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    MiesenheimWild wucherndes Grün in Miesenheim

    Das Thema wild wachsender Pflanzen stand nun auf der Tagesordnung bei der jüngsten Sitzung des Miesenheimer Ortsbeirates.

    In der Verlängerung des Wiesenweges wuchert das Unkraut. Hier sieht die Stadt keine Handhabe, dies einzudämmen, da es sich um einen Privatweg handelt. Jetzt wurde vorgeschlagen, dass die Stadt den Weg erwerben könnte.
    In der Verlängerung des Wiesenweges wuchert das Unkraut. Hier sieht die Stadt keine Handhabe, dies einzudämmen, da es sich um einen Privatweg handelt. Jetzt wurde vorgeschlagen, dass die Stadt den Weg erwerben könnte.
    Foto: Andreas Walz

    Saftiges Grün in Gärten, auf Weiden oder am Wegesrand ist schön anzusehen. Doch wenn es zu sehr wuchert, erregt es oft die Gemüter - und die öffentliche Hand ist gefragt. Das Thema wild wachsender Pflanzen stand nun auf der Tagesordnung bei der jüngsten Sitzung des Miesenheimer Ortsbeirates. Eric Kronenbürger (CDU) erkundigte sich, wie der Stadtteil in punkto Wildwuchs zukünftig betreut werden soll: "Ab Mai gibt es Probleme mit dem Unkraut und es gibt Beschwerden." Für die CDU-Fraktion hob Kronenbürger hervor, dass nicht die Arbeit des städtischen Bauhofes generell kritisiert werde, sondern infrage stände, ob die Anzahl der Mitarbeiter ausreiche.

    Rainer Schmitz, Leiter des städtischen Hochbauamts, antwortete prompt mit Fakten: Im Jahr 1993 hätten sich von 65 Mitarbeitern 43 um die Grünflächen gekümmert. Derzeit gäbe es noch 29 Kollegen. Zwar hätten sich die technischen Möglichkeiten verbessert, doch seien mehr Flächen hinzugekommen. Zudem dürfe kein Unkrautvernichtungsmittel mehr gespritzt werden. "Das ist ein Punkt, wo wir handeln müssen", betonte Schmitz. Nachdem bereits die Stadtteile Eich, Kell und Namedy von der Perspektive betreut würden, sei geplant, dass auch in Miesenheim die Gesellschaft tätig wird: "Wir haben in den anderen Stadtteilen gute Erfahrungen mit der Perspektive gemacht", meinte Schmitz. Dies unterstützte auch Oberbürgermeister Achim Hütten.

    SPD-Fraktionssprecher Axel Bartels machte darauf aufmerksam, dass das Projekt der Bürgerarbeiter der Perspektive derzeit auf der Kippe stehe: "Wir wissen nicht, wie es nach der Bundestagswahl weiter gehen wird." Daraufhin beruhigte Achim Hütten, dass es auch nach der Wahl wohl wieder ein Instrument geben werde, um Menschen Arbeit zu vermitteln, sei es Ein-Euro-Jobber oder Bürgerarbeiter. Über den Plan, auch Miesenheim von der Perspektive betreuen zu lassen, soll nun im Stadtrat beraten werden.

    Den Zustand der Verlängerung des Wiesenweges, der "Lange Wiese" oder "In die Wiese" bezeichnet wird, bemängelte ein Bürger. Der Weg würde von Touristen benutzt, sei ein Teil einer Route des Eifelvereins und mit Schlaglöchern übersäht. Rainer Schmitz sagte, dass dort nur etwas gemacht werden könne, wenn der Weg im Eigentum der Stadt sei: "Im Moment fehlt die Handhabe. Wir können noch nicht einmal mähen." Der Weg gehöre den Anliegern, die ihn nutzten, um zu ihren Gärten zu kommen. Eckhard Koch, Leiter des Amtes für Stadtplanung und Bauverwaltung, regte an, dass die Stadt den Weg erwerben könnte. Darüber soll nun auf den Vorschlag von Ortsvorsteher Gerhard Masberg hin in den Fraktionen beraten werden.

    Einstimmig votierten die Mitglieder des Ortsbeirates dafür, auf dem geplanten historischen Platz an der Bachstraße eine Tafel mit dem Dorfplan und den historischen Straßennamen aufzustellen (die RZ berichtete). Kulturamtsleiter Dr. Klaus Schäfer hatte davon abgeraten, an jedem Straßenschild ein Schild mit dem historischen Namen wie etwa "Mitteljass" anzubringen. Denn teilweise gäbe es mehrere Namen wie etwa für die Ringstraße. Ortsvorsteher Gerhard Masberg hatte ebenso gewarnt, dass Rettungswagen oder Besucher sich verfahren könnten, wenn es zwei Straßennamen auf einem Schild gäbe. Der Vorschlag für die Tafel kam vom Verein MiT, der auf dem historischen Platz auch einen Backofen aufstellen möchte.

    Silvin Müller

    Mayen-Andernach
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