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  • Andernach: Tolle Effekte bei der Sitzung der Rot-Weißen Husaren

    Andernach. Narren 
Rot-Weiß feiern mit Lichtern und Kasinoflair in der Mittelrheinhalle.

    Mit Lichtern in den Haaren sowie gruseligen Gesichtern und farblich gut aufeinander abgestimmten Kostümen beeindruckten die Mädels des Damenballetts die Jecken.
    Mit Lichtern in den Haaren sowie gruseligen Gesichtern und farblich gut aufeinander abgestimmten Kostümen beeindruckten die Mädels des Damenballetts die Jecken.
    Foto: Silvin Müller

    Von unserem Mitarbeiter Silvin Müller

    Die Mittelrheinhalle ist vollständig abgedunkelt. Zwischen den Zuschauerreihen zieht eine lange Reihe von Gestalten in schwarzen Umhängen hindurch. Durch den schwachen Schein von Kerzen in Windlichtern beleuchtet, sind schaurige Gesichter zu erkennen. Auf der Bühne werfen sie ihre dunklen Capes ab, und auf einmal sind die Haare der Wesen in Licht getaucht. Die Mädels des Schauballetts der Rot-Weißen Husaren tanzen sich als Höllengestalten einen Weg durch die Unterwelt.

    Zum Thema der Orks aus der Musik zum Film "Herr der Ringe" bewegen sie sich schnell und rhythmisch, bauen Pyramiden. Eine Akteurin stürzt sich aus der Höhe in die Arme ihrer Gefährtinnen. Besonders durch die ausgefallenen und aufeinander abgestimmten Kostüme kommt das Spiel von Licht und Schatten zur Wirkung. Der Glanz der Haarlichter schimmert auf den hohen dunkelroten Krägen und den roten, grünen und goldenen Elementen auf den schwarzen Anzügen. Für den ausgefallenen Tanz, die effektvollen Ideen und die selbst geschneiderten Kostüme gibt es Zugaberufe von den Jecken. Dies gilt ebenso für die anschließenden Tänze.

    Die jungen Tänzerinnen des Mittelballetts jagen als Robin Hoods über die Bühne. Elegant zeigen Solomariechen Katharina Versch und Anna Drews, wie biegsam ihre Beine sind, die sie zum Spagat spreizen oder stehend bis an die Ohren ziehen. Die Kinder wuseln als Gummibärchen auf der Empore, und Julian Frank sowie Zoe Riedel geben als Kindertanzpaar ihr Debüt. Der Rhythmus steht bei den Gardetänzerinnen im Mittelpunkt, die Majorettes zaubern im dunklen Saal mit Leuchtstäben zahllose Farbkreise in die Luft.

    Wie lebendig das amerikanische Nationalgefühl ist, beweisen die Jungs des Männerballetts in rot-blauen Anzügen und weißen Zylindern. Dies passt zum Motto und dem neuen Bühnenbild der Husaren. Sie laden zum Roulette an die Kasinospieltische. Doch auf vages Glück verlassen sich die Südernacher bei ihren Prunksitzungen nicht und lassen sich immer etwas Neues einfallen. Dies trifft etwa für Vanessa sowie Christiane Völkel, Jana Frank und Michelle Voss zu. Das Quartett übte einen sogenannten Cup-Song ein. Schwarz gekleidet vor schwarzen Stellwänden, lassen sie im Schwarzlicht weiße Plastikbecher wie von Zauberhand durch die Luft fliegen. Im Takt schlagen sie diese gegeneinander und auf Tische. Dass ebenso die Schlawiner mit Freude dabei sind, beweisen sie mit ihren Ausflügen in die Welt des Rocks, Pops und der Schlager. Sabrina Völkel und Michael Steil, der die Prunksitzungen auch als Präsident leitet, singen auf den Tischen im Saal. Zudem lassen sich die Narren von Sandra Schröter und dem Musikzug zum Mitsingen animieren. Auch die närrische Reisegesellschaft lässt es mit Karnevalshits krachen. Kommandeur Manfred Schmid lobt, dass Prinz Männe I. stets ein Auge auf Haike I. hat und sich liebevoll um sie kümmert.

    Den Bereich Vortrag haben die Husaren ebenfalls gut ausgefüllt: Neben Richard Welter, der in die Rolle des geplagten Rentners schlüpft, sowie Uschi Elers, die gekonnt die Männerwelt auf die Schippe nimmt, gab es noch Verstärkung durch Yannik Felthaus aus der Karnevalsgesellschaft Namedy sowie Jupp und Jüppchen (Thomas Nobel und Harald Hühnerfeld) aus Koblenz. Als ulkiger Flame bringt zudem Jean-Paul Klinkers die Jecken aus dem Häuschen. Mit zahllosen Requisiten parodiert er zu einer Reihe von Stimmungshits einen Reiter in den ausgefallensten Lebenslagen. Die Belgier von den Narrenvereinigungen Zentrum Belgien und Fen Europa Belgien sind gekommen, um Kommandeur Manfred Schmid mit der Auszeichnung "Goldener Narr von Europa" zu ehren.

    Andernach: Rot-Weiße Husaren feiern mit Kasinoflair
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