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  • Brückenbau für Nitzaler Wanderweg: Förderbedingungen lösen Irritationen aus

    Nitztal. Es klingt wie ein Aprilscherz, ist es aber nicht. Noch immer ist nicht klar, wie es mit dem Wanderwerg im kleinsten Mayenener Stadtteil Nitztal weitergeht. Nachdem der Bau eines Wanderwegs zwischen Schloss Bürresheim und Nitztal mittlerweile zumindest im Haushaltsentwurf 2017 aufgenommen wurde, ist noch völlig unklar, wie das Ganze finanziert werden soll.

    Um von der Hammesmühle nach Nitztal zu gelangen, müssen Wanderer derzeit noch einen Umweg über einen Steilhang in Kauf nehmen.  Foto: Julian Turek
    Um von der Hammesmühle nach Nitztal zu gelangen, müssen Wanderer derzeit noch einen Umweg über einen Steilhang in Kauf nehmen.
    Foto: Julian Turek

    Von unserem Mitarbeiter Julian Turek

    Denn wie dem Ortsbeirat jetzt bewusst wurde, soll der geplante Brückenbau seitens der Stadt Mayen nur dann erfolgen, wenn dieser zu 50 Prozent gefördert wird. So ist es jedenfalls schriftlich im Haushaltsentwurf festgehalten. "Von einer Einschränkung der Förderungssumme war nie die Rede. Wir bitten die Stadt daher, diese Einschränkung im Haushalt schnell zu korrigieren", sagte Nitztals Ortsvorsteher Stefan Wagner auf der jüngsten Ratssitzung. Mit Freude habe der Rat vernommen, dass Mayen einen Haushaltsüberschuss verzeichnet hat und dem geplanten Lückenschluss somit nichts entgegensprechen sollte. "In Sachen Förderung fordern wir von der Stadt Nachverhandlungen, das ist klar", so Wagner weiter. Bislang wurde dem Stadtteil in Sachen Brückenbau von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft nämlich nur eine 30-Prozent-Förderung zugesagt. Nach ersten Schätzungen liegen die Gesamtkosten bei rund 50 000 Euro. Um langfristig etwas von der Brücke über die Nette zu haben, soll diese auf Stahlträgern stehen und nicht aus Holz verarbeitet sein. Nur der etwa zehn bis zwölf Meter lange Belag könnte aus dem natürlichen Gewebe der Sprossachsen bestehen. Außerdem soll die Brücke selbstverständlich hochwassersicher sein. Wagner: "Wir haben noch keinen fertigen Plan, aber eine sehr gute Kalkulation." Diese soll dem Stadtrat am 7. Dezember noch einmal ausgiebig präsentiert werden.

    Ob es doch noch einen Einigung mit Gräfin Margot von Westerholt geben wird, war in der Sitzung noch offen. Über einen Teil ihres Grundstückes sollte der Wanderweg nach ursprünglicher Planung verlaufen (die RZ berichtete). "Ich erwarte von dieser Seite nichts mehr, daher ist mir die Gräfin mittlerweile auch völlig egal", sagte Wagner, der insgesamt aber sehr entspannt wirkt. Das kann er auch sein, denn dass der Brückenschluss vollzogen wird, wurde im Stadtrat bereits einstimmig beschlossen.

    Unklar ist unterdessen weiterhin, ob die Verbandsgemeinde Vordereifel sich finanziell auch am Projekt beteiligen wird. Denn durch die Überquerung der Nette profitiert auch die Verbandsgemeinde indirekt davon.

    "Geografisch gesehen, gehört die Vordereifel zu diesem Projekt", erklärte CDU-Ortsbeiratsmitglied Dieter Preß. Alleine deswegen, weil der Wanderweg an den Traumpfad Förstersteig bis Virneburg angeschlossen werden soll. Locker lassen werden Wagner und Co. nicht. Geht es nach ihnen, so soll der Wanderweg im Frühjahr 2017 vermessen und noch im gleichen Jahr eröffnet werden. Wagner: "Der Startschuss muss und wird jetzt endlich erfolgen."

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