40.000
  • Startseite
  • » Region
  • » Aus den Lokalredaktionen
  • » RZ Mittelmosel
  • » Für Brück ist die Hatz an der Schule passé
  • Für Brück ist die Hatz an der Schule passé

    Cochem. Fast so zahlreich wie die Geschenke prasselten die Salven mit Komplimenten auf den scheidenden Schulleiter: Klaus Brück (64) ist am Freitag nach 18 Jahren im Amt als Direktor des Martin-von-Cochem-Gymnasiums verabschiedet worden.

    Es hat nicht einen Hauch von Kritik gegeben - Brück war quer durchs Kollegium, durch Elternschaft geachtet, ja beliebt gewesen. Besonders geschätzt: seine Gradlinig- und Beharrlichkeit. Diese Charaktereigenschaften zogen sich inhaltlich wie ein roter Faden durch alle Grußworte. Einer der Absender war der Schulträger, der Kreis. Für 10 Millionen Euro ist die Schule in 18 Jahren saniert und modernisiert worden. Und genügte damit den selbst gestellten, hohen Ansprüchen. Ein wichtiger Eckpfeiler, damit die Schule eigenständig und erhalten worden ist. "Dafür haben Sie gestanden wie eine Eins und gekämpft", sagte Landrat Manfred Schnur.

    Weitsichtig, zielstrebig und ausdauernd - so bezeichnete Gero Meyer den scheidenden Schulleiter. Der Vorsitzende des Schulelternbeirates lobte, dass Brück der Schule "zu einer attraktiveren Außenwahrnehmung" verholfen habe. Das Bild von der stets offenen Tür zum Direktorenzimmer griffen auch andere Redner auf. So sagte Personalrat Johannes Fickert, dass jeder Lehrerkollege ohne Terminanspruch mit Brück habe sprechen können und von diesem meist "die uneingeschränkte Unterstützung" erhalten habe. Auch bei persönlichen Problemen. Optisch und inhaltlich habe Brück Maßstäbe gesetzt, betonte Fickert. Dass es ab der neunten Klasse das Fach Darstellendes Spiel gebe, sei "einzig in Rheinland-Pfalz". Mehr als 200 Schüler machen derzeit von diesem Angebot Gebrauch. Ebenso sei das Gymnasium Vorreiter für einen bilingualen Unterricht in den Fächern Chemie und Biologie. Klaus Brück ergriff als Letzter das Wort, sprach davon, dass seine 34 Jahre währende Lehrerzeit "ohne größere Komplikationen verlaufen" sei. Er habe vieles in Cochem umsetzen dürfen, das erfülle ihn mit Stolz. Personell, strukturell und von der Ausstattung her hinterlasse er das Gymnasium "in ordentlichem Zustand". Dafür dankte er insbesondere dem Kollegium, dem Kreis und dem Personalrat. Es gebe jedoch für seine Nachfolgerin "reichlich Ackerfläche".

    Umrahmt wurde die schöne, stilvolle Verabschiedung von Musik- und Liedbeiträgen aus dem Haus - das Glanzlicht war der Abschiedssong des Lehrerchors für den passionierten Grünrock ("Lauf, Jäger, lauf"), im Zusammenspiel mit dem großen Bläserensemble. bro

    Anzeige
    Online regional
    Nina Borowski

    Nina Borowski

    Chef v. Dienst

     

    Mail

    Anzeige
    Anzeige
    epaper-startseite
    Rhein-Zeitung Cochem/Zell bei Facebook
    Regionalwetter
    Dienstag

    -2°C - 3°C
    Mittwoch

    1°C - 4°C
    Donnerstag

    4°C - 7°C
    Freitag

    4°C - 8°C
    News aus Ihrer Region - Lokalteil wählen
    wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach
    Anzeige