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    VallendarVallendar: Koblenzer Architekt gestaltet Wildburg zur Seniorenwohnanlage um

    Die Planungen für den Umbau der ehemaligen Klosteranlage Wildburg in Vallendar, aus der ein bislang unbekannter Investor aus der Region eine Wohnanlage für Senioren sowie pflegebedürftige Menschen machen will, übernimmt der Koblenzer Architekt Jürgen Heyer. Durch ihn ist der Investor auch auf das Objekt aufmerksam geworden. Bei einem Treffen mit der RZ in der Immobilie erläutert Heyer den bisherigen Sachstand.

    Bei der Planung für den Umbau der Vallendarer Wildburg zu einer Seniorenwohnanlage setzt der bislang unbekannte Investor aus der Region auf das Können des Koblenzer Architekten Jürgen Heyer (links). Foto: Damian Morcinek​
    Bei der Planung für den Umbau der Vallendarer Wildburg zu einer Seniorenwohnanlage setzt der bislang unbekannte Investor aus der Region auf das Können des Koblenzer Architekten Jürgen Heyer (links).
    Foto: Damian Morcinek​

     

    „Geplant ist ein Wohnkonzept 60 plus mit zwischen 50 und 60 Quadratmeter großen Appartments. Dafür eignet sich der Standort mitten in der Stadt gut“, berichtet Jürgen Heyer. Wie viele Wohnungen in der Wildburg genau entstehen sollen, steht noch nicht fest. Aktuell ist sein Team damit beschäftigt die vorhandenen Baupläne mit der Realität abzugleichen. Dass das Gebäude zum Teil denkmalgeschützt ist, ist aus Heyers Sicht kein Problem. „In Bad Breisig arbeiten wir zur Zeit an einem ähnlichen Projekt mit 88 Pflegebetten. Da greift auch der Denkmalschutz und es gibt eine alte Kapelle“, sagt Heyer, der obendrein aktuell auch mit dem Bendorfer Architekten Thomas Steinhardt an der Revitalisierung der Krupp’schen Halle auf dem Denkmalareal Sayner Hütte in Bendorf arbeitet (die RZ berichtete).

    Im Großen und Ganzen wird der Koblenzer Architekt bei seiner Planung wohl mit der vorhandenen Kubatur der Wildburg zurecht kommen müssen. Ob es eventuell die Möglichkeit für Anbauten gibt, muss Heyer zufolge mit der Denkmalbehörde abgestimmt werden. Ebenso geklärt werden muss mit den Denkmalpflegern, was aus der hauseigenen Kapelle werden kann, die in ihren Ausmaßen so mancher Kirche in den Gemeinden der Region Konkurrenz macht. Fest steht bisher aber, dass die zum Komplex gehörenden Gebäude, in denen Wohnungen an Studenten vermietet sind, nicht angepackt werden sollen. „Schließlich laufen da auch Verträge“, sagt Heyer. Anders sieht es mit dem Wirtschaftsgebäude im Innenhof der Anlage aus. Auch dort sollen Appartments entstehen. Allerdings, so betont der Architekt ist der Wirtschaftstrakt relativ marode.

    Noch ist es für dem Laien schwer vorstellbar, wie aus den leeren unterschiedlich großen Räumlichkeiten in der Wildburg mehr oder minder einheitliche, moderne Seniorenwohnungen werden sollen. Heyer macht sich darüber aber wenig Sorgen. Für ihn ist es eher die Frage, ob Balkone am Gebäude angebracht und Änderungen am Dach vorgenommen werden können. Außerdem wird es sich intensiv mit der Frage der Barrierefreiheit auseinandersetzen müssen. Zwar gibt es bereits einen Aufzug im Gebäude, dafür wimmelt es insbesondere rund um die Treppenhäuser nur so von Absetzen.

    Ein Kaufvertrag zwischen dem Investor und den Schönstätter Marienschwestern gibt es laut Heyer bislang noch nicht. Sehr wohl gibt es aber eine Vereinbarung über die ernsten Kaufabsichten.

    Von unserem Redakteur Damian Morcinek

     

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