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  • Marion Morassi geht für die Linke ins Rennen

    Andernach/Region. Marion Morassi aus Bad Neuenahr geht im Wahlkreis Mayen/Ahrweiler für die Linke als Direktkandidatin ins Rennen zur Bundestagswahl im September. Die Sprecherin des Kreisverbands Ahrweiler wurde auf der Wahlversammlung in Andernach einstimmig gewählt.

    Glückwünsche zu ihrer Wahl als Direktkandidatin für den Bundestags-Wahlkreis 199: Der Vorsitzende des Linke-Kreisverbands Mayen-Koblenz, Dieter Rothenberger, gratuliert Marion Morassi. 
Foto: Winfried Scholz
    Glückwünsche zu ihrer Wahl als Direktkandidatin für den Bundestags-Wahlkreis 199: Der Vorsitzende des Linke-Kreisverbands Mayen-Koblenz, Dieter Rothenberger, gratuliert Marion Morassi.
    Foto: Winfried Scholz - wfs

    Andernach/Region - Marion Morassi aus Bad Neuenahr geht im Wahlkreis Mayen/Ahrweiler für die Linke als Direktkandidatin ins Rennen zur Bundestagswahl im September. Die Sprecherin des Kreisverbands Ahrweiler wurde auf der Wahlversammlung in Andernach einstimmig gewählt. Die 50-jährige Mutter eines erwachsenen Sohns ist gelernte Hotelfach- und Reiseverkehrsfrau und leitet selbstständig ein Reisebüro in ihrer Heimatstadt. Morassi ist Mitglied im Landesvorstand der Linken und Verdi-Vertreterin im DGB-Kreisverband Ahrweiler. Als Arbeitsschwerpunkte nannte sie Frauen- und Gleichstellungspolitik, Verbraucherschutz und die Energiewende. Zu diesem Thema entwickelte sich eine rege Diskussion. Ein Teilnehmer fragte: "Hat der (Bundesumweltminister) Altmaier nicht recht mit seiner Stromsparbremse, gerade für sozial Schwache?" Die Kandidatin meinte, sie sei für eine Begrenzung des Strompreises. Dies dürfte aber nicht auf Kosten der Förderung für erneuerbare Energien gehen. Sie bevorzuge das "Belgische Modell". Hier ist ein Grundkontingent Strom kostenlos. Was darüber hinausgeht, muss zu einem höheren Preis bezahlt werden.

    Scharf wandte sich Marion Morassi gegen die Schließung des ihrer Meinung nach profitablen Rasselstein-Werks in Neuwied und forderte eine Enteignung und Vergesellschaftung der Firma. Die Mitarbeiter sollen sie dann mithilfe der Gewerkschaften und Investoren in Eigenregie weiterführen. Zur Vermeidung weiterer Lebensmittelskandale riet Morassi zu weniger Fleischkonsum, dafür aber mit höherer Qualität: "Gehen Sie zum Metzger Ihres Vertrauens."

    Sie will sich auch dafür einsetzen, dass Frauen endlich für die gleiche Arbeit auch den gleichen Lohn wie ihre männlichen Kollegen bekommen. Mit geringer finanzieller Unterstützung ihres Landesverbands ausgestattet, will sie ihren frauenfreundlichen Wahlkampf verstärkt in der Öffentlichkeit ("an der Front") führen. Klare Kante werde sie auch gegen die voraussichtliche SPD-Kandidatin Andrea Nahles zeigen: "Die blinkt links und biegt dann rechts ab."

    Von unserem Mitarbeiter Winfried Scholz

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    Nina Borowski

    Nina Borowski

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