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    Investition am Standort Andernach: Monte Mare steigt ins Hotelgeschäft ein

    Bei Saunagängen, Massagen und in ausgedehnten Ruhephasen runterkommen, den Stress im Berufsleben für einige Stunden vergessen: Als „Urlaub vom Alltag“ vermarktet die Monte-Mare-Unternehmensgruppe ihre Wellnessangebote, am Standort in Andernach soll sich dieser Urlaub nun auf mehrere Tage ausdehnen lassen. Denn am Rennweg am südwestlichen Stadtrand bereitet Monte Mare den Einstieg ins Hotelgeschäft vor.

    Dachterrasse mit Ausblick: So soll das Hotel laut Architektenentwurf nach der Fertigstellung aussehen.  Grafik: Haid Architekten/Ingenieure
    Dachterrasse mit Ausblick: So soll das Hotel laut Architektenentwurf nach der Fertigstellung aussehen. Grafik: Haid Architekten/Ingenieure
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    3,5 bis 4 Millionen Euro will das Unternehmen in den Erweiterungsbau mit 16 Doppelzimmern und vier Suiten investieren. Bereits im Frühjahr 2018 soll das Hotel eröffnet, der erste Spatenstich in wenigen Wochen gesetzt werden. „Wellness ist unsere Kernkompetenz, aus der Hotelbranche bemühen sich hier viele um einen Einstieg. Wir gehen den umgekehrten Weg“, sagt Patrick Doll, der gemeinsam mit seinem Vater Herbert das Unternehmen führt. Gerade der Markt für kurze Wellnessreisen übers verlängerte Wochenende biete Wachstumschancen, und Andernach liege günstig zwischen den Ballungsräumen Rhein-Ruhr und Rhein-Main. Darüber hinaus erhofft er sich Zuspruch von Geschäfts- und Tagungsreisenden, die nach einem anstrengenden Arbeitstag das Erholungsangebot schätzen.

    „Unsere Hotelgäste werden ohne sich umziehen zu müssen im Bademantel oder Sportdress den Sauna- und Fitnessbereich erreichen können“, erklärt Doll. Denn der viergeschossige Neubau in L-Form, der im Bereich des Parkplatzes an der Straße „Klingelswiese“ geplant ist, wird räumlich mit dem bestehenden Komplex verbunden sein. Im Erdgeschoss sollen neben dem Empfang ein neuer 100 Quadratmeter großer Kursraum sowie eine Physiotherapie- und Podologiepraxis untergebracht werden – eine ideale Ergänzung, meint Doll. Im ersten und zweiten Obergeschoss sollen die 16 Doppelzimmer entstehen, im Schnitt 33 Quadratmeter groß, mit jeweils individueller Note, davon zwei komplett behindertenfreundlich. Als Angebot speziell für Wanderurlauber mit längerem Aufenthalt sollen einige Zimmer zudem mit einer Pantryküche ausgestattet werden. Als Visitenkarte sind die vier Suiten im dritten Obergeschoss gedacht, die thematisch die Elemente Feuer, Wasser, Erde und Luft aufgreifen sollen – etwa mit Schwebeliegen oder einem Kaminofen und unter Verwendung hochwertiger heimischer Materialien. Die gesamte Nutzfläche soll 2500 Quadratmeter umfassen.

    Es wird eine Zertifikation mit drei Sternen angestrebt, doch tatsächlich wolle man dem Gast eine Vier- bis Fünf-Sterne-Qualität bieten. „Es ist besser zu überraschen und Erwartungen überzuerfüllen“, meint Doll. Preislich solle sich ein Aufenthalt dennoch im mittlerem Segment bewegen, auch bei Paketangeboten für ein Wellnesswochenende in der Bäckerjungenstadt.

    „Das Projekt in Andernach ist ein Prototyp für die Monte-Mare-Gruppe“, betont Doll. Das heißt: Wenn sich der von ihm erwartete Erfolg einstellt, sollen auch an weiteren der zwölf Standorte Hotels entstehen. Am Rennweg ist zudem eine Erweiterung auf bis zu 50 Zimmer möglich. Flächen in der Umgebung wurden bereits angekauft, um den Gästen auch künftig ausreichen Parkraum bieten zu können. Andernach als erster Standort war laut dem Juniorchef naheliegend, einerseits aufgrund der Nähe zum Stammsitz in Rengsdorf, aber vor allem aufgrund der positiven Entwicklung im Tourismus. Die Bäckerjungenstadt biete die beste Marktabschöpfung. Ein Pluspunkt ist auch Dolls Sicht auch die gute Verkehrsanbindung, die etwaige Nachteile gegenüber einer Citylage mehr als ausgleichen.

    Michael Fenstermacher

    Monte Mare ist seit 2012 in Andernach präsent

    Die Monte-Mare-Unternehmensgruppe, 1984 in Rensgdorf von Herbert Doll gegründet, betreibt zwölf Saunalandschaften und Bäder in mehreren Bundesländern. Der Standort Andernach (ehemals Revita), im April 2012 eröffnet, ist der zweitjüngste und wurde bereits 2015 für rund 1 Million Euro erweitert. Parallel zum Hotelbau investiert das Unternehmen in einen Anbau für die Orangerie mit dem Ziel, zusätzlichen Raum für Tagungen und private Feiern zu schaffen.

    Zur Unternehmensgruppe zählt auch die Monte Mare GmbH, die sich auf Projektentwicklung sowie Ingenieur- und Architektenleistungen spezialisiert hat. Sie erhielt Ende vergangenen Jahres den Auftrag über die Planungsleistungen für die beschlossene Sanierung des Andernacher Freibads. mif

     

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