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  • Beschlossen: Platz zwischen L 120 und Werkstor B heißt jetzt Rasselsteinplatz

    Andernach. Ziemlich genau ein Jahr ist es her, dass sich ThyssenKrupp mit einer Ankündigung reichlich Kritik in den sozialen Netzwerken einhandelte: Der nachts beleuchtete Schriftzug Rasselstein am Andernacher Werk solle entfernt werden, aus Sicht vieler Andernacher würde damit ein prägendes Merkmal verschwinden, das bereits ein Wahrzeichen für die gesamte Stadt geworden ist.

    Der Schriftzug Rasselstein muss laut Ankündigung von ThyssenKrupp weichen.
    Der Schriftzug Rasselstein muss laut Ankündigung von ThyssenKrupp weichen.

    Zwar hat das Unternehmen seine Ankündigung bislang nicht in die Tat umgesetzt, aber eine Entscheidung des Stadtrats in seiner jüngsten Sitzung ist durchaus als Reaktion darauf zu verstehen, wie Sprecher mehrerer Fraktionen deutlich machten. Einstimmig beschloss der Rat die Benennung des Parkplatzes zwischen L 121 und Werkstor B in Rasselsteinplatz und kam damit einer vom Betriebsrat in einem Schreiben an Oberbürgermeister Achim Hütten formulierten Bitte nach. "Wir erhoffen uns von einer Umbenennung eine verbesserte Orientierung ortsfremder Besucher und zugleich eine Würdigung der Bedeutung dieses großen, historischen Produktionsstandorts", heißt es darin.

    Das Areal zwischen Werkstor B und L 120 heißt ab sofort Rasselsteinplatz. Das hat der Stadtrat einstimmig entschieden.  Foto: Silvin Müller
    Das Areal zwischen Werkstor B und L 120 heißt ab sofort Rasselsteinplatz. Das hat der Stadtrat einstimmig entschieden.
    Foto: Silvin Müller

    In der knappen Diskussion im Rat wurde ausschließlich und mit einhelliger Zustimmung auf letzteres Argument eingegangen. Der vom Mutterkonzern nun verwendete Namen "ThyssenKrupp Packaging Steel" eigne sich ganz sicher nicht für die Benennung eines Platzes, betonte OB Hütten. Marc Ruland (SPD) ging auf die mehr als 250-jährige Geschichte des Unternehmens Rasselstein am Mittelrhein ein und fügte hinzu: "Die Belegschaft sagt ganz klar: ,Wir sind Rasselsteiner'."

    ThyssenKrupp will in Zukunft als einheitliche Dachmarke auftreten. Die mehr als 180 verschiedenen Markenauftritte, die im Konzern nebeneinander existieren, sollen verschwinden. mif

    Online regional
    Nina Borowski

    Nina Borowski

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