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  • Online-Banking und Co. auf dem Vormarsch: Kreissparkasse Mayen schließt Filialen

    Mayen/Region. Die Kreissparkasse Mayen (KSK) richtet ihr Filialnetz neu aus.

    Foto: picture alliance / dpa

    Die Standorte Virneburg, Lehmen und Eich sowie die Selbstbedienungs-Filialen (SB-Filialen) in Hausen und Namedy werden nur noch bis 31. Januar 2017 weitergeführt und dann geschlossen.

    Die Filialen Ettringen und Hatzenport werden zum 1. Februar in SB-Filialen umgewandelt. Kunden können dort am bisherigen Standort dann per Automat Bargeld und Kontoauszüge abholen sowie Überweisungen tätigen. In Andernach wird die Filiale in der Südstadt-Eisenhand Anfang kommenden Jahres modernisiert und ausgebaut. Anschließend werden Standorte zusammengefasst. Die Filiale Hasenfänger wird nur noch bis zum 31.Mai 2017 weitergeführt. Das gibt die KSK in einer Pressemitteilung bekannt.

    Diese Neuausrichtung setzt die KSK ohne betriebsbedingte Kündigungen um, betont der Vorstandsvorsitzende Karl-Josef Esch. „Wir haben uns mit dem Ausbau der Beratung am Ort viel vorgenommen, da werden die Kollegen gebraucht.“ Die Kunden der KSK werden über die Veränderungen schriftlich informiert, und die Sparkassen-Berater suchen in den nächsten Monaten das Gespräch, um Fragen zu klären, kündigt die KSK an.

    Vorstandsmitglied Christoph Weitzel hebt hervor, dass die KSK auch weiterhin ganz in der Nähe ihrer Kunden sein werde. „Die qualifizierte Beratung der Kunden aus den betroffenen Orten erfolgt zukünftig in einer nahegelegenen Filiale. Die meisten Kunden werden wie gewohnt von ihrem bekannten Berater vom neuen Standort aus betreut, gern auch beim Kunden zu Hause, unabhängig von den Öffnungszeiten.“

    Mit der Neuausrichtung des Filialnetzes reagiert die KSK auf Veränderungen bei den Rahmenbedingungen und im Kundenverhalten. „Der Trend zur SB-, Online- und Mobile-Nutzung bei den täglichen Finanzdienstleistungen hat sich weiter verstärkt“, berichtet Karl-Josef Esch. Mehr als 95 Prozent aller Bargeld- und Zahlungsverkehrsleistungen würden an Geldautomaten, im Internet und über die Sparkassen-App abgewickelt. Vor diesem Hintergrund habe die KSK bereits im April 2016 die Kompetenzen im Medialen Vertrieb gebündelt und ausgebaut.

    Gleichzeitig seien die Kontaktmöglichkeiten von Mensch zu Mensch verbessert worden, betont die KSK. So stünden die Mitarbeiter im  Kunden-Service-Center montags bis freitags 7 bis 19 Uhr telefonisch zur Verfügung. „Eine Vielzahl von Kundenaufträgen kann dort heute bereits sofort erledigt werden“, sagt KSK-Vorstand Christoph Weitzel. Für Kunden, die weniger mobil sind, bietet die KSK einen Bargeldservice an, der den gewünschten Geldbetrag kostenfrei nach Hause bringt.

    In den Filialen, die erhalten bleiben, will die KSK den Schwerpunkt künftig auf die Beratung der Kunden legen, entsprechende Angebote ausbauen und die Anzahl der Kundenberater aufstocken. „Dieser Ausbau der Beratungsleistung ist jedoch nicht für jede unserer Filialen darstellbar und sinnvoll“, erläutert Esch die Neuausrichtung im Filialnetz. hrö

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    Nina Borowski

    Nina Borowski

    Chef v. Dienst

     

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