesamt blickt die Bank positiv in die Zukunft. Denn die Genossenschaftsidee sei augenblicklich so populär wie nie zuvor. Keine Geringere als die Weltkulturorganisation Unesco hat 2016 die Idee als ersten deutschen Beitrag in die immaterielle Liste der Kulturgüter aufgenommen. Und im nächsten Jahr steht ein weiterer Höhepunkt ins Haus: Bundesweit feiern die Volksbanken Raiffeisenbanken das „Raiffeisenjahr“ aus Anlass des 200. Geburtstags von Genossenschaftsgründer Friedrich Wilhelm Raiffeisen.

    Was die Zahlen angeht: Mit Verlauf und Ergebnis des Jahres 2016 zeigte sich Vorstand Michael Wilkes zufrieden. Die Bank erreichte zum 31. Dezember eine Bilanzsumme von 879 Millionen Euro. Dies entspricht einem Zuwachs von 2,0 Prozent. Die Impulse für das Wachstum kamen vor allem aus dem Geschäft mit den Einlagen (Guthaben) der Mitglieder und Kunden. Hier verzeichnete die Bank ein Plus von 5,6 Prozent auf 701 Millionen Euro. Unter Einschluss der Vermögenswerte bei Partnerinstituten aus der genossenschaftlichen Finanzgruppe verwaltet das Institut für seine Kunden ein Vermögen von 1,21 Milliarden Euro (plus 5,1 Prozent). Aufwärts ging es auch mit den Ausleihungen an Kunden, die sich um 4,3 Prozent auf 555 Millionen Euro erhöhten. Einschließlich der an Verbundpartner vermittelten Darlehen betreut die Bank ein Kundenkreditvolumen von 686 Millionen Euro (plus 3,9 Prozent).

    Als sichtbares Zeichen für das positive Ergebnis hatte Vorstandssprecher Michael Hoeck zuvor auf Gewerbesteuerzahlungen im Umfang von 1,2 Millionen Euro hingewiesen.

    Einig zeigte sich das „Bankparlament“ bei turnusmäßig anstehenden Wahlen zum Aufsichtsrat. Gottfried Fischer, Hans-Peter Scholtes und Dr. Peter Josef Zenzen wurden für weitere drei Jahre in das Kontrollgremium gewählt.

    Nach fast sechs von zwölf Monaten wagt die Bank einen vorsichtigen Ausblick aufs laufende Jahr. Dr. Wilkes: „In unserer Prognose gehen wir von einem weiter positiven Geschäftsverlauf mit einem rückläufigen, aber weiter auskömmlichen Ergebnis aus.“

    Cochem Zell
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