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    PellenzVG Pellenz will Raumordnungsplan ändern

    Der Regionale Raumordnungsplan Mittelrhein-Westerwald, der auch die Verbandsgemeinde (VG) Pellenz einschließt, soll neu aufgestellt werden. Unter anderem will die Planungsgemeinschaft Mittelrhein-Westerwald Vorranggebiete für Windkraftanlagen ausweisen. Die Anhörung für den zweiten Planentwurf läuft, der VG-Rat beschloss vor Kurzem in seiner Sitzung in Plaidt, seine Anliegen einzubringen.

    Vorranggebiete für die Windenergienutzung sind in der Pellenz nicht ausgewiesen. Aber der Aufbau von Windenergieanlagen ist in großen Teilen der VG auch nicht generell untersagt. Nicht nur in Sachen Windkraft fordert die Verbandsgemeinde, bei der Neuaufstellung des Regionalen Raumordnungsplans ihre Planungshoheit zu beachten.
    Vorranggebiete für die Windenergienutzung sind in der Pellenz nicht ausgewiesen. Aber der Aufbau von Windenergieanlagen ist in großen Teilen der VG auch nicht generell untersagt. Nicht nur in Sachen Windkraft fordert die Verbandsgemeinde, bei der Neuaufstellung des Regionalen Raumordnungsplans ihre Planungshoheit zu beachten.
    Foto: Heinz Israel

    Von unserer Mitarbeiterin Yvonne Stock

    "Wir möchten die Eigenständigkeit der Kommunalparlamente erhalten sehen", betonte Bürgermeister Klaus Bell (CDU). So wird etwa eine Forderung seitens der Regionalplanung nach Rücknahme von Gebieten - etwa potenziellen Bau- oder Gewerbegebieten - von der VG nicht akzeptiert, heißt es in der Vorlage. Das sei ein Eingriff in die kommunale Planungshoheit.

    Da der neue Raumordnungsplan vorsieht, Gewerbe in Zukunft vor allem in Orten anzusiedeln, wo bereits viel Gewerbefläche besteht, fordert die VG, zudem die besondere Funktion "Gewerbe" für ihre fünf Ortsgemeinden festzuschreiben, um in Zukunft dort weiter neue Unternehmen ansiedeln zu können. Zudem fordert die VG für Kruft und Nickenich den Status eines sogenannten Grundzentrums. Denn laut des neuen Raumordnungsplans sollen nur noch die zentralen Orte als Schwerpunkte der Versorgung und Verknüpfungspunkte des Verkehrssystems weiterentwickelt werden. So sieht laut Vorlage der Plan zum Beispiel vor, dass großflächige Einzelhandelsbetriebe ab 800 Quadratmeter Verkaufsfläche im Wesentlichen nur noch in zentralen Orten genehmigt werden sollen.

    Vorranggebiete für die Windenergienutzung seien im Bereich Pellenz nicht ausgewiesen, heißt es weiter. Ausgenommen von der Nutzung sind die Vulkane, die Pellenzhöhe sowie der Laacher See. Ein großer Teil des VG-Gebiets liegt in einer historischen Kulturlandschaft Stufe drei. Hier sei der Aufbau von Windenergieanlagen nicht generell untersagt. Es besteht für die Genehmigungsbehörden ein "Abwägungsspielraum", ob die geplanten Räder einen dominierenden Teil der Landschaft optisch stark beeinträchtigen.

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