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  • Windkraft: Mayen hat nur wenige Flächen

    Mayen. Die Windkraftpläne der Stadt Mayen sind ins Trudeln geraten, ehe die Tinte für den neuen Flächennutzungsplan trocken ist. Schuld daran sind mehrere Ausschließungsgründe, die die Größe der ursprünglich geplanten Vorrangflächen für Windkraftanlagen geschmälert haben. Und zwar um weit mehr als die Hälfte. Von zwei Flächen scheidet die erste aus Naturschutzgründen aus, die zweite, ebenfalls im Hinterwald, wird reduziert. Einstimmig, bei einer Enthaltung, beschloss der Stadtrat jetzt die Offenlage.

    Mayen - Die Windkraftpläne der Stadt Mayen sind ins Trudeln geraten, ehe die Tinte für den neuen Flächennutzungsplan trocken ist. Schuld daran sind mehrere Ausschließungsgründe, die die Größe der ursprünglich geplanten Vorrangflächen für Windkraftanlagen geschmälert haben. Und zwar um weit mehr als die Hälfte. Von zwei Flächen scheidet die erste aus Naturschutzgründen aus, die zweite, ebenfalls im Hinterwald, wird reduziert. Einstimmig, bei einer Enthaltung, beschloss der Stadtrat jetzt die Offenlage.


    Seine Enthaltung begründete Kürrenbergs Ortsvorsteher Siegmar Stenner damit, dass „nicht alles so hingenommen werden dürfe“, was die Politik in der Energiewende vorgibt. Ihn störe, dass das Schutzgut Mensch Pflanzen und Tieren bei Großprojekten „nachgeordnet“ sei. Die Erholungsnutzung von Wanderern und die Beeinträchtigung des Landschaftsbildes kämen in der Betrachtung nur unzureichend weg. „Sind unser Lebensraum und unsere Lebensbedingungen weniger schützenswert als die von Tieren und Pflanzen?“, fragte er.
    Die Stadt habe keine andere Wahl als Vorrangflächen auszuweisen, sagte Oberbürgermeisterin Veronika Fischer. „Wenn wir das Heft des Handelns in der Hand halten wollen, müssen wir das jetzt tun“, so Fischer. Schließlich wolle man keinen Wildwuchs – so wie sich dies in der Peripherie darstellt. Alle Anzeichen sprächen dafür, dass der zu modifizierende Flächennutzungsplan ein vorübergehender ist. Veränderungen vonseiten des Gesetzgebers, der der Windenergie breiteren Raum einräumen will, stünden ins Haus. Das sieht auch Bernhard Mauel so. Der CDU-Sprecher sagte, dass man sich „mit hoher Wahrscheinlichkeit in relativ kurzer Zeit“ erneut mit dem Plan befassen und ihn überarbeiten müsse. Zumal Mainz angekündigt hat, dass zum einen in Wäldern gebaut werden darf und dass die Regelungen verändert werden. Ärgerlich sei, dass die Stadt wegen der geringen Flächenstruktur eigenwirtschaftlich nur wenig ausschöpfen könne.
    Isa Feuerhake betonte, die Freien Wähler hätten schon vor Jahren Vorrangflächen gefordert. Das sei endlich eingetreten. Von unserem Redakteur Thomas Brost

    Online regional
    Nina Borowski

    Nina Borowski

    Chef v. Dienst

     

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