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  • 2013 will die Friedensbewegung Flagge zeigen

    Trier/Büchel. Modernisieren oder abziehen? Zukunft des Standortes Büchel? Nicht feuerresistente Kernzünder an den in Europa stationierten Bomben? Die in Deutschland noch gelagerten amerikanischen Atomwaffen sind in den vergangenen Monaten mit diesen Themen wieder stärker ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Im kommenden Jahr soll Büchel darum im Mittelpunkt der Protestaktionen der Friedensbewegung stehen. Die Vorbereitungen dazu sind angelaufen, erste konkrete Planungen stehen schon fest.

    Trier/Büchel - Modernisieren oder abziehen? Zukunft des Standortes Büchel? Nicht feuerresistente Kernzünder an den in Europa stationierten Bomben? Die in Deutschland noch gelagerten amerikanischen Atomwaffen sind in den vergangenen Monaten mit diesen Themen wieder stärker ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Im kommenden Jahr soll Büchel darum im Mittelpunkt der Protestaktionen der Friedensbewegung stehen. Die Vorbereitungen dazu sind angelaufen, erste konkrete Planungen stehen schon fest.

    „Vor der nächsten Bundestagswahl wollen wir noch mal Druck für einen Abzug der in Büchel gelagerten Atomwaffen machen“, so Marion Küpker (Hamburg) auf der Jahrestagung der „Gewaltfreien Aktion Atomwaffen Abschaffen“ (GAAA) am vergangenen Wochenende in Trier. Obwohl der Bundestag mit klarer Mehrheit einen Abzug der Atomwaffen aus Deutschland gefordert habe, obwohl die Bundesregierung dies auch 2009 in ihren Koalitionsvertrag aufgenommen habe, stünde nun eine Modernisierung dieser Waffen an, kritisierte sie. „Jetzt geht es darum, zu zeigen, dass wir das nicht mit uns machen lassen“, unterstrich Marion Küpker in Trier: „2013 wird darum für uns ein ganz wichtiges Jahr.“

    Konkret geplant ist eine große Aktion im August kommenden Jahres, die mehrere Tage dauern soll. Die in der bundesweiten Kampagne „Atomwaffenfrei jetzt“ zusammengeschlossenen rund 50 Friedensgruppen, zu denen auch die GAAA gehört, planen nach eigenen Angaben dazu ein „Happening voller Buntheit und Musik, gewaltfreien Aktionen, Redebeiträgen sowie Informationscamps“ in der Eifel. 30 Jahre nach der sogenannten „Prominentenblockade“ in Mutlangen, bei der zahlreiche Prominente den damaligen Pershing-II-Stationierungsort auf de Schwäbischen Alb  blockierten, ist geplant, auch in Büchel „gewaltfrei die Tore zu schließen“. „Die Vorbereitungen für die Aktionen haben begonnen“, so Marion Küpker.

    Daneben sind im kommenden Jahr aber auch die schon traditionellen Protestaktionen in Büchel erneut geplant, so am Ostermontag der mittlerweile dann schon vierte Ostermarsch in der Eifel, sowie Anfang August die öffentliche Fastenaktion mit Pfarrer Matthias Engelke, wobei im kommenden Jahr die ersten Fastentage in Berlin im Regierungsviertel sein sollen, bevor es dann nach Büchel geht. Weitere Aktionen sind Sternfahrten mit dem Rad nach Büchel sowie ein internationales Jugendcamp der Pressehütte Mutlangen in der Eifel im August.

    Im Frühjahr soll bundesweit für die Aktionen im August in der Eifel mobilisiert werden, unterstrichen die Aktiven aus der GAAA in Trier. „Wir freuen uns über die Unterstützung aus der Region wie von der AGF in Trier oder der Hunsrücker Friedensinitiative, aber wir hoffen auch auf die Teilnahme möglichst vieler Gruppen aus dem In- und Ausland“, so Marion Küpker.

    Dieter Junker

    Online regional
    Nina Borowski

    Nina Borowski

    Chef v. Dienst

     

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