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    Cochem-Zell/BerlinBreitband: Die letzten weißen Flecken beseitigen

    Der Breitbandausbau im Kreis Cochem-Zell ist größtenteils abgeschlossen - winzige weiße Flecken sind in der Fläche geblieben: die Gewerbegebiete Altlayer Bachtal in Zell und das Gewerbegebiet Masburg entlang der Autobahn 48, ferner einige Aussiedlerhöfe. Die Unterversorgung soll behoben werden, unter anderem mit einer Finanzspritze des Bundes in Höhe von 50 000 Euro.

    Warmer Geldsegen aus Berlin: Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (links) überreicht Landrat Manfred Schnur einen Förderbescheid.
    Warmer Geldsegen aus Berlin: Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (links) überreicht Landrat Manfred Schnur einen Förderbescheid.

    Aus der Hand von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt erhielt Landrat Manfred Schnur kürzlich den Förderbescheid in der fünfstelligen Höhe. In einem zweiten Schritt vergibt das Bundesverkehrsministerium Fördermittel, um den geplanten Ausbau in den unterversorgten Gebieten vorzunehmen. Warum sind noch einige Gebiete unterversorgt? Um alle 89 Gemeinden des Kreises an das Breitbandnetz anzuschließen, wurden die Kabelverzweiger (KVZ) beziehungsweise die Hauptverteiler der Telekom in den Orten über Glasfaserverbindungen mit drei Hauptglasfasertrassen, sogenannten Backbone-Linien, verbunden. So wurden in der Regel Versorgungsgeschwindigkeiten zwischen 16 und 50 Megabit pro Sekunde realisiert. In Randbereichen sowie in den außerhalb gelegenen Gewerbegebieten konnten diese Mindestversorgungsbandbreiten nicht gewährleistet werden.

    Jetzt muss ein ergänzendes Ausbaukonzept erarbeitet werden, damit diese Randgebiete den Zugang zum schnellen Internet erhalten. Zudem muss ein Markterkundungsverfahren umgesetzt werden, mit dem geprüft wird, ob gegebenenfalls Telekommunikationsunternehmen bereit sind, diese Erschließungen eigenständig auf ihre Kosten vorzunehmen. Diese Planungen dienen als Voraussetzung für die Beantragung weiterer Zuwendungen. Hierfür hat der Landkreis Cochem-Zell nun die Förderung aus Berlin bekommen. Der Kreis wird nunmehr die Planungsleistungen ausschreiben und den Planungsauftrag vergeben.

    Landrat Manfred Schnur sagte, dass es das Ziel des Kreises ist, "allen Bürgern sowie Unternehmen im Landkreis Zugang zum schnellen Internet zu verschaffen". Wenn alle Planungsgrundlagen vorliegen, werde man gemeinsam mit den Verbandsgemeinden nach Lösungen suchen, wie unterversorgte Gebiete "unter Inanspruchnahme der Förderprogramme des Bundes und des Landes schnellstmöglich an das Breitbandnetz angeschlossen" werden können. In 89 Orten ist schnelles Surfen bis zu 100 Megabit pro Sekunde schon machbar. red

    Cochem Zell
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