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    MayenNarren sollen Kamelle in Mayen kaufen

    Für den Rosenmontagszug sollten die Narren ihr Wurfmaterial beim heimischen Einzelhandel kaufen. Und sie sollten darauf achten, dass es sich dabei um fair gehandelte Ware handele. Denn Mayen als Fairtrade-Stadt möchte, dass dieses Thema auch im Karneval Einzug hält.

    Foto: fotolia

    Für den Rosenmontagszug sollten die Narren ihr Wurfmaterial, darunter die Kamelle beim heimischen Einzelhandel kaufen. Und sie sollten darauf achten, dass es sich dabei um fair gehandelte Ware handele. Denn Mayen als Fairtrade-Stadt möchte dafür werben, dass dieses Thema auch im Karneval Einzug hält, und hatte für alle Sitzungsteilnehmer Kostproben zur Verfügung gestellt.

    Diesen Appell richtete Oberbürgermeister Wolfgang Treis an die Teilnehmer der ersten Zuchsitzung (ehemals Wagenbauersitzung) im Rathaus.

    Bei Christoph Schwab, Präsident der Alten Großen Mayener Karnevalsgesellschaft, stieß er damit auf offene Ohren: Beides wolle die Alte Große im Sinne ihrer Vorbildfunktion in diesem Jahr realisieren, sagte deren Präsident.

    Wie aus einer Pressemitteilung der Stadt weiter hervorgeht, zog Schwab ein sehr positives Resümee für 2013. Auch Alban Häusler von der Polizeiinspektion und das städtische Ordnungsamt stimmten zu, dass der Zug dank der guten Zusammenarbeit im Vorfeld ein fantastisches Bild abgegeben habe und ohne besondere Vorkommnisse über die Bühne gegangen sei.

    Vom städtischen Jugendamt kam ebenfalls ein Lob für die gute gemeinsame Präventionsarbeit im Sinne des Jugendschutzes. Für die Alte Große nimmt das Thema "Jugendschutz im Karneval" weiterhin einen hohen Rang ein, versicherte Schwab. Auch die Frage der Müllvermeidung und ordnungsgemäßen Entsorgung wurden thematisiert.

    Erstmals wird in diesem Jahr die THW-Ortsgruppe Mayen den Rosenmontagszug mit drei Einsatzfahrzeugen und die Alte Große, das Ordnungsamt, Polizei und Rettungskräfte bei der Zugsicherung unterstützen. Zugleiter Werner Schäfer informierte die Teilnehmer über die notwendigen TÜV-Gutachten für die Wagen und bot auch Hilfe an für jene Gruppen, die noch Ordner für die Begleitung der Wagen suchen.

    Auch ihre Tollität nahm an der Sitzung teil: Prinz Michael II. war mit seinem Gefolge ins Rathaus gekommen. Und er ließ es sich auch nicht nehmen, seinen eigenen Prinzenwagen selbst anzumelden; ein Ereignis, auf das der aktive Wagenbauer mit der Gruppe "Jeckije Pänz" lange gewartet hat.

    Mit Stolz verkündete Christoph Schwab schließlich das Ergebnis der ersten Zuchsitzung: Inklusive Prinzen-Wagen sind bereits 14 Wagen und 33 Fußgruppen sowie neun Musikgruppen und sechs Garden für den Mayener Rosenmontagszug gemeldet.

    Der Kinderzug liegt Prinz Michael ebenso wie Zugleiter Werner Schäfer besonders am Herzen. Er soll auch in diesem Jahr wieder größer und schöner werden. Die Organisatoren hoffen, dass sich noch einige Fußgruppen für eine Teilnahme entscheiden.

    Infos bei Werner Schäfer, E-Mail w.schaefer@altegrosse.de. Für Jecken, die noch nicht für den Rosenmontags angemeldet sind, ist am 10. Februar, 19 Uhr, eine zweite Sitzung im Rathaus.

    Mayen-Andernach
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