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    Kreis MYK/KoblenzWie ist es um die Kaufkraft im Kreis MYK bestellt? - Mayen ist bei Kunden beliebt

    Kauf lokal: Dazu sagen viele Menschen der Region gern ja. Aber: Bevor man Geld ausgeben kann, muss man es erst einmal haben. Wie ist es also um die Kaufkraft in der Region bestellt, wie viel können die Menschen aus dem Kreis MYK und aus Koblenz ausgeben?

    Und wie stark ist die Magnetwirkung der Einkaufsstädte Mayen, Koblenz, Mülheim-Kärlich und Co.? Aktuelle Zahlen dazu liefert die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). Diese hat auch für 2014 wieder die Kaufkraft der Bürger und die Umsätze beleuchtet. Und: Die GfK stellt mit dem Zentralitätsindex dar, wie groß die Attraktivität einer Stadt oder Region als Einkaufsziel ist.

    Die Magnetwirkung auf Kunden: Die Stadt Mayen ist bei Kunden beliebt. Das lässt sich an der Zentralitätskennziffer der GfK ablesen. Für den Bund wird sie mit 100 angesetzt. Liegt der Wert darüber, heißt das: Es wird mehr Umsatz im Handel getätigt, als die dort lebende Bevölkerung zur Verfügung hat. Also: Kaufkraft fließt zu. Bei einem Wert unter 100 fließt sie ab. Mayen erreicht einen Wert von 245. Damit nimmt die Eifelstadt eine Spitzenposition bei den Gemeinden ab 10 000 Einwohnern ein. Auch Andernach (115,3) und Bendorf (102,6) verzeichnen positive Werte, das Oberzentrum Koblenz bringt es auf einen Wert von 161,9.

    All diese Werte werden jedoch von Mülheim-Kärlich in den Schatten gestellt. Die Stadt erreicht den im nördlichen Rheinland-Pfalz unangefochtenen Spitzenwert von 461,1. Damit konnte Mülheim-Kärlich im Vergleich zum Vorjahr sogar noch um mehr als 17 Punkte zulegen. Der Kreis Mayen-Koblenz insgesamt bringt es lediglich auf einen Wert von 98,2.

    Die Umsätze des Handels: Nicht nur bei der Zentralität, auch bei den Umsätzen hat Mülheim-Kärlich deutlich die Nase vorn - wie schon im Vorjahr. Fast 23 500 Euro wurden pro Kopf umgesetzt. Zum Vergleich: Im Bundesschnitt waren es gut 5000 Euro, im Landesschnitt 4800 Euro. Mit Mülheim-Kärlich kann im Norden des Landes niemand mithalten. Mayen bringt es noch auf erstaunliche 12 000 Euro und rangiert damit deutlich vor Koblenz (knapp 8400 Euro). In Andernach wurden knapp 5800 Euro pro Kopf ausgegeben, in Bendorf 4800. Der Kreis Mayen-Koblenz steht mit knapp 5000 Euro zumindest unter den benachbarten Landkreisen an der Spitze.

    Die Kaufkraft der Bürger: 5791 Euro beträgt nach den Zahlen der GfK die Kaufkraft der Koblenzer pro Kopf für den Einzelhandel. Damit liegt die Kaufkraft über dem Bundesschnitt (5657 Euro) und dem Landesschnitt (5602 Euro). Und sie hat sich im Vergleich zum Vorjahr noch einmal leicht gesteigert. Im Kreis Mayen-Koblenz wird sie aber in drei Verbandsgemeinden noch höher eingestuft: In den VGs Untermosel und Rhens vor ihrer Fusion sowie in der VG Vallendar.

    Der Kreis MYK als Ganzes rangiert hinter Koblenz mit einer Kaufkraft von 5638 Euro pro Kopf - liegt damit aber unter den Nachbarkreisen vorn. In den weiteren Gemeinden mit mehr als 10 000 Einwohnern schneidet Mülheim-Kärlich am Besten im Kreis ab. Geht man über die Kreisgrenzen hinaus, können das im weiteren Umfeld nur Lahnstein (5739) und Boppard (5684) noch überbieten. is/hrö

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