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    MünstermaifeldMaßnahmen im Stadtkern Münstermaifelds beginnen 2016

    Private Sanierungsarbeiten, attraktivere Flächen und freundlichere Gehwege: Die Ideen, was in Münstermaifeld im Rahmen des Förderprogramms "Ländliche Zentren - kleinere Städte und Gemeinden" verbessert werden kann, sind vielfältig. Welche Maßnahmen im kommenden Jahr angegangen werden, hat der Stadtrat nun einstimmig festgelegt. In seiner jüngsten Sitzung wurde das weitere Vorgehen besprochen.

    Die Untertorstraße bildet zusammen mit der Obertorstraße in Münstermaifeld einen Schwerpunkt im neuen Förderprogramm. 2016 soll begonnen werden mit den Planungen unter anderem dafür, wie die Straßen umgestaltet, Leerstände behoben und Gebäude modernisiert werden können.  Foto: Heinz Israel
    Die Untertorstraße bildet zusammen mit der Obertorstraße in Münstermaifeld einen Schwerpunkt im neuen Förderprogramm. 2016 soll begonnen werden mit den Planungen unter anderem dafür, wie die Straßen umgestaltet, Leerstände behoben und Gebäude modernisiert werden können.
    Foto: Heinz Israel

    Von unserer Redakteurin Anne Fuhrmann

    Neun Punkte sieht die Liste vor, die der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) vorgelegt werden soll. Damit Fördermittel in Höhe von 75 Prozent aus dem Programm fließen können, müssen die ersten Maßnahmen schon jetzt bei der Behörde angemeldet werden.

    Ein Schwerpunkt liegt auf strukturellen Überlegungen für die Ober- und Untertorstraße. Dafür ist ein Kostenansatz in Höhe von 130 000 Euro für 2016 vorgesehen. Wie Planerin Ingrid Schwarz vom beauftragten Planungsbüro erläuterte, geht es dabei nicht nur um den Straßenumbau und -ausbau, sondern auch um den Zustand der Gebäude, Leerstände, Parkplätze und Gehwege. Der Anlaufbetrag ist vor allem für Planungs- und Moderationskosten gedacht.

    Zweitgrößte Maßnahme in finanzieller Hinsicht sind die Bereiche "An der Lauffenburg" und am "Wallgraben". Hierfür sind insgesamt 110 000 Euro veranschlagt. Dort geht es darum, Verbesserungen für den Fußgängerverkehr zu erreichen. Kalkuliert sind Planungs-, Moderations- und Baukosten. Ähnlich verhält es sich mit dem Bereich am Eulenturm. Dafür sind allerdings nur 30 000 Euro einberechnet worden.

    Einen Schwerpunkt im Maßnahmenkatalog 2016 bilden außerdem private Sanierungsmaßnahmen. Um solche Modernisierungen zu fördern, ist ein Kostenansatz in Höhe von 50 000 Euro festgelegt worden. Dafür notwendige Beratungen sind mit 10 000 Euro berücksichtigt.

    Auch der Tourismus spielt in den Überlegungen eine Rolle. Angedacht ist eine Beschilderung von Häusern. Die Vorbereitungen dafür sind schon erfolgt. Die Herstellungskosten werden für 2016 mit 15 000 Euro beziffert.

    In den Workshops, in denen die Münstermaifelder Ideen für das Förderprogramm gesammelt haben (die RZ berichtete), wurde auch mehrfach die Nachnutzung der Gärtnerei Heinz thematisiert. Drei alternative Vorschläge wurden diskutiert. Für Planungs- und Moderationskosten, bei denen es um eine Machbarkeitsstudie geht, wurden nun 10 000 Euro veranschlagt.

    Auch der Münsterplatz hat die Workshopteilnehmer bewegt. Es wurde darüber nachgedacht, wie die Gestaltung und Nutzung des Platzes optimiert und weiterentwickelt werden kann, vor allem mit kleinen Veränderungen. Dieses Thema ist daher ebenfalls mit 10 000 Euro berücksichtigt - obgleich im Stadtrat betont wurde, dass die Gestaltungsspielräume aufgrund von Vorgaben wohl begrenzt sein werden.

    Auf Wunsch der Ausschüsse tauchen weitere 10 000 Euro für das Aufwerten des Petersplatzes samt ehemaligem Feuerwehrhaus auf der Maßnahmenliste auf. Auch für diesen Bereich gibt es schon mehrere Ideen, die ausgelotet werden sollen.

    Für 2016 hat sich die Stadt außerdem vorgenommen, Konzepte für die nachhaltige Belebung der Innenstadt zu erarbeiten. Für die Überlegungen, in die der Einzelhandel einbezogen werden soll, sind zusätzliche 10 000 Euro eingestellt.

    Neben diesen Maßnahmen hatte der Stadtrat auch über die Größe des Fördergebiets zu entscheiden. Auf Bitten der Anwohner hat das Gremium beschlossen, den Eckbereich Metternicher Weg, Frankenstraße, Römergraben, Kurfürst-Balduin-Straße und Josefstraße noch einzubeziehen. Sie wollen dort private Modernisierungen vornehmen. Damit wächst die Fläche auf insgesamt 17,1 Hektar an.

    Mayen-Andernach
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