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    KoblenzWo sind die fiesesten Fallen für Radler in Koblenz?

    „Wir haben nichts zu verlieren außer unseren Ketten!“ – Mit diesem spaßig-kämpferischen Appell für Radfahrer ruft der Koblenzer Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) alle Fahrradnutzer auf, sich an Aktionen für sichere und durchgehende Radverbindungen in der Stadt zu beteiligen. Nächste Gelegenheit dazu ist zum Beispiel die monatliche Fahrraddemo „Critical Mass“ am Freitag, 28. Oktober, um 17 Uhr ab Hauptbahnhof.

    Tägliche Konfrontation in der Oberen Löhr: Hier kommen sich Radfahrer und Fußgänger ständig ins Gehege. Der BUND fordert bessere Wege.
    Tägliche Konfrontation in der Oberen Löhr: Hier kommen sich Radfahrer und Fußgänger ständig ins Gehege. Der BUND fordert bessere Wege.
    Foto: Denise Hülpüsch

    „Bei den gerade erfolgreich abgeschlossenen Stadtradelwochen sind wieder so viele Zumutungen für uns Radnutzer zu Tage getreten, dass hier dringender Handlungsbedarf für Verwaltung und Kommunalpolitik besteht“, so BUND-„Teamkapitän“ Egbert Bialk bei der jüngsten Mitgliederversammlung.
    Bialk belegte das mit mehr als 100 ausgiebig diskutierten Fotos aus dem Radleralltag: „Radwege ohne ausreichende gesetzliche Breite oder in ständiger Konkurrenz mit Fußgängern bei Fuß-Rad-Kombiwegen führten häufig zu gefährlichen Situationen“, so Bialk. Aber das ist nicht alles: „Mangelhafte oder unleserliche Markierungen, Schlaglöcher, hohe Bordsteine und ein konzeptloses und lückenhaftes Ausschilderungsunwesen treiben einem die Tränen in die Augen und laden Radtouristen bestimmt nicht zum Bleiben in unserer Stadt ein.“
    Der BUND stellt derzeit eine Dokumentation mit dringend verbesserungsbedürftigen Brennpunkten zusammen und lädt die Bevölkerung ein, ihre Anliegen unter Telefon 0261/942 497 22 oder per E-Mail an e.bialk@t-online.de zu melden. Zusammen mit einem Forderungskatalog gehen diese dann an Verwaltung und Politik.
    Darin enthalten sind zum Beispiel die Forderung nach durchgehenden sicheren Radrouten in der Innenstadt, je drei in Ost-West- und in Nord-Süd-Richtung, nach der Anbindung aller Außenstadtteile und der Öffnung von Einbahnstraßen. dos

    Was ist die "Kritische Masse"?

    „Critical Mass“ (kritische Masse) ist eine „international verwendete Aktionsform“ , heißt es auf der Internetseite www.criticalmass
koblenz.blogspot.com. Es treffen sich mehrere unmotorisierte Teilnehmer, um durch Protestfahrten in den Innenstädten mit ihrer bloßen Menge und ihrem konzentrierten Auftreten auf ihre Belange und Rechte gegenüber dem Autoverkehr aufmerksam zu machen. „,Critical Mass‘ ist eine Idee von bestechender Einfachheit: Fahrradfahrer fahren unter Einhaltung aller Verkehrsregeln gemeinsam durch die Stadt und zeigen Präsenz.“ In Koblenz gibt es diese Art der Aktionsform an jedem letzten Freitag im Monat, also am 28. Oktober, ab etwa 17 Uhr (Treffen auf der Freifläche am Hauptbahnhof). Die Route der Fahrt ergibt sich nach Lust und Laune aller, die dabei sind. „Wir sind keine organisierte Demonstration. Wir sind der Verkehr!“, heißt es in dem Aufruf. dos


    Koblenz
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