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    WinningenWinninger Rat stimmt für Steuersenkungen

    Die Steuerzahler dürfen sich freuen: In seiner jüngsten Sitzung verabschiedete der Rat der Moselgemeinde einstimmig Steuersenkungen.

    Der Uhlen soll im Rahmen eines Bodenordnungsverfahrens neu vermessen werden. Der Winninger Gemeinderat votierte jetzt für die Einleitung eines solchen Verfahrens. Archivbild: Tim Kosmetschke
    Der Uhlen soll im Rahmen eines Bodenordnungsverfahrens neu vermessen werden. Der Winninger Gemeinderat votierte jetzt für die Einleitung eines solchen Verfahrens. Archivbild: Tim Kosmetschke

    Von Peter Karges

    Dabei geht es um eine Senkung der Grundsteuer B, die für bebaute oder bebaubare Grundstücke zu entrichten ist, und eine Senkung der Gewerbesteuer. Die Grundsteuer B wurde von einem Hebesatz von 395 auf 370 Prozent gesenkt, die Gewerbesteuer von 375 ebenfalls auf 370 Prozent. FBL-Ratsmitglied Hans-Joachim Schu-Knapp betonte unter anderem, dass die Voraussetzungen für eine Senkung gegeben seien. Einerseits habe man in der jüngeren Vergangenheit finanziell eine Reihe von guten Jahren gehabt, und andererseits werde kein Großprojekt in Winningen an den nun etwas geringeren Einnahmen scheitern.

    Durch die Senkung der Hebesätze nimmt die Moselgemeinde schätzungsweise bei der Grundsteuer B jährlich 19 000 Euro weniger ein und bei der Gewerbesteuer 12 000 Euro. Für die CDU-Fraktion sagte Achim Reick mit Blick auf die Verbindlichkeiten, die Winningen hat, dass die Rücklagen der Gemeinde bei der Verbandsgemeinde Rhein-Mosel diese abdeckten, sodass nun der richtige Zeitpunkt sei, um Steuern zu senken. Was die Grundsteuer B betrifft, war Winningen mit dem bisherigen Hebesatz von 395 Prozent bislang Spitzenreiter innerhalb der Verbandsgemeinde Rhein-Mosel. Bei der Gewerbesteuer nahm man den zweiten Platz ein.

    Außerdem befürwortete der Rat einstimmig die Durchführung eines Bodenordnungsverfahrens für die Weinlagen Uhlen und Hamm, wobei Letzterer nur teilweise in das Verfahren einbezogen wird. Hans-Joachim Schu-Knapp hob hervor, dass dieses Verfahren aus zwei Gründen wichtig sei. Einerseits bräuchten die Winzer exakte Daten für entsprechende Förderanträge, und andererseits könne im Zuge eines solchen Bodenordnungsverfahrens eine Arrondierung von Weinanbauflächen erreicht werden. Was den Uhlen betrifft, so hatte die Gemeinde Kobern-Gondorf für ihren Teil einem Bodenordnungsverfahren bereits zugestimmt.

    Einigkeit herrscht unter den Ratsmitgliedern auch bezüglich des Forstwirtschaftsplans 2017, den Revierförster Hermann Schneider vorstellte. Dieser sieht vor, dass 380 Festmeter Holz im kommenden Jahr eingeschlagen werden sollen. 305 Festmeter Holz sind davon zum Verkauf bestimmt. Was den finanziellen Bereich betrifft, so kalkuliert der Forstwirtschaftsplan der Gemeinde für 2017 mit einem Überschuss in Höhe von 1847 Euro. Bezüglich der Anpflanzung neuer Bäume im Wald der Moselgemeinde sieht der Plan das Setzen von 200 Douglasien sowie von 200 Bergahornbäumen vor.

    Außerdem will Revierförster Hermann Schneider den Wuchs des Bärenklaus, der ursprünglich seine Heimat in der Region des Kaukasus hatte, sich in jüngerer Vergangenheit aber rasant in Deutschland ausgebreitet hat, wieder etwas zurückdrängen. Allerdings sei das Zurückdrängen des Bärenklaus, wie Hermann Scheider betonte, ein ziemlich schwieriges Unterfangen, da die Pflanze hier gute Bedingungen vorfindet.

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