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    LassergBürgerhaus liegt ihr am Herzen

    Heike Brücher ist die neue Ortsvorsteherin des Münstermaifelder Ortsteils Lasserg. Während der jüngsten Sitzung des Münstermaifelder Rates wurde sie von Stadtbürgermeister Robert Müller ins Amt eingeführt. Gemeinsam mit ihrem Vertreter Thomas Leber will sie sich für die Interessen des Ortes stark machen. Heike Brücher beerbt Thomas Scharbach, der aus beruflichen Gründen vom Amt des Lasserger Ortsvorstehers zurückgetreten ist. Aber so ganz unbekannt sind der neuen Ortsvorsteherin die Aufgaben nicht, die sie jetzt zu bewältigen hat, denn bereits vor zwei Jahren übernahm sie die Stellvertreterfunktion für Scharbach. Während dieser Zeit nutzte sie die Möglichkeiten, sich mit all den Aufgaben vertraut zu machen, die mit dem Amt eines Ortsvorstehers verbunden sind. Zwar kommen diese, dem Kommunalgesetz entsprechend, nicht der Wertigkeit eines Ortsbürgermeisters gleich, dennoch unterscheiden sie sich im Alltag von diesen nicht wesentlich. Und dem Bürger ist es letztendlich egal, ob er es mit einem Ortsbürgermeister oder einem Ortsvorsteher zu tun hat. Für ihn sind beide gleichermaßen die Person, an die sie sich wenden, wenn sie irgendwas, das im Zusammenhang mit dem Ort steht, der Schuh drückt. Hoher StimmenanteilGewählt wurde Heike Brücher am 27. März, dem Tag, an dem auch die Karten für den rheinland-pfälzischen Landtag neu gemischt wurden. Somit wurde den Lasserger Bürgern ein weiterer Gang zur Wahlurne erspart. Von der Möglichkeit, ihren Ortschef zu wählen, machten die Lasserger ausgiebig Gebrauch. Fast 90 Prozent betrug der Stimmenanteil, der auf Heike Brücher fiel. „Für mich war das ein eindeutiger Vertrauensbeweis, über den ich mich wahnsinnig gefreut habe“, bemerkt sie. Sie war als einzige Kandidatin angetreten, um den Ort und seine Bürger der Verwaltung gegenüber und nach außen hin zu vertreten. Bereits im Vorfeld hatte sich die Bewerberin auch den Bürgern des 250 Einwohner zählenden Dorfes bekannt gemacht, denen sie bislang noch nicht so oft über den Weg gelaufen ist. „Ich nutzte den Karnevalssamstag, um die Haushalte abzuklappern. Dabei kam es zu manch einem schönen Gespräch. Vor allem freuten sich die Leute darüber, dass da überhaupt jemand im Ort ist, der sich bereit erklärt, das Amt, das doch mit einiger Arbeit verbunden ist, zu übernehmen“, erzählt Brücher. Erst vor zwei Jahren zogen sie und ihr Mann Lars in den Münstermaifelder Ortsteil, wo sie ein Haus bauten. Heike Brücher stammt aus Münstermaifeld, also nur einen Steinwurf von Lasserg entfernt. Ihr Mann ist Polcher, folglich auch mit der Mentalität der Maifelder vertraut. „Die Lasserger haben uns als Neubürger herzlich aufgenommen“, bemerkt Brücher. Allerdings mag das auch ihrem Talent zuzuschreiben sein, auf Menschen zugehen zu können. Das lernte die heute 40-Jährige bereits in jüngeren Jahren. So verdiente sie sich als Schülerin des Kuba-Gymnasiums als Führerin auf Burg Eltz ihr Taschengeld und hatte somit an den Wochenenden reichlich Gelegenheit, mit Menschen unterschiedlicher Herkunft und Charaktereigenschaften zu kommunizieren. Der Märchenburg ist sie nach wie vor sehr eng verbunden. Heute