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    MayenMayens Oberbürgermeister Wolfgang Treis will keinen weiteren Runden Tisch

    Die Stadt Mayen wird keinen weiteren Runden Tisch zur Innenstadtentwicklung einberufen. Das sagte Oberbürgermeister Wolfgang Treis im Gespräch mit der Rhein-Zeitung.

    Damit erteilt Treis der Forderung des Mayener Unternehmers Pierre Wagner eine Absage. Wagner hatte vor einigen Tagen in einem RZ-Interview betont, dass Mayen unbedingt einen Runden Tisch brauche, an dem Vertreter der Innenstadt, der Grünen Wiese und der Industrie sowie der Stadtentwicklungsgesellschaft zusammenkommen.

    Treis verweist in diesem Zusammenhang auf zwei bereits laufende Prozesse: das Projekt "Aktive Stadt" einerseits, bei dem es um Verbesserungen für die nordöstliche Innenstadt geht, und die Arbeit an einem Standortmarketingkonzept andererseits, von dem ganz Mayen profitieren soll. Bei beiden Vorhaben wird die Stadt von Fachbüros unterstützt, zudem hat es Bürgerbefragungen und Einwohnerversammlungen gegeben, und es sind Arbeitskreise eingerichtet worden. "Die geforderten Plattformen sind da", sagt Treis. "Was ich nicht tun werde, ist neben all diese Bereiche noch einen Runden Tisch ins Leben zu rufen. Dann verzetteln wir uns."

    Der Arbeitskreis zum Standortmarketingkonzept komme dem von Wagner geforderten Runden Tisch ohnehin schon sehr nahe. "Wir haben versucht, bei der Zusammensetzung alle Bereiche abzubilden", sagt Treis. Darüber hinaus habe jeder Bürger die Möglichkeit, sich in diesem Arbeitskreis einzubringen. Ziel sei es, dort Maßnahmen zu erarbeiten, die sich konkret umsetzen lassen. Das nächste Treffen des Arbeitskreises ist für Februar geplant.

    Für Treis ist wichtig, "das Miteinander auf den Weg zu bringen". Vor diesem Hintergrund begrüßt er das Engagement Pierre Wagners ausdrücklich. Eine Diskussion über die weitere Entwicklung Mayens werde er aber nur in den bereits bestehenden Arbeitskreisen führen. "Deren Arbeit will ich durch einen weiteren Runden Tisch nicht entwerten."

    Zur Verbesserung der Situation im Einzelhandel hat Pierre Wagner sowohl im RZ-Interview als auch in einem Thesenpapier bereits Ideen geäußert. Unter anderem schlägt er vor, durch Zusammenlegung von Ladenlokalen in der City größere Verkaufsflächen zu schaffen, die auch das Interesse von Filialisten wecken würden.

    In diesem Punkt sieht der Oberbürgermeister allerdings nicht die Stadt in der Pflicht. "Die Stadt kann doch diese Flächen nicht kaufen", sagt Treis. "Da ist ein Investor gefragt." Die Rhein-Zeitung hat auch bei der MY-Gemeinschaft und der Brückenstraßengemeinschaft nachgefragt, was sie vom Thesenpapier Pierre Wagners halten. Während die MY-Gemeinschaft mitteilte, dass sie keine Stellungnahme geben werde, ließ die Brückenstraßengemeinschaft die RZ-Anfrage unbeantwortet.

    Hilko Röttgers

    Mayen-Andernach
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