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  • Cochem-ZellDie Saison geht los: Campingplätze im Kreis putzen sich heraus

    Zwar spielte das Wetter am Osterwochenende nicht optimal mit, dem Betrieb auf den 16 Camping- und 12 Wohnmobilstellplätzen im Kreis Cochem-Zell tat dies allerdings keinen Abbruch. Entlang der Mosel waren bereits vielerorts zahlreiche Wohnwagen und Wohnmobile zu finden, die Saison läuft gut an.

    Die Campingplätze in Moselnähe müssen über den Winter schließen, weil dort Hochwassergefahr besteht. So wie hier in Treis-Karden gilt es daher zum Saisonstart im Frühling allerlei Vorbereitungen zu treffen, bevor die ersten Gäste kommen.
    Die Campingplätze in Moselnähe müssen über den Winter schließen, weil dort Hochwassergefahr besteht. So wie hier in Treis-Karden gilt es daher zum Saisonstart im Frühling allerlei Vorbereitungen zu treffen, bevor die ersten Gäste kommen.
    Foto: Archiv Kevin Rühle

    Über den Winter sind die Plätze in Ufernähe geschlossen, für den Saisonstart um Ostern galt es daher einige Vorbereitungen zu treffen. In teils wochenlanger Arbeit bereiten sich die Plätze auf die Gäste vor.

    „Wir beginnen meist rund zwei Wochen vor Eröffnung damit, den Platz wiederherzurichten“, sagt Jeannette Hermsen, die mit ihrem Mann Mario seit 18 Jahren den Campingplatz Holländischer Hof in Senheim betreibt. Aber auch über den Winter und zum Ende der Saison fallen dort Arbeiten an, die direkt erledigt werden. „Da wir hochwassergefährdet sind, sammelt sich über den Winter Dreck auf dem Platz, den die Mosel anspült. Der muss in Handarbeit beseitigt werden“, erklärt Hermsen. „Außerdem müssen Stromkästen wieder montiert und Gebäude gereinigt werden“, ergänzt die 50-Jährige. Damit nicht genug, es gilt, Bäume und Pflanzen zu schneiden, die Wege mit Splitt auf Vordermann zu bringen, das WLAN-Netzwerk einzurichten, Mietwohnwagen aufzustellen und den eigenen Laden mit Waren zu bestücken. 220 Stellplätze gibt es auf der Halbinsel, mit dem Saisonstart ist Hermsen zufrieden: „Wir waren gut belegt über Ostern. Zwar waren nur wenige Niederländer da, weil die keine Ferien hatten, dafür kamen aber viele Belgier und Deutsche.“

    Einige Stammgäste durften Christian und Melanie Reif vom Campingplatz Schausten in Cochem bereits über Ostern begrüßen. Zwar ist der Platz ganzjährig geöffnet, weil im Enderttal keine Hochwassergefahr besteht, allerdings beginnt auch dort die Saison meist an Ostern so richtig. „Wir haben deshalb die Gästezimmer und Mietwohnwagen hergerichtet, was am Jahresende immer winterfest gemacht wird“, berichtet Melanie Reif. Außerdem hat sie im Winter häufig neue Ideen, die ihr Mann dann umsetzt. „Er kann halt eben alles“, sagt die 40-Jährige und schaut lächelnd zu ihm herüber. So haben sie zum Beispiel gerade erst die Gaststätte renoviert. Hecken schneiden, Rasen mähen, Mauern ausbessern – vier Wochen lang dauerten bei den Reifs die Vorbereitungen, bis der Platz wieder bereit war. „Dafür haben wir sogar an den Wochenenden Gas gegeben“, sagt Melanie Reif.

    Trotz moselnaher Lage hatten Elke Ujj und Matthias Brandl in der Winterpause keine Probleme mit Hochwasser. Daher waren kaum Aufräumarbeiten notwendig. „Aber auch bei uns wird über den Winter einiges zurückgebaut, Stromkästen beispielsweise werden im Frühjahr erst wiederaufgebaut“, berichtet Ujj. Gemeinsam mit Brandl verwaltet sie seit zwei Jahren die Freizeitinsel „Mosel-Islands“ in Treis-Karden. Auf acht Hektar gibt es 250 Stellplätze, hinzu kommen 140 Bootsliegeplätze im Hafen. „Im Moment sind wir zufrieden mit den Gästezahlen, das Wetter war bisher ganz passend“, sagt Ujj.

    Von unserem Reporter Christoph Bröder

    In der Eifel finden Camper nur zwei Einrichtungen

    Angemeldet sind die Camping- und Wohnmobilstellplätze im Landkreis Cochem-Zell jeweils bei den vier Verbandsgemeinden (VGs). Erwartungsgemäß gibt es in den VGs Ulmen und Kaisersesch je nur einen Campingplatz, nämlich in Ulmen und in Landkern. Hinzu kommen in der VG Ulmen jedoch noch zwei Wohnmobilstellplätze, in Lutzerath und Bad Bertrich.

    In der VG Zell gibt es drei Campingplätze, jedoch auch noch sieben Wohnmobilstellplätze. Spitzenreiter ist die VG Cochem mit elf Camping- und drei Wohnmobilstellplätzen. Das ergibt insgesamt 16 Camping- und 12 Wohnmobilstellplätze im Kreis. cbr

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