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  • In Boos wurde Fastnacht mit ganz viel Gefühl gefeiert

    Boos. "Boos steht für Fastnacht mit viel Gefühl", so eröffnete Sitzungspräsidentin Heike Waldecker  die Kappensitzung. Zahlreiche Narren versammelten sich im Jugendheim, um einen kurzweiligen Abend zu verbringen.

    Der Sketch "Frauen in den Wechseljahren" ...
    Der Sketch "Frauen in den Wechseljahren" ...
    Foto: Patrick Grosse

    Von unserem Mitarbeiter Patrick Grosse

    Als eine der wenigen weiblichen Präsidentinnen begrüßte Waldecker ihre zehn Männer des Elferrats und erklärte, wie sie mit ihnen die Zeit bis Karneval überbrückt. Zudem stellte sie vier Regeln auf, die für den Abend galten: "Lange Gesichter akzeptiere ich nicht", lautete das erste Gebot.

    Nach einem ersten Schunkelwalzer folgte der Auftritt der Booser Funken. Die fünf Frauen zeigten eine überzeugende Choreografie. "Ihr habt das Ding hier gerockt", lobte Waldecker. Christina Steffens und Janet Stephanie-Dedenbach zeichnen für die Choreografie verantwortlich. Der erste Redner in der Bütt war Marius Althoff. Er steht seit Jahren auf der Bühne und kam in diesem Jahr als Scheich. "Salem aleikum", begrüßte Althoff die Menge. Er erzählte von seinem Aufenthalt in Dubai: "Die trinken da keinen Alkohol", hob er hervor. Dies sei für Booser ein schwieriges Unterfangen. Letztendlich erklärte Althoff seine Verkleidung mit einem ausgeklügelten Plan: "Ich fahr jetzt hoch zum Ring und kauf den Laden", verkündete er.

    Auch Brüderchen und Schwesterchen alias Alexandra Schneider und Elfi Müllers sorgten für einige Lacher. Die beiden Frauen mimten kleine Kinder, denen nicht bewusst war, dass sie oft Witze unterhalb der Gürtellinie erzählten. Dem Publikum gefiel es sehr. Einen weiteren unterhaltsamen Sketch präsentierten Petra Lüder, Petra Waldecker und Gaby Zimmer. Ihr Auftritt stand unter dem Motto "Frauen in den Wechseljahren". Sie lamentierten über dieses und jenes Gebrechen. "Hörst du das Geräusch?", fragte eine von ihnen, "mein Fleisch welkt." Den letzten Sketch der ersten Hälfte zeigten Armin Arenz und Stefan Kirst. Sie traten als Schrotthändler auf und fuhren durch verschiedene Booser Nachbarorte. "Die Ludolfs aus Boos", nannte sie Heike Waldecker. Eine Friedhofsleuchte diente ihnen als Lampe. Im Laufe ihrer Fahrt machten sie sich oftmals über Nachtsheim lustig. "Nachtsheim wurde zum schönsten Dorf des Landes gewählt", erzählte einer - "aber der Preis wurde vom ADAC überreicht."

    In der ersten Hälfte der Kappensitzung unterhielten darüber hinaus die Danz Murre aus Kürrenberg, die Promillesisters aus Boos und das Anschauer Männerballett. Nach der Pause folgte dann auch der Auftritt des Booser Männerballetts. Die Herren brachten wahrlich die Bühne zum Beben. Auch die Funken aus Adenau präsentierten ihre einstudierten Tänze. Nach vielen weiteren Darbietungen endete die Kappensitzung erst in der Nacht. Es war wieder ein unterhaltsamer Abend, denn die Booser wissen eben, wie Dorfkarneval funktioniert.

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