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  • Andernacher Karnevalsprogramm präsentiert: Stadtsoldaten dominieren neue Session

    Andernach. Ganz im Zeichen der Stadtsoldaten wird die kommende Karnevalssession in Andernach stehen. Denn der Verein feiert gleich mehrere Jubiläen - und stellt dazu noch das neue Tollitätenpaar.

    Freundlich grüßt der Festausschuss die Andernacher Jecken und hofft auf rege Beteiligung an den tollen Tagen.  Foto: Raphael Markert
    Freundlich grüßt der Festausschuss die Andernacher Jecken und hofft auf rege Beteiligung an den tollen Tagen.
    Foto: Raphael Markert - ram

    Von unserem Mitarbeiter Raphael Markert

    "Prinz und Prinzessin waren schon in mehreren Andernacher Karnevalsvereinen aktiv und haben da ihre Erfahrungen gemacht", gibt Stadtsoldatenkommandant Heribert "Molly" Zins bei einer Pressekonferenz am Dienstag erste Tipps zur Identität des Prinzenpaars. Verraten wird die aber erst bei der Prinzenproklamation am Samstag, 21. Januar, die wie in jedem Jahr mit einer feierlichen Parade in den Rheinanlagen startet.

    Den Sessionsauftakt feiern die Jecken schon zwei Monate vorher - am Samstag, 12. November, beginnt die närrische Zeit mit der Erstürmung des Historischen Rathauses um 11.11 Uhr. Nach der Aufstellung in der Hochstraße werden die Narren quer durch die Altstadt ziehen. Hier wird auch erstmals das neue Sessionsmotto vorgestellt werden, das bisher ebenfalls noch geheim bleiben soll, erklärt der Vizepräsident des Festausschusses, Jürgen Senft, der aktuell den krankheitsbedingt verhinderten Festausschusspräsidenten Lutz Schnitzendöbel vertritt. Der sich seit jeher an die Rathauserstürmung anschließende Umtrunk soll dieses Mal auf den Marktplatz verlegt werden, denn eine bekannte Brauerei veranstaltet dort laut Senft zeitgleich ein passendes Fest.

    Einen Grund zu feiern haben die Stadtsoldaten indes während der gesamten Session: Ihre Langröcke und Fahnenschwenker werden 22, die zweite Kompanie 33 Jahre alt, und der Verein selbst feiert selbst gar 11 mal 11-jähriges Bestehen - eine dreitägige Fahrt ins österreichische St. Jakob Ende Mai soll der Höhepunkt der Feierlichkeiten sein.

    Auch die Prinzengarde feiert laut deren Kommandant Thomas Manstein gleich zwei Jubiläen: Sowohl das Männerballett als auch der Stabsmusikzug feiern 50-jähriges Bestehen. Mit einem Festwochenende nach Karneval will die Prinzengarde die runden Geburtstage gebührend zelebrieren - ein Termin ist noch nicht in Aussicht.

    Ohnehin stehen aktuell die Andernacher Züge im Fokus der Planungen - vier Stück werden es in diesem Jahr sein. Nachdem das Prinzenpaar am Donnerstag, 23. Februar um 7.30 Uhr die Krahnenberg-Kaserne erstürmt hat, setzt sich mit dem Veedelszug ab 10 Uhr auf dem Andernacher Marktplatz der erste närrische Lindwurm der Session in Bewegung. Der Umzug in Miesenheim am Sonntag, 26. Februar mit dem Start um 14.11 Uhr wird der einzige Stadtteilzug der kommenden Session bleiben - Kell, Eich und Namedy setzen aus.

    Die Teilnahme am Rekrutenzug am Samstag, 25. Februar, ist wie in jedem Jahr offen für alle Jecken - er ist der Vorgeschmack auf den Rosenmontagszug. Der startet in diesem Jahr am 27. Februar um 14.11 Uhr im Schillerring - nach der schwerwiegenden Erfahrung der wetterbedingten Zugabsage in diesem Jahr sei man zwar vorgewarnt, dennoch hänge man genauso wie bisher vom Wetter ab: "Wir haben wie im letzten Jahr strahlenden Sonnenschein bestellt, die Lieferung müssen wir aber abwarten", meint Senft. "Es kann in Strömen regnen, der Zug fällt nur bei einer Sturmwarnung aus."

    Bei aller anfänglicher Trauer über die Verlegung des Zuges vom diesjährigen Rosenmontag ziehen die Verantwortlichen ein positives Fazit: So mancher - wie auch die Obermöhne Ingeborg Ludwig-Kraemer - freute sich über die sommerlichen Temperaturen. Sogar zwei Gruppen mehr als für den Rosenmontag angemeldet waren, sind beim alternativen Umzug mitgelaufen. Eine Wiederholung des Sommerzuges wünscht sich im Festausschuss trotzdem niemand: "Der Karneval gehört einfach in die kalte Jahreszeit, und das wird auch so bleiben", sagt Senft. Er rechnet bei der Zahl der vertretenen Gruppen beim Rosenmontagszug nochmals mit einer Steigerung im Vergleich zu diesem Jahr.

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    Nina Borowski

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