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    EichLanges Warten: Wann kommt zweite Eicher Ortseinfahrt?

    Vor ziemlich genau zwei Jahren wurden in Nickenich die Pläne für den Umbau der Straße "Im Breitholz" von der L 116 bis zum Sportplatz/Gewerbegebiet Eich zu einer Kreisstraße (K 58 neu) vorgestellt, mit der die Eicher eine zweite Ortseinfahrt bekommen sollen. Viel getan hat sich aber nicht.

    Vor zwei Jahren gab es eine Informationsveranstaltung zum geplanten Ausbau der Straße "Im Breitholz" in Richtung Eich zu einer Kreisstraße und der Umgestaltung der Einmündung auf die L 116 in Richtung Nickenich beziehungsweise Andernach. Viel passiert ist seitdem nicht.  Foto: Yvonne Stock
    Vor zwei Jahren gab es eine Informationsveranstaltung zum geplanten Ausbau der Straße "Im Breitholz" in Richtung Eich zu einer Kreisstraße und der Umgestaltung der Einmündung auf die L 116 in Richtung Nickenich beziehungsweise Andernach. Viel passiert ist seitdem nicht.
    Foto: Yvonne Stock

    Von unserer Redakteurin Yvonne Stock

    Damals sagte ein Mitarbeiter vom Landesbetrieb Mobilität (LBM), dass bei einer Zustimmung aller Grundstückseigentümer der Straßenumbau in rund zwei Jahren baureif sein könnte, falls es auch nur einen Widerspruch gäbe, erst nach fünf Jahren nach einem Planfeststellungsverfahren.

    Hinter der Zeitplanung hinkt der LBM bereits deutlich hinterher. Wie der Kreis Mayen-Koblenz auf RZ-Anfrage mitteilt, werden für den Straßenumbau 217 Grundstücke benötigt, die zum Teil nur während der Bauphase betreten werden müssen. "Es sind 89 Anlieger betroffen, die in Kürze beteiligt werden", sagt Kreissprecher Martin Gasteyer. Ziel ist weiter ein vereinfachtes Abstimmungsverfahren, für das die Zustimmung aller Grundstückseigentümer und zuständigen Behörden benötigt wird. In dem Punkt sind die Behörden also noch keinen Schritt weiter als vor zwei Jahren.

    Aber der Kreis hat inzwischen den vom LBM im Jahr 2014 vorgelegten Planentwurf genehmigt, berichtet Gasteyer. Und in der Zwischenzeit ist auch geklärt geworden, dass im Zuge der Einrichtung der K 58 neu, die dann alte K 58 zur Gemeindestraße abgestuft werden soll. Das gilt von Kell kommend von dem Abzweig aus durch Eich bis unten zur Einmündung auf die L 116. "Bei einer Gemeindestraße werden die Anlieger bei einem Ausbau dann beitragspflichtig", sagt Ortsvorsteher Alfons Schumacher. Er geht jedoch davon aus, dass aufgrund des jetzigen Zustands dort in den kommenden zehn Jahren nichts zu sanieren ist.

    "Damit die Fördermittel beantragt werden können, muss eine Abstufungsvereinbarung zwischen dem Landkreis Mayen-Koblenz und der Stadt Andernach vorliegen", erklärt Gasteyer. Deswegen musste der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung dem zustimmen.

    Nach Angaben des Kreissprechers schreibt der LBM jetzt nicht nur alle betroffenen Grundstückseigentümer an, sondern beginnt auch mit der Ausführungsplanung. "Es ist zurzeit noch nicht absehbar, welcher Zeitrahmen dafür benötigt wird", sagt Gasteyer. Auch die Bauzeit an sich ist unklar, sie hängt unter anderem davon ab, wie schnell der unter der Straße "Im Breitholz" vorhandene Bims abgebaut werden kann. Die dann tiefergelegte Strecke bis zum Sportplatz/Gewerbegebiet soll auf 6,50 Meter verbreitert werden.

    Auch die L 116 soll im Kreuzungsbereich verbreitert werden, und aus Richtung Nickenich soll eine neue Linksabbiegerspur in die dann ausgebaute Straße führen. Geplant ist auch, die gegenüberliegende Einmündung des Wirtschaftswegs Küringer Weg um einige Meter auf die neue Kreuzung zu verlegen und die Kuppe, über die die L 116 dann weiter Richtung Andernach führt, abzuflachen. Eine Ampel ist für die Kreuzung zunächst nicht vorgesehen, es werden aber Leerrohre verlegt, um bei Bedarf eine aufstellen zu können.

    Seit bestimmt 15 Jahren fordert Eich diese zweite Ortsanbindung, sagt Schumacher. Der Abschnitt hinter dem Sportplatz Richtung Kell ist nach Angaben Gasteyers bereits 1995/96 saniert worden. Und auch wenn der untere Teil der K 58 ebenfalls nicht sanierungsbedürftig aussieht, ist er nur oberflächig geteert. "In fünf Jahren ist wieder alles voller Schlaglöcher", meint Ortschef Schumacher. Und die Einmündung auf die L 116 sei im Moment alles andere als sicher. Er hofft, dass sich mit der neuen Ausfahrt dann mehr Eicher anfreunden können und der enge Ortskern etwas entlastet wird.

    Vor zwei Jahren hat der LBM die Umbaukosten mit rund 1,6 Millionen Euro angegeben, von denen das Land 134 000 Euro für die Kuppelabsenkung übernimmt und den Rest der Kreis trägt. Da der LBM die Ausführungsplanung noch nicht fertig hat, ist laut Gasteyer offen, ob diese Zahlen noch stimmen oder aufgrund möglicher Preissteigerungen höher ausfallen.

    Mayen-Andernach
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