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    Mendig/Kreis MYKFlugplatz Mendig: Alte Autos illegal gelagert

    Die Staatsanwaltschaft Koblenz ermittelt gegen einen Abschleppunternehmer aus der Region. Der Mann soll auf dem Flugplatz Mendig rund 130 Alt- und Unfallautos sowie abgeschleppte Fahrzeuge gelagert haben, ohne die dafür erforderliche Genehmigung zu besitzen.

    Ein Abschleppunternehmen aus der Region soll auf dem Flugplatz Mendig rund 130 Auto gelagert haben. Die dafür erforderliche Genehmigung lag allerdings nicht vor. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft.  Foto: Hilko Röttgers/Archiv
    Ein Abschleppunternehmen aus der Region soll auf dem Flugplatz Mendig rund 130 Auto gelagert haben. Die dafür erforderliche Genehmigung lag allerdings nicht vor. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft.
    Foto: Hilko Röttgers/Archiv

    Von unserem Redakteur Hilko Röttgers

    Darüber hinaus prüft die Staatsanwaltschaft noch einen weiteren Verdacht. In einer Halle auf dem Flugplatz soll der Unternehmer eine sogenannte Autoverwertungsanlage betrieben haben. Auch dafür ist ein Zertifikat erforderlich, das der Mann - zumindest für seinen Standort auf dem Flugplatz Mendig - offenbar nicht vorweisen kann.

    Ins Rollen gekommen ist die Geschichte bereits Anfang November, als Mitarbeiter der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord auf dem Flugplatz unterwegs waren. Eigentlicher Zweck dieses Besuchs war es, Firmen auf dem Flugplatz zu überprüfen, deren Betriebsgelände im Wasserschutzgebiet liegt. Wie die SGD Nord auf Anfrage mitteilt, fiel den Mitarbeitern dabei eine "unsachgemäße Lagerung von Altfahrzeugen" auf. Darüber informierte die SGD die zuständige Abfallbehörde bei der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz.

    Bei einem Ortstermin auf dem Flugplatz machten sich Mitarbeiter der Abfallbehörde selbst ein Bild. Sie stellten fest, dass auf dem Firmengelände des Abschleppunternehmens rund 130 Fahrzeuge abgestellt waren. Für eine Lagerung in dieser Größenordnung ist eine Genehmigung nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz erforderlich. Diese lag laut Kreisverwaltung jedoch nicht vor. Zudem ergab sich der Verdacht, dass der Unternehmer in einer Lagerhalle Autos zerlegt, um die Teile zu verwerten. Das ist jedoch nur zertifizierten Betrieben erlaubt. Ein Zertifikat für den Betrieb einer Autoverwertungsanlage konnte der Unternehmer für die Halle auf dem Flugplatz Mendig nicht vorweisen.

    Die Abfallbehörde schaltete die Kriminalpolizei Mayen ein. Zudem verfügte Behörde, dass der Unternehmer die abgestellten Autos vom Flugplatz entfernen muss. Dieser Verfügung kam der Abschleppunternehmer nach, wie sich bei einem weiteren Ortstermin von Kreisverwaltung, Kriminalpolizei Mayen und SGD Nord am 21. November zeigte. Gleichwohl wurde von der Kriminalpolizei ein Strafermittlungsverfahren eingeleitet. Dabei geht es um den unerlaubten Umgang mit Abfällen und das unerlaubte Betreiben von Anlagen. Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen Anfang Dezember aufgenommen. Eine Umweltbelastung ist laut SGD Nord durch die Lagerung nicht entstanden.

    Mayen-Andernach
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