arbeitet die studierte Germanistin dort in der Verwaltung. Aber das politische Geschäft ist Heike Brücher nicht ganz fremd. Bereits seit zehn Jahren engagiert sie sich in der Bürgerinitiative Pro Münstermaifeld (Pro MM). In Lasserg trat sie allerdings als unabhängige Kandidatin an. Darüber hinaus ist sie Schriftführerin im Kulturverein. Bürgerhaus erhaltenDer Schwerpunkt ihrer Arbeit in Lasserg wird zunächst vor allem dem Bürgerhaus gelten, das sie auf Dauer der Bevölkerung gern erhalten möchte. Doch das wird nicht einfach sein. „Unser Gemeinschaftshaus zählt leider zu denen im Stadtbereich, die das höchste Defizit einfahren“, bedauert sie. Genutzt wird die 1984 erbaute Einrichtung, die teilweise als Gaststätte verpachtet ist, unter anderem von der Frauenturngemeinschaft. Außerdem liegt im unteren Bereich der Mannschaftstrakt der Fußballer. „Damals dachte man noch nicht an energiesparende Maßnahmen, was sich heute natürlich bei den Kosten negativ bemerkbar macht. Umfangreiche energetische Maßnahmen sind erforderlich“, sagt Brücher. Dass Lasserg bald mit einer eigenen Seite im Internet vertreten sein wird, ist ein weiterer Wunsch Brüchers. Des Weiteren will sie Kontakt zu den Gleitschirmfliegern aufnehmen, die regelmäßig auf dem „Knüppchen“ in Lasserg ein großes Fliegerfest veranstalten. Um den Ablauf des Festes, vor allem die Logistik zu verbessern, will sie den Fliegern ein „Rundumsorglospaket“ anbieten, in das auch die Lasserger Verein eingebunden sind und davon ihren Nutzen haben. Den Aufgaben, die auf sie zukommen, blickt Heike Brücher gleichermaßen gelassen wie gespannt entgegen.

    Lasserg - Heike Brücher ist die neue Ortsvorsteherin des Münstermaifelder Ortsteils Lasserg. Während der jüngsten Sitzung des Münstermaifelder Rates wurde sie von Stadtbürgermeister Robert Müller ins Amt eingeführt. Gemeinsam mit ihrem Vertreter Thomas Leber will sie sich für die Interessen des Ortes stark machen. Heike Brücher beerbt Thomas Scharbach, der aus beruflichen Gründen vom Amt des Lasserger Ortsvorstehers zurückgetreten ist. Aber so ganz unbekannt sind der neuen Ortsvorsteherin die Aufgaben nicht, die sie jetzt zu bewältigen hat, denn bereits vor zwei Jahren übernahm sie die Stellvertreterfunktion für Scharbach. Während dieser Zeit nutzte sie die Möglichkeiten, sich mit all den Aufgaben vertraut zu machen, die mit dem Amt eines Ortsvorstehers verbunden sind. Zwar kommen diese, dem Kommunalgesetz entsprechend, nicht der Wertigkeit eines Ortsbürgermeisters gleich, dennoch unterscheiden sie sich im Alltag von diesen nicht wesentlich. Und dem Bürger ist es letztendlich egal, ob er es mit einem Ortsbürgermeister oder einem Ortsvorsteher zu tun hat. Für ihn sind beide gleichermaßen die Person, an die sie sich wenden, wenn sie irgendwas, das im Zusammenhang mit dem Ort steht, der Schuh drückt. Hoher StimmenanteilGewählt wurde Heike Brücher am 27. März, dem Tag, an dem auch die Karten für den rheinland-pfälzischen Landtag neu gemischt wurden. Somit wurde den Lasserger Bürgern ein weiterer Gang zur Wahlurne erspart. Von der Möglichkeit, ihren Ortschef zu wählen, machten die Lasserger ausgiebig Gebrauch. Fast 90 Prozent betrug der Stimmenanteil, der auf