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    Bullay/AlfAuf den Spaß am Sport kommt's in Alf und Bullay an

    Zu einer richtigen Geburtstagsparty gehören viele Gäste und natürlich reichlich Geschenke. Wenn man dann noch 125 Jahre alt oder jung wird, ist es fast selbstverständlich, dass die Räume vor Gratulanten fast aus allen Nähten platzen: der TSV Bullay-Alf hatte zu seiner "kleinen" Jubiläumsfeier ins Vereinshaus und auf den Rasenplatz geladen, und viele Prominente folgten dem Ruf des drittgrößten Vereins im Kreis Cochem-Zell.

    Foto: Claudia Szellas

    Von Claudia Szellas

    "Wenn Sie schnell Einheimischer werden wollen, dann gehen Sie in einen Verein. Hier finden Sie Gemeinschaft", sagte der Zeller Verbandsgemeindebürgermeister Karl Heinz Simon in seiner Ansprache. Von denen gab es einige zu hören. Fritz Langenhorst etwa, der Vizepräsident Finanzen des Sportbundes Rheinland, war voll des Lobes: "Im Verein wird etwas für die Menschen getan und gerade hier hat man das Gefühl, dass der TSV schon immer mit Leben gefüllt war und ist." Dass alleine mehr als 50 Prozent der momentan 925 Mitglieder Jugendliche seien, das hob Langenhorst hervor: "Wer in die Jugend investiert, der investiert in die Zukunft!" Als kleinen Dank spendierte Wolfgang Gipp, Vizepräsident des Turnverbandes Mittelrhein, zur Freude der Frauenturnwartin Alison Sausen zwei Übungsleiterlehrgänge.

    Ob nun jung oder alt, im TSV Bullay-Alf gibt es für alle etwas Sportliches. Den Zeitgeist, den habe der Verein erkannt, waren sich alle Gratulanten einig. Und die weltmeisterliche Euphorie, die brachten einige Redner gleich noch einmal mit an die Mosel. So gab es etwa von Günter Thiesen, dem Jugendleiter des Fußballspielkreises Mosel natürlich einen Ball. Als der SPD-Landtagsabgeordnete Benedikt Oster dann noch versprach, dass seine runden Grüße bestimmt dazu beitragen könnten, dass die Kicker des Vereins, die gemeinsam mit den Zellern als Spielgemeinschaft in der Bezirksliga spielen, bestimmt bald eine Klasse höher kommen, gab es kein Halten mehr. Spaß und gute Laune, das war es eben, was an diesem Tag im Vordergrund stand.

    Der TSV ist aber mehr als nur ein Sporttreff, denn hier wird die Integration gelebt. Und wer bei heißen Temperaturen auf dem idyllischen Platz an der Mosel einen Einblick in die Arbeit des Vereins gewinnen wollte, der hatte jede Menge zu sehen: Neben den jungen Damen der Peanuts-Kindertanzgruppe, gab es auch beeindruckende Vorführungen der Thaiboxabteilung. Street Soccer, Kicken der Bambini und Stepaerobic zum Kennenlernen standen ebenfalls auf dem Festtagsprogramm. Die Besucher und Gratulanten stärkten sich natürlich auch mit der eindrucksvollen Geburtstagstorte und den zahlreichen Leckereien, die die engagierten Helfer liebevoll angerichtet hatten.

    "Der tolle und super engagierte Einsatz aller Helfer, der macht es erst möglich, dass wir so ein kleines Fest feiern können und dass unser Verein lebt", lobte der TSV-Vorsitzende Stefan Eberhard die Arbeit der Ehrenamtlichen. Auch da waren sich die Gratulanten einig: Ohne das Ehrenamt, da würde es keine lebendigen Vereinsarbeit mehr geben. Wie schloss Landrat Manfred Schnur so richtig: "Stellen Sie sich vor, wir hätten einen ausgeglichenen Haushalt und keine Vereine. Wie arm wären wir dran?" Tradition sei eben, das Feuer zu bewahren, und das haben die Bullay-Alfer in den vergangenen 125 Jahren bestens geschafft.

    Cochem Zell
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