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  • Nitztaler Wanderweg: Ein Lückenschluss scheint möglich

    Nitztal. Nach vielen Jahren ohne Ergebnis könnte es im Wanderwegstreit zwischen Margot Gräfin von Westerholt und dem Mayener Stadtteil Nitztal nun doch noch zu einer Lösung kommen. Das Thema stand kürzlich wieder einmal auf der Tagesordnung im Nitztaler Ortsbeirat.

    Um von der Hammesmühle nach Nitztal zu gelangen, müssen Wanderer derzeit noch einen Umweg über einen Steilhang in Kauf nehmen.  Foto: Julian Turek
    Um von der Hammesmühle nach Nitztal zu gelangen, müssen Wanderer derzeit noch einen Umweg über einen Steilhang in Kauf nehmen.
    Foto: Julian Turek - jutu

    Von unserem Mitarbeiter Julian Turek

    Bislang konnte die Lücke im Rad- und Wanderweg zwischen der Hammesmühle und Nitztal nicht geschlossen werden. Stattdessen mussten Wanderer einen Umweg über einen Steilhang am Förstersteig in Richtung Schloss Bürresheim in Kauf nehmen (die RZ berichtete). In der jüngsten Ortsbeiratssitzung präsentierte Nitztals Ortsvorsteher Stefan Wagner nun eine neue Idee: Ein bestehender, rund 200 Meter langer Trampelpfad soll in Zukunft die Lücke schließen.

    "Wir müssen das Rad gar nicht neu erfinden, denn den Pfad gibt es ja schon. Er wird nur seit Jahren nicht genutzt", erklärte Wagner. Zwar liege dieser städtische Weg zwischen den Grundstücken der Gräfin, könnte aber genutzt werden. Wagner: "Früher wurde dieser Pfad auch als Verbindungsstück genutzt, er gehört ja schließlich der Stadt."

    Noch in diesem Jahr sollen der Weg vermessen und die Kosten geschätzt werden. Das bestätigte Gerd Schlich, Fachbereichsleiter bei der Mayener Stadtverwaltung, der an der Sitzung in Nitztal teilnahm. Über das Vorhaben der Stadt Mayen wurde die Gräfin bereits informiert, sagt Schlich: "Sie ist im Gespräch darauf hingewiesen worden, dass wir diesen Weg nutzen wollen und in unsere Planungen aufnehmen werden."

    Zudem besteht die Möglichkeit, dass die Stadt bei der Wiederbelebung des Weges finanzielle Unterstützung erhält. Immerhin handelt es sich beim Förstersteig um einen Traumpfad, also einen Premium-Wanderweg. "Und diese werden regelmäßig gefördert", weiß Stefan Wagner. Und: "Mittlerweile stehen einige Institutionen hinter uns. Sie alle wollen, dass die Lücke endlich geschlossen wird."

    Der Nitztaler Ortsvorsteher ist fest davon überzeugt, dass die Geschichte bald beendet ist. "Es wurde genug diskutiert. Jetzt nutzen wir einfach das Eigentum der Stadt. Meine Geduld ist schon lange am Ende." Bis zur nächsten Ortsbeiratssitzung Ende Mai erwartet Wagner von der Stadt Mayen einen Termin für die Vermessung und eine Kostenschätzung. "2017 könnte das Kapitel dann endlich beendet sein", hofft Wagner.

    Online regional
    Nina Borowski

    Nina Borowski

    Chef v. Dienst

     

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