Heike Brücher fiel. „Für mich war das ein eindeutiger Vertrauensbeweis, über den ich mich wahnsinnig gefreut habe“, bemerkt sie. Sie war als einzige Kandidatin angetreten, um den Ort und seine Bürger der Verwaltung gegenüber und nach außen hin zu vertreten. Bereits im Vorfeld hatte sich die Bewerberin auch den Bürgern des 250 Einwohner zählenden Dorfes bekannt gemacht, denen sie bislang noch nicht so oft über den Weg gelaufen ist. „Ich nutzte den Karnevalssamstag, um die Haushalte abzuklappern. Dabei kam es zu manch einem schönen Gespräch. Vor allem freuten sich die Leute darüber, dass da überhaupt jemand im Ort ist, der sich bereit erklärt, das Amt, das doch mit einiger Arbeit verbunden ist, zu übernehmen“, erzählt Brücher. Erst vor zwei Jahren zogen sie und ihr Mann Lars in den Münstermaifelder Ortsteil, wo sie ein Haus bauten. Heike Brücher stammt aus Münstermaifeld, also nur einen Steinwurf von Lasserg entfernt. Ihr Mann ist Polcher, folglich auch mit der Mentalität der Maifelder vertraut. „Die Lasserger haben uns als Neubürger herzlich aufgenommen“, bemerkt Brücher. Allerdings mag das auch ihrem Talent zuzuschreiben sein, auf Menschen zugehen zu können. Das lernte die heute 40-Jährige bereits in jüngeren Jahren. So verdiente sie sich als Schülerin des Kuba-Gymnasiums als Führerin auf Burg Eltz ihr Taschengeld und hatte somit an den Wochenenden reichlich Gelegenheit, mit Menschen unterschiedlicher Herkunft und Charaktereigenschaften zu kommunizieren. Der Märchenburg ist sie nach wie vor sehr eng verbunden. Heute arbeitet die studierte Germanistin dort in der Verwaltung. Aber das politische Geschäft ist Heike Brücher nicht ganz fremd. Bereits seit zehn Jahren engagiert sie sich in der Bürgerinitiative Pro Münstermaifeld (Pro MM). In Lasserg trat sie allerdings als unabhängige Kandidatin an. Darüber hinaus ist sie Schriftführerin im Kulturverein. Bürgerhaus erhaltenDer Schwerpunkt ihrer Arbeit in Lasserg wird zunächst vor allem dem Bürgerhaus gelten, das sie auf Dauer der Bevölkerung gern erhalten möchte. Doch das wird nicht einfach sein. „Unser Gemeinschaftshaus zählt leider zu denen im Stadtbereich, die das höchste Defizit einfahren“, bedauert sie. Genutzt wird die 1984 erbaute Einrichtung, die teilweise als Gaststätte verpachtet ist, unter anderem von der Frauenturngemeinschaft. Außerdem liegt im unteren Bereich der Mannschaftstrakt der Fußballer. „Damals dachte man noch nicht an energiesparende Maßnahmen, was sich heute natürlich bei den Kosten negativ bemerkbar macht. Umfangreiche energetische Maßnahmen sind erforderlich“, sagt Brücher. Dass Lasserg bald mit einer eigenen Seite im Internet vertreten sein wird, ist ein weiterer Wunsch Brüchers. Des Weiteren will sie Kontakt zu den Gleitschirmfliegern aufnehmen, die regelmäßig auf dem „Knüppchen“ in Lasserg ein großes Fliegerfest veranstalten. Um den Ablauf des Festes, vor allem die Logistik zu verbessern, will sie den Fliegern ein „Rundumsorglospaket“ anbieten, in das auch die Lasserger Verein eingebunden sind und davon ihren Nutzen haben. Den Aufgaben, die auf sie zukommen, blickt Heike Brücher gleichermaßen gelassen wie gespannt entgegen.

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