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    MayenInitiative Pro Rad Mayen will bessere Beschilderung

    Die Initiative Pro-Rad Mayen hatte auf dem Marktplatz eine Kundgebung veranstaltet. Die Gruppe, die im Sommer 2011 gegründet wurde, setzt sich für bessere Straßenverhältnisse für Radfahrer und für ein gutes Miteinander zwischen Autofahrern, Fußgängern und Radfahrern ein. Die Teilnehmer radelten vom Ostbahnhof zum Markt. Auf dieser Strecke zeigten sich weitere Ansatzpunkte für die Arbeit der Initiative.

    Auf dem Mayener Markt legten Mitglieder und Freunde der Initiative Pro Rad Mayen eine Pause ein. Während einer Kundgebung kritisierten sie unter anderem die schlechte Beschilderung in der Stadt.
    Auf dem Mayener Markt legten Mitglieder und Freunde der Initiative Pro Rad Mayen eine Pause ein. Während einer Kundgebung kritisierten sie unter anderem die schlechte Beschilderung in der Stadt.
    Foto: Katrin Weber

    Von unserer Mitarbeiterin Katrin Weber

    Die Route führte zunächst über stark befahrende Straßen. Diesen Weg müssen auch Radtouristen zurücklegen, die am Ostbahnhof mit dem Zug ankommen. Darauf wies Hans-Peter Siewert, der Sprecher der Initiative, hin. Für Auswärtige sei aber vor allem die Fahrt zurück eine Katastrophe. "Hier fehlen die Hinweisschilder", bemängelte Siewert. "Nirgendwo in der Stadt gibt es eine Beschilderung, die die Touristen auch wieder aus der Stadt hinausführen." Auch die Tourist-Information nicht sei gut informiert und könne nicht weiterhelfen.

    Ein weiteres Problem: Das Abstellen der Fahrräder, vor allem teurer E-Bikes, sei in der Innenstadt so gut wie nicht möglich. Siewert bezeichnete die wenigen Abstellorte, etwa den auf dem Forumsplatz, als "Felgenkiller" und wünschte sich Abhilfe. Geplant sei, in der Rathausgarage gegen Entgelt abschließbare Fahrradboxen anzubieten. Weiter wünscht sich die Initiative Pro Rad noch mehr Schutzstreifen auf den Straßen, die es auch Kindern ermöglichen, mit dem Fahrrad zur Schule zu fahren. Auch die Anbindung an Radtouren benachbarter Gemeinden solle verbessert werden.

    Die Initiative konnte bereits einiges bewirken. Unter anderem wurde mit Hilfe von Bürgermeister Rolf Schumacher ein städtischer Arbeitskreis gebildet. Sprecher Hans-Peter Siewert freute sich vor allem, dass bei der Neugestaltung des Boemundringes der Schutzstreifen für die Radfahrer realisiert werden konnte. Ebenso lobte er Neuregelungen in der Innenstadt, die den Radfahrern zu bestimmten Zeiten das Befahren der Marktstraße erlaubt.

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