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    NamedyBand entführt in eine Dünenlandschaft

    Zwei Bläser, Schlagzeug und Piano: Die vor musikalischer Energie sprühenden Bandmitglieder von Echoes of Swing, Chris Hopkins (Alto-Saxofon), Colin T. Dawson (Trompete und Gesang), Bernd Lhotzky (Piano) und Oliver Mewes (Schlagzeug), waren am Sonntagabend im voll besetzten Spiegelsaal auf Burg Namedy zu Gast.

    Bernd Lhotzky, Colin T. Dawson, Chris Hopkins und Oliver Mewes (von links) bilden die Band Echoes of Swing, die auf Burg Namedy zu Gast war.  Foto: Elvira Bell
    Bernd Lhotzky, Colin T. Dawson, Chris Hopkins und Oliver Mewes (von links) bilden die Band Echoes of Swing, die auf Burg Namedy zu Gast war.
    Foto: Elvira Bell

    Von unserer Mitarbeiterin Elvira Bell

    "Wir widmen uns heute Abend vor allen Dingen den Tänzen", erklärte Hopkins mit Blick auf das neue Echoes-of-Swing-Album "Dancing" augenzwinkernd dem jazzbegeisterten Publikum zu Beginn des mehr als zweistündigen Konzerts. Es wurde zwar nicht getanzt, doch es war wohl niemand unter den Musikliebhabern im Saal, der seine Füße still halten konnte.

    Eröffnet wurde der Abend mit "Hipsters Hop", einer Komposition, die ebenso wie "Ballet of the Dunes" aus der Feder von Hopkins stammt. "Wir möchten Sie mit dem ruhigen ,Ballet of the Dunes' in eine Dünenlandschaft und in einen meditativen Zustand versetzen", erklärte der Leiter der Formation, während ein Lächeln seine Mundwinkel umspielte. "Wenn uns das gelingt, dann sind Sie willenlos und kaufen in der Pause auch unsere neue CD."

    Mit einer ausgewogenen Spieltechnik voller feiner Nuancen und Schattierungen brachten die vier Meister des Jazz erstaunlich eigenwillig arrangierte Stücke, wie unter anderem "The Ragtime Dance" von Scott Joplin aus dem Jahre 1902, einen abgewandelten "Charleston", einen englischen Schreittanz, eine Gavotte aus der Englischen Suite von Johann Sebastian Bach sowie den brasilianischen Choro "Diplomata" von Alfredo da Rocha Vianna Jr., zu Gehör. Zum Träumen animierte das von Dawsons geschriebene Werk "Sandancer". Hierbei handelt es sich um eine Hommage an die Sandstrände seiner nordostenglischen Heimat und an die verschiedenen Dialekte rund um Newcastle. Für Gänsehautfeeling sorgte die von Dawson gefühlvoll gesungene Ballade "Dream Dancing" von Cole Porters. Mit großer Intensivität gestalteten Hopkins und Lhotzky gegen Ende des Konzertes ein vierhändiges Zusammenspiel am Flügel. Dies verlangte den beiden auch einen gewissen sportlichen Einsatz ab.

    Die Band, die seit bald 20 Jahren unverändert nicht nur in Deutschland, sondern auch in Europa, Amerika, Japan und Neuseeland unterwegs ist, war nicht zum ersten Mal auf der Burg zu Gast. "Ich bin sozusagen ein musikalischer Hausgast", sagte Hopkins. "Es ist immer wieder schön, in vertraute Gesichter zu schau‘n."

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